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Excel-Tabellen
effektiver in Word einbinden
Versionen: Word/Excel 2002
und 2003
Um beispielsweise
Budget-Planungen oder Umsatz-Uebersichten einfacher zu erstellen,
fuegen Sie regelmaessig mit Excel erstellte und berechnete Tabellen in
Word-Dokumente ein. Ein Problem dabei ist immer wieder die
Formatierung der eingebundenen Tabellen: Normalerweise wird die in
Excel zugeordnete Formatierung verwendet, die nicht immer unbedingt in
das Layout des Word- Dokumentes passt. Eine Aenderung der Formatierung
oder des Layouts in Excel scheidet haeufig aus, weil die Daten dort
ebenfalls ausgedruckt werden sollen und entsprechenden Anforderungen
an Layout und Formatierung genuegen muessen. Ab Word 2002 laesst sich
dieses Problem relativ einfach loesen. Hier haben Sie die Moeglichkeit,
eingebundene Excel-Tabellen entweder mit deren Formatierung zu
uebernehmen oder eine eigene Formatierung zu verwenden. Dabei koennen
Sie weiterhin eine Verbindung zur Excel-Tabelle aufrechterhalten, so
dass Aenderungen in der Excel-Tabelle sich auch automatisch im
Word-Dokument widerspiegeln. Dieses Feature nutzen Sie wie folgt:
- Markieren Sie zunaechst
in Excel den Bereich der Tabelle, die in das Word-Dokument
eingebunden werden soll.
- Waehlen Sie das Menue
BEARBEITEN-KOPIEREN an oder druecken Sie Strg+C, um die Daten in die
Zwischenablage zu kopieren.
- Wechseln Sie nach Word
und setzen Sie den Cursor an die Position, an der die Excel-Tabelle
eingefuegt werden soll.
- Waehlen Sie das Menue
BEARBEITEN-EINFUEGEN an oder druecken Sie Strg+V, um die Daten aus
der Zwischenablage an der Cursor-Position einzufuegen.
- An der eingefuegten
Tabelle finden Sie jetzt unten rechts das SmartTag-Symbol fuer
eingefuegte Daten. Klicken Sie auf den kleinen schwarzen Pfeil und
waehlen Sie ZIELTABELLENFORMAT UND VERKNUEPFUNG ZU EXCEL ANPASSEN im
SmartTag-Menue an.
Durch diese Einstellung
koennen Sie nun die Formatierung der eingefuegten Excel-Tabelle
beliebig aendern – die Excel-Tabelle verhaelt sich quasi wie eine
Word-interne Tabelle und unterstuetzt alle damit im Zusammenhang
nutzbaren Funktionen und Moeglichkeiten fuer die Formatierung wie zum
Beispiel einen individuellen Zellenhintergrund oder fett
hervorgehobene Spaltenueberschriften. Die zugeordnete Formatierung
speichert Word mit dem Dokument und ordnet sie nach einer eventuellen
Aktualisierung der zugrunde liegenden Datenbasis automatisch wieder
zu. |
Doppelte Eingaben in Tabellen
verhindern
Versionen: Excel 97, 2000, 2002/XP und 2003
Fuer viele Anwendungen muessen Sie sicherstellen, dass keine doppelten
Werte in eine Spalte eingetragen werden. Das gilt zum Beispiel fuer
Rechnungs-, Kunden- oder Artikelnummern,die immer eindeutig vergeben
werden muessen. Mit wenig Aufwand koennen Sie dafuer sorgen, dass Excel
diese Pruefung fuer Sie uebernimmt und doppelte Eingaben automatisch
verhindert:
1. Markieren Sie die komplette Spalte, in der die Eingabe von doppelten
Zahlen verhindert werden soll (zum Beispiel Spalte B).
2. Waehlen Sie das Menue DATEN-GUELTIGKEIT an.
3. Markieren Sie in der Liste ZULASSEN den Eintrag "Benutzerdefiniert"
und geben Sie dann den folgenden Ausdruck in das Feld FORMEL ein
(ersetzen Sie dabei "D" durch den Buchstaben der Spalte, die Sie in
Ihrer Tabelle markiert haben):
=ZAEHLENWENN($D:$D;D1)<2
4. Wechseln Sie auf das Register "Fehlermeldung" und legen Sie Inhalt
und Aussehen der Dialogbox fest, die den Anwender auf die Eingabe eines
doppelten Wertes aufmerksam machen soll.
5. Bestaetigen Sie Ihre Einstellungen mit OK.
Ab sofort ist die Eingabe von doppelten Werten in der markierten Spalte
nicht mehr moeglich. Der Trick bei dieser Technik ist die Formel, die
Sie als Gueltigkeitskriterium eingeben. Ueber die Funktion ZAEHLENWENN
koennen Sie ermitteln, wie oft der Inhalt einer Zelle in der kompletten
Spalte vorkommt. Nur wenn das Ergebnis "<2" ist, liegt keine
Doppeleingabe vor und Excel nimmt den Wert an. |
Flexible Achsenbeschriftung fuer Ihre
Excel-Diagramme
Versionen: Excel 2000, 2002 und 2003
Wenn Sie grosse Zahlen in Ihren Diagrammen darstellen, werden die
Achsenbeschriftungen schnell unuebersichtlich. Eine Option ab Excel 2000
bietet die Moeglichkeit, die Einheiten per Mausklick zu veraendern und
gleichzeitig eine entsprechende Beschriftung anzuzeigen. Und so geht's:
* Klicken Sie in dem gewuenschten Diagramm die Achse mit der rechten
Maustaste an, an der die grossen Zahlenwerte zu sehen sind.
* Rufen Sie das Kontextmenue ACHSE FORMATIEREN auf und wechseln Sie in
dem nachfolgenden Dialogfeld auf die Registerkarte "Skalierung".
* In der Dropdown-Liste EINHEITEN koennen Sie nun festlegen, wie Sie die
Achse beschriften moechten.
Mit "Tausende" erreichen Sie beispielsweise eine Kuerzung um 3 Stellen.
Der Wert "100.000" wird dann nur noch als "100" angezeigt und neben bzw.
unter der Achse erscheint der Schriftzug "Tausende", sofern Sie das
Kontrollkaestchen BESCHRIFTUNG IM DIAGRAMM ANZEIGEN nicht ausschalten.
* Nachdem Sie das Dialogfeld mit OK bestaetigt haben, werden die Werte
an der Achse in der gewuenschten Einheit angezeigt. Mit wenigen
Mausklicks schaffen Sie so Ueberblick in Ihren Diagrammen, ohne die
zugrunde liegende Tabelle anpassen zu muessen. |
Wochenenden in Excel-Tabellen hervorheben
Versionen: Excel 97, 2000, 2002 und 2003
Es gibt viele Gelegenheiten, zu denen Sie Kalender in Excel anlegen.
Dabei ist es haeufig wuenschenswert, Wochenenden oder auf Wunsch auch
andere Tage (beispielsweise wenn jeden Mittwoch eine wichtige Konferenz
stattfindet oder jeden Dienstag ein Bericht erstellt werden muss) durch
eine besondere Formatierung hervorzugeben.
Natuerlich koennen Sie die gewuenschten Tage einzeln markieren und dann
formatieren, aber es geht auch automatisch:
* Legen Sie zunaechst die gewuenschte Datumsliste in einer Tabelle an
(in der Regel verwenden Sie dazu das Ausfuellkaestchen) und markieren
Sie sie.
