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Forum für Office-User, viele Beiträge zu Access
DOWNLOAD-TIPP: Office-Fehler oder Hardware-Problem?

Versionen: Office 97, 2000 und XP

Sicher kennen Sie das Problem: Sie bearbeiten ein groesseres Word-Dokument oder lassen eine umfangreiche Abfrage in Access ausfuehren. Ploetzlich meldet Windows eine allgemeine Schutzverletzung und Word, Access oder eine andere, diesen Fehler verursachende Office-Anwendung wird zwangsweise beendet. Schlimmstenfalls ist das mit Datenverlust verbunden, auf alle Faelle muessen Sie aber wieder neu ansetzen und zusaetzlich Zeit zur Erledigung der Aufgabe aufwenden. Untersuchungen haben ergeben, dass in vielen dieser Faelle nicht die Office-Anwendung, ein zu grosses Dokument oder eine komplexe Aufgabe Schuld am Absturz ist. Vielmehr liegt ein Problem mit dem Hauptspeicher vor, was sich erst bei extremen Zugriffen zeigt.
Um solchen Problemen einfacher auf die Spur zu kommen, hat Microsoft die "Windows Memory Diagnostic" entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein kleines Tool, das Ihren Hauptspeicher auf Herz und Nieren prueft und moegliche Probleme, etwa durch Verwendung unterschiedlicher Speicherriegel, aufzeigt. Unter Umstaenden loesen Sie damit Schwierigkeiten, die Sie bislang dem Betriebssystem oder der Office-Installation zugeschoben haben. Microsoft hat fuer das Tool eine eigene Website eingerichtet, auf der Sie den Download sowie Hinweise zum Einsatz finden:

> http://oca.microsoft.com/en/windiag.asp

Starten Sie das Tool nach dem Download per Doppelklick. Sie haben nun die Moeglichkeit, ueber CREATE STARTUP DISK eine bootfaehige Diskette oder ueber SAVE CD IMAGE TO DISK ein Image zu speichern, das Sie, ebenfalls bootfaehig, auf eine CD brennen koennen. Nach dem Booten mit der Diskette oder der CD wird ein DOS-Tool gestartet, das dann die eigentliche Pruefung Ihres Hauptspeichers durchfuehrt. Anschliessend koennen Sie detaillierte Informationen und hilfreiche Hinweise zur Loesung eventueller Probleme abrufen.

Makros und VBA-Routinen per Esc-Taste abbrechen
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Versionen: Office 97, 2000 und XP

Um ein aus Versehen gestartetes oder zu lange laufendes Makro oder eine VBA-Routine waehrend der Ausfuehrung abzubrechen, steht normalerweise nur die Tastenkombination Strg+Untbr zur Verfuegung. Nachteil dieser Methode ist der, dass der Anwender sich ploetzlich in der VBA-Entwicklungsumgebung wieder findet und dort mit einer verwirrenden Abfrage "Ausfuehrung des Codes wurde unterbrochen - Fortfahren, Beenden, Testen?" konfrontiert sieht. Vor allem bei unerfahrenen Anwendern besteht hier die Gefahr, dass sie ungewollte Aenderungen am Code vornehmen und dann womoeglich noch speichern. Ein solcher Abbruch entzieht sich leider vollkommen der Kontrolle des Programmierers, so dass begonnene Verarbeitungsvorgaenge nicht sauber abgeschlossen werden koennen. Wesentlich eleganter waere hier eine Abfrage der ESC-Taste mit entsprechender Reaktion, denn diese Taste wird ein Anwender nach dem irrtuemlichen Start oder dem vermeintlichen Absturz eines Makros als erstes druecken.

VBA selbst stellt keine Funktion zur Verfuegung, mit der die ESC-Taste abgefragt werden kann, aber eine kleine API-Funktion hilft weiter:
"GetAsyncKeyState()" prueft, ob eine bestimmte Taste gedrueckt wurde und liefert das Ergebnis in Form eines gesetzten Bits zurueck. Mit der Funktion "ESCTaste()", die mit Hilfe der API-Funktion Auskunft ueber den Status der ESC-Taste gibt, koennen Sie Ihre Makros und VBA-Routinen kuenftig "sauber" abbrechen:

* Druecken Sie Alt+F11, um die VBA-Entwicklungsumgebung zu oeffnen.

* Geben Sie die folgenden Deklarationen und die Funktion "ESCTaste()" ein:

Public Const VK_ESCAPE = &H1B

Declare Function GetAsyncKeyState _
Lib "user32" (ByVal vKey As Long) As Integer

Function ESCTaste() As Boolean
  Dim intAKS As Integer

  intAKS = GetAsyncKeyState(VK_ESCAPE)
  ESCTaste = (intAKS And 2 ^ 16)

End Function

* Speichern Sie die Aenderungen und verlassen Sie die VBA-Entwicklungsumgebung.

Der Aufruf der Funktion "ESCTaste()" erfolgt innerhalb einer Verarbeitungs-Schleife und dient so als Abbruchkriterium fuer das Makro. Es empfiehlt sich, mit einer zusaetzlichen Variablen zu arbeiten, der das Ergebnis der Funktion "ESCTaste()" zugewiesen. So koennen Sie den begonnenen Verarbeitungsvorgang sauber abschliessen:

Sub Test()
  Dim bolESCTaste As Boolean
  Dim intZaehler As Long

  bolESCTaste = ESCTaste()
  While Not bolESCTaste And intZaehler < 32768
    DoEvents
    Application.StatusBar = "Warte auf " _
    "ESC-Taste (" + CStr(intZaehler) + ")..."
    bolESCTaste = ESCTaste()
    intZaehler = intZaehler + 1
    'Hier Ihr Verarbeitungsvorgang....
    '.....
  Wend
  Application.StatusBar = ""
  If bolESCTaste Then
    Beep
    'Hier die Verarbeitung sauber abschliessen...
    '.....
  End If
End Sub

 

Schalten Sie die Excel-Bremse ab

Wie das Journal Ihren Rechner verlangsamen kann

Werden Excel und Ihre Office-Anwendungen immer langsamer, obwohl Sie die Festplatte regelmäßig defragmentiert haben? Dann liegt der Fehler möglicher Weise in der Konfiguration von Outlook. Auch wenn Outlook gar nicht gestartet ist, protokolliert es, wann immer eine Office-Datei (Word, Excel, Access oder PowerPoint) geöffnet und geschlossen wird. Die so gesammelten Informationen werden im Journal von Outlook angezeigt. Das wirkt sich mehr oder weniger drastisch auf die Arbeitsgeschwindigkeit Ihrer Office-Anwendungen aus. Je größer die Zahl der Journaleinträge ist, desto stärker werden die Programme ausgebremst. So schalten Sie das Excel-Journal ab Abhilfe bringt in diesem Fall lediglich das Abschalten der Journalfunktion von Outlook – falls Sie das Journal nicht benötigen. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie Outlook und rufen Sie im Menü "Extras" den Befehl "Optionen" auf.
  2. Aktivieren Sie hier das Register "Einstellungen".
  3. Klicken Sie im Bereich "Kontakte" auf "Journaloptionen".
  4. Deaktivieren Sie die Protokollierung für alle aufgeführten Anwendungen.

Nach der Bestätigung mit "OK" laufen Excel und Ihre Office-Anwendungen wieder schneller.

 
 

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Stand: 02.11.08