* Waehlen Sie das Menue FORMAT-BEDINGTE
FORMATIERUNG an.
* Nach wenigen Augenblicken erscheint ein
Dialogfeld, in dem Sie nun die Bedingungen festlegen koennen, unter
denen Excel besondere Formatierungen vornehmen soll. In unserem Fall
muss eine Pruefung auf den Wochentag durchgefuehrt werden, was sich nur
mit einer Formel erreichen laesst. Markieren Sie daher in der ersten
Dropdown-Liste den Eintrag "Formel ist".
* Dann geben Sie die folgende Formel ein:
=WOCHENTAG(B5;2)=6
Wichtig dabei: B5 muss der Bezug der ersten
Zelle des markierten Bereiches sein. Fuer die uebrigen Zellen passt
Excel den Bezug automatisch an. Die Funktion WOCHENTAG liefert eine
Nummer zwischen 1 und 7 fuer den Wochentag eines Datums, das Sie als
ersten Parameter uebergeben. Der zweite Parameter bestimmt die Umsetzung
des Wochentags in Zahlen.
Der Wert "2" sorgt dafuer, dass die Woche von "1 = Montag" bis "7 =
Sonntag" durchnummeriert wird. Die eingegebene Formel ist also immer
dann "WAHR", wenn das Datum auf einen Samstag faellt.
* Klicken Sie auf FORMAT, um die
Formatierung fuer alle Samstage festzulegen (beispielsweise eine blaue
Schriftart).
* Mit HINZUFUEGEN erweitern Sie das
Dialogfeld um eine weitere Bedingung. Markieren Sie wieder den Eintrag
"Formel ist" und geben Sie diesmal die folgende Formel ein:
=WOCHENTAG(B5;2)=7
* Nach einem Mausklick auf FORMAT suchen Sie
noch eine Formatierung fuer Sonntage aus und bestaetigen Sie die
Einstellungen mit OK.
Excel hebt daraufhin automatisch alle
Samstage und Sonntage farbig hervor. Sie koennen die Liste jederzeit mit
dem Ausfuellkaestchen erweitern, wobei die bedingte Formatierung
automatisch kopiert und auch auf die neuen Datumsangaben angewendet
wird.
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Grosse Tabellenbereiche komfortabel
markieren
Versionen: Excel 97, 2000, 2002/XP und 2003
Wenn Sie einen groesseren Tabellenausschnitt mit der Maus
auswaehlen moechte, wird die Markierung mit hoher
Geschwindigkeit erweitert, sobald der rechte oder untere
Fensterrand erreicht ist. Das ganze laesst sich schwer
kontrollieren, denn auch der Versuch, die Markierung zu
verkleinern, laeuft wieder mit hoher Geschwindigkeit ab.
Fuer die Markierung von umfangreichen Bereichen gibt es
daher drei empfehlenswerte Techniken:
- Wenn Sie die Markierung im sichtbaren Tabellenausschnitt nur langsam spalten- oder zeilenweise erweitern, erhoeht sich die Geschwindigkeit nur geringfuegig, sobald Sie an den Fensterrand gelangt sind. So laesst sich sehr genau kontrollieren, welche Zellen ausgewaehlt werden.
- Eine wenig bekannte Technik sieht folgendermassen aus:
Klicken Sie auf die Zelle in der linken oberen Ecke der gewuenschten Markierung. Dann verwenden Sie die Bildlaufleisten, um in die rechte untere Ecke der gewuenschten Markierung zu scrollen. Schliesslich druecken Sie die Umschalt-Taste und halten sie gedrueckt, waehrend Sie in die rechte untere Ecke der Markierung klicken.
- Sollten Sie den genauen Bezug der Zelle in der rechten unteren Ecke der Markierung kennen, geht es auch folgendermassen:
Klicken Sie auf die Zelle in der linken oberen Ecke der Markierung. Dann druecken Sie F5, geben den Bezug der Zelle in der rechten unteren Ecke der gewuenschten Markierung ein, druecken die Umschalt-Taste und halten sie gedrueckt, waehrend Sie auf OK klicken.
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Bereichsnamen in der Tabelle
anzeigen
Versionen: Excel 97, 2000, 2002/XP und 2003
Fuer uebersichtlichere Formeln und zur gezielten Auswahl bestimmter
Tabellenbereiche, lassen sich in Excel bekanntlich Namen definieren.
Anstelle von Bezuegen wie "A1:C45" koennen Sie dann aussagekraeftige
Bezeichnungen wie "Umsatz_Januar" oder "Budget" verwenden. Um sich einen
Ueberblick ueber alle definierten Namen mit den zugehoerigen Bezuegen zu
verschaffen, kommt in der Regel das Dialogfeld EINFUEGEN-NAMEN-EINFUEGEN
zum Einsatz. Auf diesem Weg erhalten Sie allerdings nur eine Liste, die
sich zur Dokumentation Ihrer Tabelle eignet.
Wesentlich effizienter und nuetzlicher fuer die taegliche Arbeit ist der
folgende wenig bekannte Trick: Klicken Sie in der Symbolleiste
"Standard" in das Feld, ueber das der aktuelle Zoomfaktor festgelegt
wird, und geben Sie den Wert "39" ein. Nachdem Sie die Eingabe mit
Return bestaetigt haben, wird nicht nur der Zoomfaktor auf 39%
eingestellt, sondern Excel zeigt in diesem speziellen Modus auch alle
verwendeten Namen in Ihrer Tabelle direkt hinter den zugehoerigen
Bereichen an. Sie erkennen also auf einen Blick, welche Teile Ihrer
Tabelle bereits ueber Namensdefinitionen abgedeckt werden. Wichtig dabei
zu beachten: Excel zeigt nur Namen an, die sich auf Bereiche mit zwei
oder mehr Zellen beziehen! |
Warnmeldungen in Excel-Makros unterdruecken
Versionen: Excel 97, 2000, 2002/XP und 2003
Excel verfuegt ueber verschiedene Schutzmechanismen um versehentlichem
Datenverlust vorzubeugen. Wenn Sie beispielsweise ein Tabellenblatt aus
einer Arbeitsmappe loeschen wollen, muessen Sie zunaechst eine
Sicherheitsabfrage bestaetigen, bevor dieser Vorgang tatsaechlich
ausgefuehrt wird. Diese Abfragen haben natuerlich Ihren Sinn, aber zum
Problem werden sie, wenn per VBA-Prozedur ein Vorgang ausgefuehrt werden
solle, der normalerweise eine Bestaetigung erfordert.
Wenn Sie beispielsweise mit einer Prozedur eine Tabelle erstellen,
temporaer Berechnungen durchfuehren, die Ergebnisse auslesen und das
Ganze dann wieder loeschen wollen, wird die unvermittelt auftauchende
Abfrage beim Anwender fuer Verwirrung sorgen. Excel verfuegt ueber eine
wenig bekannte Eigenschaft, mit der Sie dieses Problem elegant umgehen
koennen: Sobald Sie die Eigenschaft "DisplayAlerts" des Application-
Objektes auf "False" setzen, werden die Sicherheitsabfragen, die durch
die nachfolgenden Anweisungen hervorgerufen werden koennten,
unterdrueckt. Also beispielsweise:
Sub BlattLoeschen()
Application.DisplayAlerts=False
ActiveSheet.Delete
End Sub
Mit dieser kleinen Prozedur wird das aktuelle Tabellenblatt ohne jede
weitere Nachfrage geloescht. Aber Achtung: Dieser Vorgang kann nicht
wieder rueckgaengig gemacht werden; Sie sollten die Beispiel-Prozedur
daher mit Vorsicht einsetzen.
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Arbeitsmappen per VBA versenden
Versionen: Excel 97, 2000, 2002, 2003
In Access gibt es bekanntlich die Moeglichkeit, einen Bericht oder ein
anderes Objekt mit "DoCmd.SendObject" per VBA automatisiert zu
versenden. Eine Funktion "SendObject" kennt VBA in Excel aber nicht. Es
gibt jedoch eine vergleichbare Funktion auf Ebene der Arbeitsmappe. Das
Objekt "Workbook" stellt eine Methode "SendMail" zur Verfuegung, die Sie
in einem Makro beispielsweise wie folgt aufrufen und so die aktuelle
Arbeitsmappe direkt per E-Mail weiterleiten koennen:
Sub SendWorkbook()
ActiveWorkbook.SendMail "schmidt@mueller.de",
_
"Anbei die aktuelle Planung.", _
False
End Sub
Der erste Parameter definiert den oder die Empfaenger, wobei Sie mehrere
Empfaengeradressen als Array uebergeben muessen:
varEmpf= Array("j.mueller@hansen-kg.de",
_
"s.schmidt@kollar-gmbh.de", _
"t.meier@weiss-ag.de")
ActiveWorkbook.SendMail varEmpf, _
"Anbei die aktuelle Preisliste.", _
False
Der zweite Parameter legt den Text fuer die Betreffzeile der Nachricht
fest. Ueber den dritten Parameter koennen Sie steuern, ob eine
Empfangsbestaetigung benoetigt wird (True) oder nicht (False).
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Datumsdifferenzen schnell berechnen
Versionen: Excel 97, 2000, 2002 und 2003
Haeufig muessen Sie beim Ausfuellen eines Kalkulationsmodells die
Differenz in Tagen zwischen zwei Datumsangaben eingeben. Meistens
greifen Sie dann zum Kalender und zaehlen die Tage muehsam ab. Einfacher
geht es wie folgt:
* Aktivieren Sie eine unbenutzte Zelle in der Tabelle wie zum Beispiel
"AA1".
* Geben Sie das erste Datum ein und bestaetigen Sie mit Return. Der
Cursor springt in die naechste Zelle ("AA2").
* Geben Sie das zweite Datum ein und druecken Sie Return.
* Geben Sie die folgende Formel ein:
=AA2-AA1
* Markieren Sie die Zelle, waehlen Sie das Menue FORMAT-ZELLE an und
markieren Sie das Zahlenformat "Standard".
In der Zelle mit der Formel (hier "AA3") wird daraufhin die Differenz in
Tagen ausgegeben.
Muessen Sie kuenftig eine neue Berechnung der Differenz vornehmen,
ueberschreiben Sie die Inhalte der Zellen AA1 und AA2 einfach mit den
gewuenschten Datumsangaben.
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So loesen Sie die Verknuepfung zwischen
Diagramm und Tabelle
Versionen: Excel 97, 2000, 2002/XP und 2003
Jedes Diagramm, das Sie in Excel erstellen, ist standardmaessig mit dem
Tabellenbereich verknuepft, auf deren Grundlage Sie die Grafik erstellt
haben. Der Vorteil: Wenn Sie eine oder mehrere Zahlen in Ihrer Tabelle
anpassen, wird das Diagramm automatisch auf den neuesten Stand gebracht.
Nun gibt es aber Situationen, in denen Sie zwar Daten aendern, das
Diagramm aber (beispielsweise aus Dokumentationsgruenden) in seinem
alten Zustand erhalten moechten. Zu diesem Zweck muessen Sie die
Verknuepfung zwischen dem Diagramm und den Daten entfernen. Sie haben
dazu zwei Moeglichkeiten, die wir Ihnen in diesem Tipp vorstellen
moechten:
Bei der ersten Technik machen Sie sich die wenig bekannte Tatsache zu
Nutze, dass Excel sowohl Tabellenbereiche als auch Diagramme als
Bitmap-Grafik in die Zwischenablage kopieren kann: Zu diesem Zweck
markieren Sie das gewuenschte Diagramm, druecken Sie die Umschalt-Taste
und halten Sie sie gedrueckt, waehrend Sie das Menue BEARBEITEN-BILD
KOPIEREN anwaehlen (dieses Menue steht nur zur Verfuegung, wenn Sie die
Umschalt-Taste gedrueckt halten; daher haben Sie es wahrscheinlich
bisher noch nicht bemerkt). Bestaetigen Sie im nachfolgenden Dialogfeld
einfach die Standardeinstellungen mit OK und schon befindet sich eine
Kopie Ihres Diagramms als Bitmap-Grafik in der Zwischenablage. Ueber das
Menue BEARBEITEN-EINFUEGEN bzw. Strg+V koennen Sie die Grafik auf jedem
beliebigen Tabellenblatt einfuegen.
Damit steht Ihnen nun eine Kopie Ihres Diagramms zur Verfuegung, die
keinerlei Verbindung zum urspruenglichen Datenbereich hat. Wenn Sie
Werte in Ihrer Tabelle aendern, wird die urspruengliche Version des
Diagramms angepasst und die Kopie bleibt unveraendert. Der Nachteil bei
dieser Vorgehensweise besteht allerdings darin, dass die Diagrammkopie
als Bitmap-Grafik in keiner Weise mehr bearbeitet werden kann. Sie haben
also beispielsweise nicht die Moeglichkeit, den Diagrammtitel zu aendern,
eine Legende einzufuegen oder die Farben der Datenreihen anzupassen.
Hier kann aber unsere zweite Technik weiterhelfen: Bei genauerer
Betrachtung basiert ein Diagramm wie ein Kalkulationsmodell auf Formeln.
Wenn Sie in einem beliebigen Diagramm einmal eine Datenreihe anklicken,
so werden Sie feststellen, dass in der Bearbeitungszeile eine Formel
"=DATENREIHE" erscheint.
Ueber die Parameter dieser Formel wird die Verknuepfung zwischen Tabelle
und Diagramm hergestellt sowie Excel mitgeteilt, wo Beschriftungen und
Daten zu finden sind. Sie koennen nun wie in einer Tabelle die Formeln
im Diagramm durch ihre aktuellen Ergebnisse ersetzen. Auf diese Weise
loesen Sie die Verknuepfung zwischen Tabelle und Diagramm, so dass wie
gewuenscht die aktuelle Darstellung unabhaengig von einer Aktualisierung
der Daten erhalten bleibt:
1. Klicken Sie die erste Datenreihe in Ihrem Diagramm an, so dass in der
Bearbeitungszeile die DATENREIHE-Formel zu sehen ist.
2. Markieren Sie die komplette Formel in der Bearbeitungszeile mit der
Maus.
3. Druecken Sie F9 und bestaetigen Sie mit Return. Excel ersetzt die
Formel daraufhin durch eine Matrix mit den Werten, auf deren Basis das
Diagramm zurzeit dargestellt wird.
4. Beginnen Sie fuer jede weitere Datenreihe in Ihrem Diagramm wieder
mit Schritt 1. Das Ergebnis ist ein Diagramm ohne Verbindung zu Ihrer
Tabelle, das sich aber dennoch mit den gewohnten Funktionen bearbeiten
und aendern laesst.
Uebrigens: Wenn Sie wie bei unserer ersten Technik das Diagramm sowohl
mit als auch ohne Verknuepfungen benoetigen, legen Sie einfach vor dem
Entfernen der DATENREIHE-Formeln eine Kopie an. Verwenden Sie dazu die
gewohnten Menues BEARBEITEN-KOPIEREN und BEARBEITEN-EINFUEGEN.
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So koennen Sie auf Tabellen in Add-Ins
zugreifen
Versionen: Excel 97, 2000 und 2002
Im Internet oder auf Heft-CDs von Fachmagazinen finden Sie jede Menge
nuetzlicher Excel-Add-Ins.
Oftmals sind diese aber nicht in Deutschland einsetzbar, weil zum
Beispiel englische Begriffe wie "Invoice" statt "Rechnung" verwendet
werden.
In der Regel sind solche Begriffe in einer Tabelle der Arbeitsmappe des
Add-Ins definiert und sollten dort anpassbar sein. Beim Laden eines
solchen Add-Ins wird allerdings keine Arbeitsmappe und kein Arbeitsblatt
angezeigt. Das liegt an einer speziellen Einstellung, die Sie wie folgt
zuruecksetzen und so die Arbeitsmappe bearbeiten und anpassen koennen:
* Oeffnen Sie zunaechst das betreffende Add-In.
* Wechseln Sie mit Alt+F11 in die VBA-Entwicklungsumgebung und oeffnen
Sie im Projekt-Explorer das VBA-Projekt des Add-Ins per Doppelklick.
* Oeffnen Sie den Ordner "Microsoft Excel Objekte", klicken Sie dort auf
"Diese Arbeitsmappe" und druecken Sie, sofern noch nicht angezeigt, F4
fuer das Eigenschaftenfenster.
* Im Eigenschaftenfenster finden Sie eine Eigenschaft "IsAddin", die Sie
einfach von "True" auf "False" setzen.
* Das Add-In erscheint daraufhin als "normale" Arbeitsmappe in Excel,
sodass Sie die gewuenschten Anpassungen in den Arbeitsblaettern
vornehmen koennen.
* Abschliessend wechseln Sie wieder in die VBA-Entwicklungsumgebung,
aendern die Eigenschaft "IsAddin" zurueck auf "True" und waehlen das
Menue DATEI-<ADD-IN-NAME>.XLA SPEICHERN an, um die angepasste Version
des Add-Ins zu sichern.
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Import von Excel-Daten nach Access
optimieren
Versionen: Access/Excel 97, 2000 und 2002
In Makros koennen Sie bekanntlich die Aktion
"TransferDatenblatt" verwenden, um Daten aus einer Excel-Arbeitsmappe in
eine Access-Tabelle zu importieren. Analog dazu stellt VBA die Anweisung
"DoCmd.TransferSpreadsheet" zur Verfuegung. In der Praxis ist beim
Einsatz dieser Aktion oder Funktion immer wieder zu beobachten, dass
dabei komplette Excel-Tabellen importiert und anschliessend die davon
nicht benoetigten Spalten beziehungsweise Felder in der Access-Tabelle
muehsam wieder geloescht oder die in der Excel- Tabelle vorhandenen
Zeilen gezaehlt werden, um eine Bereichsangabe der Form "A1:C1745"
angeben zu koennen. Wenig bekannt ist die Tatsache, dass bei "TransferDatenblatt"
beziehungsweise "DoCmd.TransferSpreadsheet" neben Bereichen einzelner
Zellen im Format "A1:C1745" auch komplette Spalten direkt adressiert
werden koennen.
Beispiel: Aus einer Excel-Tabelle mit
Bestelldaten interessieren fuer eine Statistik nur die Spalten "P" und
"Q" mit dem Artikelpreis und der Anzahl bestellter Artikel. Gehen Sie
fuer einen solchen Import wie folgt vor:
* Oeffnen Sie das Makro, ueber das Sie
Excel-Daten importieren, im Entwurfsmodus und aktivieren Sie die Zeile
mit der Aktion "TransferDatenblatt".
* Ueber den letzten Parameter "Bereich"
koennen Sie den zu importierenden Bereich spezifizieren. Geben Sie hier
beispielsweise "P:Q" ein, um nur diese beiden Spalten in eine
Access-Tabelle zu importieren.
Analog dazu spezifizieren Sie die
gewuenschten Spalten in VBA beim Einsatz von "DoCmd.TransferSpreadsheet"
wie folgt:
DoCmd.TransferSpreadsheet acImport, _
acSpreadsheetTypeExcel97, _ "ImportTest", _
"Z:\Datenaustausch\Bestellungen 1996.xls", _ True, _ "P:Q"
In der daraus resultierenden Tabelle sind
jetzt nur die beiden im Makro beziehungsweise in der VBA-Routine
spezifizierten Spalten "P" (Einzelpreis) und "Q" (Anzahl) vorhanden, die
Sie nun direkt weiterverarbeiten koennen.
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Kopf- und Fusszeilen einfacher
uebernehmen
Versionen: Excel 97, 2000, 2002
Bei der Bearbeitung von Arbeitsmappen kommt es immer wieder vor, dass
nachtraeglich neue Tabellen fuer zusaetzliche Kalkulationen oder
Diagramme hinzugefuegt werden. Beim Ausdruck fehlen zuvor definierte
Kopf- und Fusszeilen. Meist definieren Sie diese dann einzeln fuer jede
neu hinzugefuegte Tabelle. Einfacher geht das wie folgt:
* Wechseln Sie zunaechst in eine Tabelle, fuer die Sie bereits Kopf-/Fusszeilen
definiert haben.
* Halten Sie die Strg-Taste gedrueckt und markieren Sie nun die neu
hinzugefuegten Tabellen. In der Titelleiste zeigt Excel den Zusatz
"[Gruppe]" an, um die gemeinsame Markierung kenntlich zu machen.
* Waehlen Sie nun das Menue DATEI-SEITE EINRICHTEN an. Excel zeigt hier
die bereits definierten Kopf-/Fusszeilen fuer die erste, markierte
Tabelle an.
* Klicken Sie auf OK. Die Definitionen werden daraufhin fuer alle
markierten Tabellen uebernommen. |
Rabattstaffel abfragen
Versionen: Excel 97, 2000, 2002/XP und 2003
Nehmen wir an Sie erstellen Rechnungen mit Excel und moechten einen
Rabatt auf Grundlage der Rechnungssumme ermitteln. Zum Beispiel: ab
1.000 Euro gibt es 2 Prozent, ab 2.000 Euro 4 Prozent und ab 5.000 Euro
6 Prozent.
Besonders flexibel koennen Sie eine solche Loesung umsetzen, indem Sie
in einem Tabellenbereich die gewuenschte Rabattstaffelung eingeben und
dann in den Formeln, die die Rabattsumme ausgeben sollen, eine
SVERWEIS-Funktion heranziehen, um den passenden Prozentsatz zu suchen.
Geben Sie zum Beispiel in Zelle A1 die Ueberschrift "Bestellsumme ab"
und in Zelle B1 die Ueberschrift "Rabattsatz" ein. Dann tragen Sie
darunter die gewuenschten Staffelungen ein, wobei Sie auf jeden Fall
eine Stufe ohne Rabatt angeben muessen. Ausserdem muss die erste Spalte
aufsteigend sortiert sein. Somit tragen Sie in Ihrem Fall in die Zellen
A2 und B2 diese Werte ein:
A2: 0
B2: 0%
Darunter stehen folgende Rabattstaffelungen:
A3: 1000
B3: 2%
A4: 2000
B4: 4%
A5: 5000
B5: 6%
Jetzt koennen Sie in einem anderen Tabellenteil die Rechnungsdetails
erfassen. Angenommen, die Gesamtsumme steht in Zelle D20. Diese Summe
muessen Sie mit dem passenden Rabattsatz multiplizieren, um den
entsprechenden Rabattbetrag zu errechnen. Den Prozentsatz erhalten Sie
mit einer SVERWEIS-Funktion, die in der Liste mit den Staffelungen nach
der aktuellen Rechnungssumme sucht. Dabei greift die Funktion den
Grenzwert heraus, der kleiner oder gleich der Rechnungssumme ist. Als
Ergebnis liefert sie den zugeordneten Rabattsatz in der zweiten Spalte
der Staffelliste.
Die Excel-Formel dazu lautet:
=D20*SVERWEIS(D20;A3:B6;2)
In Ihren Tabellenmodellen muessen Sie D20 durch die Zelle mit der
Rechnungssumme ersetzen und den Bereich A3:B6 durch die Adresse der
Referenzliste mit den Rabattstaffelungen.
Der dritte Funktionsparameter "2" besagt, dass der Wert aus der 2.
Spalte der Referenzliste zurueckgegeben wird.
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Import von Excel-Daten nach Access
optimieren
Versionen: Access/Excel 97, 2000 und 2002
In Makros koennen Sie bekanntlich die Aktion "TransferDatenblatt"
verwenden, um Daten aus einer Excel-Arbeitsmappe in eine Access-Tabelle
zu importieren. Analog dazu stellt VBA die Anweisung "DoCmd.TransferSpreadsheet"
zur Verfuegung. In der Praxis ist beim Einsatz dieser Aktion oder
Funktion immer wieder zu beobachten, dass dabei komplette Excel-Tabellen
importiert und anschliessend die davon nicht benoetigten Spalten
beziehungsweise Felder in der Access-Tabelle muehsam wieder geloescht
oder die in der Excel- Tabelle vorhandenen Zeilen gezaehlt werden, um
eine Bereichsangabe der Form "A1:C1745" angeben zu koennen. Wenig
bekannt ist die Tatsache, dass bei "TransferDatenblatt" beziehungsweise
"DoCmd.TransferSpreadsheet" neben Bereichen einzelner Zellen im Format
"A1:C1745" auch komplette Spalten direkt adressiert werden koennen.
Beispiel: Aus einer Excel-Tabelle mit Bestelldaten interessieren fuer
eine Statistik nur die Spalten "P" und "Q" mit dem Artikelpreis und der
Anzahl bestellter Artikel. Gehen Sie fuer einen solchen Import wie folgt
vor:
* Oeffnen Sie das Makro, ueber das Sie Excel-Daten importieren, im
Entwurfsmodus und aktivieren Sie die Zeile mit der Aktion "TransferDatenblatt".
* Ueber den letzten Parameter "Bereich" koennen Sie den zu
importierenden Bereich spezifizieren. Geben Sie hier beispielsweise "P:Q"
ein, um nur diese beiden Spalten in eine Access-Tabelle zu importieren.
Analog dazu spezifizieren Sie die gewuenschten Spalten in VBA beim
Einsatz von "DoCmd.TransferSpreadsheet" wie folgt:
DoCmd.TransferSpreadsheet acImport, _
acSpreadsheetTypeExcel97, _
"ImportTest", _
"Z:\Datenaustausch\Bestellungen 1996.xls", _
True, _
"P:Q"
In der daraus resultierenden Tabelle sind jetzt nur die beiden im Makro
beziehungsweise in der VBA-Routine spezifizierten Spalten "P"
(Einzelpreis) und "Q" (Anzahl) vorhanden, die Sie nun direkt
weiterverarbeiten koennen.
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Zeilen abwechselnd farbig markieren –
vollautomatisch
Wenn Sie möchten, dass jede zweite Zeile in
einem Tabellenblatt farbig hervorgehoben wird, können Sie sich über
einen Trick die bedingte Formatierung zu Nutze machen.
Dazu gehen Sie so vor:
Markieren Sie den Bereich, in dem die Zeilen
unterschiedliche Farben bekommen sollen. Aktivieren Sie den Befehl
"Format – Bedingte Formatierung". Daraufhin erscheint die Dialogbox
"Bedingte Formatierung".
In dieser Box aktivieren Sie im linken
Listfeld die Option "Formel ist". Dann geben Sie in das Eingabefeld die
folgende Formel ein:
=REST(ZEILE(A2);2)=0
Passen Sie die Formel auf Ihren Zellbereich
an. Im Beispiel oben ist die aktive Zelle die Zelle A2. Für eine anderen
aktive Zelle passen Sie diesen Bezug bitte an.
Anschließend klicken Sie die Schaltfläche
"Format" an. In dieser Box wählen Sie die gewünschten Farben aus und
bestätigen das mit "OK". Diese Farben werden anschließend alle "zweiten"
Zellen erhalten. Die Box "Bedingte Formatierung" schließen Sie dann mit
der Schaltfläche "OK".
Die Zeilen des markierten Bereichs
erscheinen dann in der gewünschten Darstellung.
Und noch ein Tipp: Wenn Sie eine Tabelle
erstellen möchten, in der die Zeilenformatierung nach diesem Muster erst
vorgenommen werden soll, wenn Sie in eine Zelle des Bereichs etwas
eingeben, verwenden Sie bei der bedingten Formatierung diese erweiterte
Formel:
=WENN(NICHT(ISTLEER(A2));
REST(ZEILE(A2);2)=0)
Achten Sie auch hier darauf, die Auswahl
"Formel ist" einzustellen und die Zellbezeichnung A2 auf die Zelle
anzupassen, in der Sie die bedingte Formatierung einsetzen.
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Wochentag und Datum auf einen Blick
Mit einem benutzerdefinierten Zahlenformat
können Sie Datumsangaben so formatieren, dass in einer Zelle linksbündig
der Wochentag und in der gleichen Zelle rechtsbündig das Datum
ausgegeben werden. Dazu rufen Sie die Dialogbox "Format – Zellen" auf
und aktivieren dort die Kategorie "Benutzerdefiniert".
In das Eingabefeld geben Sie dann das
folgende benutzerdefinierte Zahlenformat ein:
TTT * TT.MM.JJ
Diese Eingabe bestätigen Sie mit der
Schaltfläche "OK". Als Ergebnis stellt Excel die Inhalte der Zellen wie
folgt dar:
Mo 13.12.04
Di 14.12.04
Natürlich funktioniert das nur, wenn Sie
Datumswerte in den Zellen stehen oder Sie solche Werte eintragen.
Noch ein Tipp: Wenn Sie das folgende Format
verwenden, werden die Tage nicht abgekürzt, sondern ausgeschrieben:
TTTT * TT.MM.JJ
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Wochentag eines Datums ermitteln
So bestimmen Sie, auf welchen Wochentag
ein Datum fällt
Sie möchten den Wochentag zu einem bestimmten Datum feststellen?
Excel stellt Ihnen dafür die Tabellenfunktion WOCHENTAG zur Verfügung.
Die Arbeit mit Zeiten und Datumsangaben ist immer mit Besonderheiten
verbunden - so gibt es auch beim Einsatz der Funktion WOCHENTAG einiges
zu beachten.
Grundsätzlich ermitteln Sie mit der Funktion, auf den wievielten Tag
der Woche ein angegebenes Datum fällt. Als Ergebnis wird dann eine ganze
Zahl zwischen null und sieben geliefert. Welcher Zahl dann welcher
Wochentag zugeordnet wird, ist davon abhängig, welches Argument Sie als
TYP angegeben haben.
Wenn Sie keine Zahl oder die „1" als Argument angeben, entspricht die
Eins dem Sonntag und die Sieben dem Samstag. Das Argument „2" beginnt
beim Montag mit der Eins. Wenn Sie eine „3" als Argument verwenden,
beginnt die Woche ebenfalls am Montag, allerdings mit dem Wert Null und
endet am Sonntag mit der Sechs.
Wie Sie WOCHENTAG sinnvoll einsetzen
Mit der Funktion WOCHENTAG ermitteln Sie den Tag einer Woche. Dabei
müssen Sie bei der Auswahl des Typs beachten, dass verschiedene
Ergebnisse geliefert werden können.
Die mit der Funktion ermittelte Zahl für den Wochentag müssen Sie
dann noch in den entsprechenden Text umwandeln. Das erreichen Sie über
die das Dialogfenster "Format - Zellen".
Dort aktivieren Sie im Register "Zahlen" die Kategorie
"Benutzerdefiniert" und geben in die Zeile "Format" den Text "TTTT" ein.
Das führt dazu, dass die Wochentage in Textform ausgegeben werden.
Je nachdem, welche Zahl Sie als Argument für den Typ angeben,
erscheint ein anderer Wochentag als Ergebnis.
Gewusst wie: So verwaltet Excel Datumswerte
Intern verwaltet Excel alle Datumsangaben in serielle Zahlen. In der
Standardeinstellung beginnt das Programm am 2. 1. 1904 und zählt von
dort an die folgenden Tage. Der 24. 12. 1995 entspricht beispielsweise
dem Wert 35057.
Sie können Excel anweisen, das Zählen der Tage nicht am 2. 1. 1904 zu
beginnen, sondern stattdessen am 1. 1. 1900. Das hat den Vorteil, dass
dieser Tag ein Sonntag war. Deshalb liefert die Funktion WOCHENTAG in
dieser Einstellung das richtige Ergebnis, wenn Sie als Argument für den
Typ nichts oder eine Eins eingeben.
Die Einstellung, welche Art der Datumsermittlung Excel verwenden
soll, nehmen Sie über die Dialogbox "Extras - Optionen" vor. Im Register
"Berechnen" können Sie die passende Option ein- oder ausschalten.
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Zeiten sicher runden
Stellen Sie sich eine Tabelle vor, in der
bei der Eingabe von Uhrzeiten in einer anderen Zelle als Ergebnis die
Zeitangabe jeweils auf fünf Minuten abgerundet werden soll.
Dazu verwenden Sie die Funktion:
UNTERGRENZE. Die Schrittweite legen Sie über den Parameter "0:05" (mit
Anführungszeichen) fest. Mit der folgenden Formel runden Sie eine
Zeitangabe in der Zelle A1 auf die nächsten fünf Minuten ab:
=UNTERGRENZE(A1;"0:05")
Analog können Sie mit der Funktion
OBERGRENZE Zeiten auch aufrunden. Mit der folgenden Formel runden Sie
eine Zeitangabe in der Zelle A2 auf die nächsten 15 Minuten auf:
=OBERGRENZE(A2);"0:15")
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Externe Verknüpfungen in Ihren Tabellen finden
Externe Verknüpfungen sind sehr hilfreich
bei tabellenübergreifenden Berechnungen. So weit, so gut.
Problematisch kann es werden, wenn Sie bei
Tabellen, die Sie vor längerer Zeit erstellt haben, nicht mehr genau
wissen, in welchen Formeln Sie Verknüpfungen verwendet haben. Das ist
vor allem dann ärgerlich, wenn Sie gezielt die Bezüge auf externe
Dateien entfernen wollen, doch ein oder zwei Verknüpfungen sich einfach
nicht ausfindig machen lassen. Beim Öffnen der Datei werden Sie dann
jedes Mal wieder gefragt, ob die Verknüpfung, die Sie gar nicht mehr
verwenden möchten, aktualisiert werden soll.
Mit der folgenden Methode suchen Sie gezielt
nach den Formeln, die einen externen Bezug auf eine andere Arbeitsmappe
enthalten. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:
Markieren Sie den Bereich, den Excel
durchsuchen soll. Wenn Sie alle Zellen und Formeln eines Tabellenblatts
durchsuchen möchten, müssen Sie keine Markierung vornehmen. Anschließend
rufen Sie im Menü "Bearbeiten" den Befehl "Suchen" auf. Alternativ
können Sie auch gleichzeitig die Tasten <Strg> und <F> drücken.
Nun zeigt Ihnen Excel ein Dialogfenster an.
Geben Sie nun in das Feld "Suche nach" das Ausrufezeichen (!) ein. Das
Ausrufezeichen verwenden Sie als Suchkriterium, weil es in allen
externen Bezügen in einer Formel für die Bezeichnung einer externen
Tabelle verwendet werden muss.
Dann markieren Sie in der Auswahl-Liste
"Suchen in" den Eintrag "Formeln". Abschließend stellen Sie sicher, dass
das Kontrollkästchen "Nur ganze Zellen suchen" (Excel 2000) oder
"Gesamten Zelleninhalt vergleichen" (Excel XP und Excel 2003) nicht
aktiviert ist.
Zum Start der Suche klicken Sie auf die
Schaltfläche "Weitersuchen". Excel setzt daraufhin den Cursor auf die
erste Zelle, die eine Formel mit einer Verknüpfung enthält. Wenn es sich
dabei um eine Verknüpfung handelt, die Sie entfernen möchten, verlassen
Sie die Suchen-Dialogbox mit der Schaltfläche "Schließen". Dann ersetzen
Sie den externen Bezug durch einen konstanten Wert. Danach können Sie
bei Bedarf die Suche fortsetzen.
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Zellinhalte komfortabel aufteilen
Versionen: Excel 97, 2000, 2002
Nach dem Import externer Daten
beispielsweise aus einer Access- oder dBase-Datenbank, befinden sich in
einzelnen Spalten haeufig Texte wie "Nachname, Vorname" oder "Kategorie:
Artikelname". Zur einfacheren Verarbeitung oder gezielten Sortierung
moechten Sie diese Daten lieber in einzelnen Spalten wie "Vorname",
"Nachname", "Kategorie" und/oder "Artikelname" aufteilen. Hier kann eine
kaum bekannte Funktion von Excel helfen:
1. Markieren Sie zunaechst die Spalte mit
den Daten, die aufgeteilt werden sollen.
2. Waehlen Sie das Menue DATEN-TEXT IN
SPALTEN. Excel startet nun einen Assistenten zur Abfrage weiterer
Informationen und Einstellungen.
3. Stellen Sie die Option GETRENNT ein und
klicken Sie auf die Schaltflaeche WEITER.
4. Waehlen Sie das Zeichen, dass die Daten
in der markierten Spalte trennt, also beispielsweise das Komma ueber das
gleichnamige Kontrollkaestchen oder den Doppelpunkt durch Eingabe im
Feld "Anderes" und klicken Sie auf WEITER.
5. Wenn Sie nun direkt auf die Schaltflaeche
ENDE klicken, teilt Excel die Daten ausgehend von der aktuellen Spalte
auf und ueberschreibt dabei eventuell, selbstverstaendlich nach
Rueckfrage, benachbarte Spalten.
6. Sollen die aufgeteilten Daten hingegen an
einer neuen Position abgelegt werden, klicken Sie auf das kleine Symbol
hinter dem Feld "Zielbereich" und markieren die erste Zelle
entsprechend. Ein Klick auf ENDE teilt die Daten dann auf und legt sie
im gewuenschten Bereich ab. Die Inhalte der markierten Spalte bleiben
unveraendert.
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Aktuelles Alter in Jahren ermitteln
Stellen Sie sich vor, Sie möchten das Alter
einer Person in Abhängigkeit vom aktuellen Datum berechnen. Dabei ist
nicht nur der Geburtsjahrgang, sondern auch das genaue Geburtsdatum der
Person wichtig.
Dieses Problem lösen Sie über eine Formel in
der eine WENN-Abfrage mit einigen Datumsfunktionen kombiniert wird. Die
folgende Formel berechnet das Alter in Jahren in Abhängigkeit vom
aktuellen Datum:
=WENN(DATUM(JAHR(HEUTE());
MONAT(A2);TAG(A2))<=HEUTE(); JAHR(HEUTE())-JAHR(A2); JAHR(HEUTE())-JAHR(A2)-1)
Falls Sie nicht das aktuelle Alter, sondern
das Alter zu einem bestimmten Datum ermitteln möchten, müssen Sie die
HEUTE-Funktion in der Formel durch dieses Datum oder den Bezug auf das
Datum ersetzen.
Wenn das Geburtsdatum in Zelle A2 steht und
das andere Datum in der Zelle B2, lautet die Formel folgendermaßen:
=WENN(DATUM(JAHR(B2);
MONAT(A2);TAG(A2))<=B2; JAHR(B2)-JAHR(A2);JAHR(B2)-JAHR(A2)-1)
Denken Sie an die korrekte Formatierung der
Ergebniszelle – über das Format "Standard".
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Nur Zahlen einer bestimmten Größe anzeigen
Wenn Sie über die Zellformatierung bestimmen
möchten, dass nur Zahlen angezeigt werden, die eine bestimmte Größe
haben, können Sie dazu keines der Standard-Formate verwenden. Abhilfe
schaffen hier benutzerdefinierte Zahlenformate.
Wenn Sie beispielsweise nur die Zahlen
anzeigen möchten, die größer als 200 sind, geben Sie das folgende
benutzerdefinierte Zahlenformat in die Dialogbox ein:
[<200]"";Standard
Nach der Eingabe bestätigen Sie das Format
mit der Schaltfläche "OK". Anschließend werden in den Zellen, die Sie
mit diesem Format versehen haben, nur noch die Werte angezeigt, die
größer sind als 200.
Das bezieht sich allerdings nur auf Zahlen.
Texte werden grundsätzlich wie gewohnt in den so formatierten Zellen
angezeigt.
Auf diese Art und Weise können Sie statt
eines Grenzwerts auch einen Bereich angeben, so dass nur Zahlen
angezeigt werden, die innerhalb dieses Bereichs liegen. Um nur die
Zahlen anzuzeigen, die zwischen 50 und 100 liegen, verwenden Sie das
folgende benutzerdefinierte Zahlenformat:
[<50]"";[>100]"";Standard
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Kopieren, ohne Werte durch Leerzellen zu
überschreiben
Wenn Sie einen großen Bereich, in dem nicht
alle Zellen einen Inhalt besitzen, kopieren wollen, stehen Sie mitunter
vor folgendem Problem: Der Bereich, der die Daten aufnehmen soll, ist
nicht leer; die Leerzellen aus dem Quellbereich sollen jedoch im
Zielbereich keine Daten löschen.
Zur Lösung dieses Problems besitzt Excel ein
Optionsfeld, das sich in der Dialogbox "Inhalte einfügen" aus dem Menü
"Bearbeiten" befindet. Gehen Sie folgendermaßen vor: Markieren Sie den
Bereich, den Sie kopieren wollen, und aktivieren Sie den Befehl
"Kopieren" aus dem Menü "Bearbeiten".
Dann bewegen Sie den Cursor auf die Zelle,
an der Sie den kopierten Bereich einfügen wollen, und rufen den Befehl
"Inhalte einfügen" aus dem Menü "Bearbeiten" auf. In der Dialogbox
"Inhalte einfügen" aktivieren Sie das Optionsfeld "Leerzellen
überspringen". Das bestätigen Sie mit "Ok". Der Inhalt der
Zwischenablage wird dann ohne die beschriebenen Probleme auf dem
Tabellenblatt eingefügt.
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Mehrere Dokumente schneller schließen
Wenn Sie bei der Arbeit mit Excel mehrere
Arbeitsmappen gleichzeitig geöffnet haben und dann das Programm beenden,
fragt Excel Sie automatisch für jede Datei, ob Sie die Änderungen
speichern möchten.
Wollen Sie dagegen nur alle Mappen
schließen, ohne Excel zu beenden, müssen Sie die Dateien einzeln
schließen.
Das können Sie allerdings mit einem kleinen
Trick umgehen. Halten Sie dazu die Shift-Taste gedrückt, und öffnen Sie
erst dann mit einem Mausklick das Menü "Datei". Der Befehl "Schließen"
erscheint nun als "Alle schließen".
Ein Klick auf "Alle schließen" genügt, und
Excel fragt wie beim normalen Beenden, ob Sie die Änderungen speichern
möchten.
Der Trick funktioniert übrigens auch bei der
Arbeit mit Word für Windows ab der Version 6.0.
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Anzahl der Monate zwischen zwei Datumsangaben
berechnen
Wenn Sie die Anzahl der Monate zwischen zwei
Datumsangaben berechnen möchten, können Sie leider nicht auf eine
fertige Funktion zurückgreifen.
Unter der Bedingung, dass das Enddatum in
Zelle A2 und das Startdatum in Zelle B1 stehen, sieht die Formel für
diese Berechnung folgendermaßen aus:
=(JAHR(A2-B2)-1900)*12+MONAT(A2-B2)
Beachten Sie unbedingt, dass diese Formel
nur dann ein korrektes Ergebnis liefert, wenn in der Dialogbox "Extras –
Optionen – Berechnungen" die Option "1904-Datumswerte" deaktiviert ist.
Das ist allerdings auch die Standardeinstellung. |
Mehrere Tabellen schneller ausdrucken
Excel sendet mehrere einzelne Druckjobs zum
Drucker, wenn Sie Arbeitsmappen mit einer Anzahl von Blättern in jeweils
mehr als einem Exemplar ausdrucken wollen. Auf diese Weise erhalten Sie
zwar einen bereits vorsortierten Ausdruck, doch die gesamte Aktion kann
relativ lange dauern.
Sie können den Ausdruck erheblich
beschleunigen. Rufen Sie dazu im Menü "Datei" den Befehl "Drucken" auf.
In der erscheinenden Dialogbox deaktivieren Sie das Optionsfeld
"Sortieren".
In diesem Fall müssen Sie die einzelnen
Blätter allerdings manuell sortieren. |
Immer komplette Menüs anzeigen
Seit der Version 2000 ist Excel mit so
genannten interaktiven Menüs ausgestattet. Diese haben die Eigenschaft,
Menüpunkte, die länger nicht mehr genutzt wurden, auszublenden.
Das komplette Menü erscheint dann erst nach
einigen Sekunden oder kann mit einem zusätzlichen Mausklick aktiviert
werden. Wer diese Art der Benutzerführung nicht mag, kann problemlos zur
alten, starren Menüstruktur zurückkehren. Dazu gehen Sie folgendermaßen
vor:
Rufen Sie im Menü "Extras" den Befehl
"Anpassen" auf. In der erscheinenden Dialogbox aktivieren Sie das
Register "Optionen". Deaktivieren Sie die Option "Menüs zeigen zuletzt
verwendete Befehle zuerst an". Ab Excel 2002 heißt diese Option "Menüs
immer vollständig anzeigen". Bestätigen Sie diese Einstellung mit der
Schaltfläche "Schließen".
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Mehrere Zellen mit gleichem Inhalt füllen
Wenn Sie mehrere markierte Zellen in einem
Tabellenblatt mit demselben Inhalt füllen möchten, gibt es einen sehr
schnellen Weg.
Markieren Sie den Bereich oder die Zellen,
die mit denselben Werten oder Texten gefüllt werden sollen. Dann geben
Sie den Wert oder den Text mit der Tastatur ein. Nun halten Sie die <Strg>-Taste
gedrückt und betätigen dann die <Enter>-Taste. Fertig!
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Schneller Zugriff auf die Schriftfarbenpalette
Wenn Sie in einer umfangreichen Tabelle viel
mit verschiedenen Schriftfarben arbeiten, kann es lästig sein, immer
wieder für die Zuweisung einer Farbe die Schriftfarbenpalette aus der
Symbolleiste zu öffnen.
Genau deshalb gibt es die Möglichkeit, die
Palette aus der Format-Symbolleiste zu lösen und frei auf der
Arbeitsfläche zu positionieren.
Dazu öffnen Sie die Palette aus der
Symbolleiste mit einem Mausklick auf den daneben liegenden Pfeil. Dann
bewegen Sie den Mauszeiger auf den oberen Rand der geöffneten Palette
bis er sich zu einem Kreuz mit vier Pfeilen verändert. Drücken Sie nun
die linke Maustaste und ziehen die Palette mit gedrückt gehaltener
Maustaste an die gewünschte Position auf dem Tabellenblatt.
Wenn Sie die Formatierung abgeschlossen
haben, schließen Sie die Palette mit der Kreuz-Schaltfläche rechts oben.
Sie steht Ihnen dann wieder auf der Symbolleiste zur Verfügung.
Tipp: Auf die gleiche Art und Weise können
Sie auch andere Listfelder – zum Beispiel die Rahmen oder die Füllmuster
– oder ganze Symbolleisten bei Bedarf auf dem Tabellenblatt
positionieren.
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Benutzerdefinierte Zahlenformate in allen
Tabellen
Immer, wenn Sie in einer Excel-Tabelle ein
benutzerdefiniertes Zahlenformat festlegen, wird dieses zusammen mit der
Tabelle gespeichert, in der Sie es definiert haben. Wenn Sie es
zukünftig in allen Tabellen einsetzen möchten, müssen Sie folgendermaßen
vorgehen:
Kopieren Sie eine Zelle, der das Format
zugewiesen ist, in die Zwischenablage. Öffnen Sie mit gedrückt
gehaltener <Shift>-Taste die Datei MAPPE.XLT aus dem Verzeichnis XLSTART.
In eine beliebige Zelle dieser Mappe fügen Sie den Inhalt der
Zwischenablage mit dem Befehl "Bearbeiten – Inhalte einfügen" ein. Dabei
aktivieren Sie in der Dialogbox "Inhalte einfügen" die Option "Formate".
Anschließend speichern Sie die Tabelle ab. Von nun an wird Ihnen Ihr
benutzerdefiniertes Zahlenformat in allen Tabellen angeboten.
Hinweis: Für den Fall, dass sich im
Verzeichnis XLSTART keine Datei mit dem Namen MAPPE.XLT befindet, öffnen
Sie mit der entsprechenden Schaltfläche eine leere Arbeitsmappe, führen
dann die oben beschriebenen Schritte durch und speichern sie
anschließend als Mustervorlage unter dem Namen MAPPE.XLT im Verzeichnis
XLSTART.
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Bilder und Grafiken als Zellkommentare
Sie können Zellen in Ihren Excel-Tabellen
mit Kommentaren versehen. Dazu setzen Sie das Kommando "Einfügen –
Kommentar" ein. Damit können Sie zum Beispiel anderen Anwendern die
erforderlichen Eingaben erläutern oder die Funktionsweise einer Formel
erklären.
Wenig bekannt ist, dass Sie auch eine Grafik
oder ein Bild als Kommentar hinterlegen können. Und das geht so:
- Erstellen Sie als Erstes in der
gewünschten Zelle einen Kommentar.
- Dann markieren Sie den Kommentar und
drücken auf der Umrandung die rechte Maustaste.
- Im erscheinenden Kontextmenü rufen Sie
dann den Befehl "Kommentar formatieren" auf.
- In der erscheinenden Dialogbox
aktivieren Sie das Register "Farben und Linien" und klicken hier auf
die Liste "Farbe".
- Dann wählen Sie in dieser Liste den
Eintrag "Fülleffekte".
- Daraufhin öffnet Excel eine weitere
Dialogbox. Hier aktivieren Sie das Register "Grafik".
- Nach dem Anklicken der Schaltfläche
"Grafik auswählen" erscheint eine weitere Box, in der Sie festlegen,
welche Grafik von Ihrer Festplatte verwendet werden soll.
- Die Auswahl bestätigen Sie mit "OK".
- Nun schließen Sie die noch offenen
Boxen jeweils mit "OK".
Die ausgewählte Grafik wird dann als
Hintergrund des Kommentars angezeigt, wenn Sie den Mauszeiger darauf
bewegen.
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Doppelte Werte automatisch farbig
markieren
Wer regelmäßig in Excel mit Listen arbeitet,
ist immer wieder mit der Problematik doppelter Listeneinträge
konfrontiert.
Der vorgestellte Weg führt über die bedingte
Formatierung. Sie hat den Vorteil, dass sie sowohl für bestehende als
auch für noch zu erstellende Listen und eine Kombination aus beiden
eingesetzt werden kann.
In einem markierten Bereich werden mit
dieser Methode alle Werte, die doppelt vorkommen, farbig markiert. Wird
ein neuer Wert eingetragen, der bereits vorhanden ist, werden dieser
sowie der gleiche Wert, der sich schon vorher in der Tabelle befunden
hat, farbig hinterlegt.
Für den Einsatz der bedingten Formatierung
in der beschriebenen Form gehen Sie folgendermaßen vor:
- Markieren Sie die erste Zelle, auf die
die bedingte Formatierung angewandt werden soll. Rufen Sie dann im
Menü "Format" den Befehl "Bedingte Formatierung" auf.
- Daraufhin wird eine Dialogbox
eingeblendet. Hier aktivieren Sie das Listfeld unter "Bedingung 1"
und wählen dort mit einem Mausklick die Option "Formel ist" aus.
- In das Eingabefeld tragen Sie
anschließend die folgende Formel als Bedingung ein: =ZÄHLENWENN($A$1:$B$10;A1)>1
Diese Formel geht davon aus, dass sich Ihre
Liste im Zellbereich von A1 bis B10 befinden. Passen Sie diesen Bereich
an die Liste an, in der Sie doppelte Einträge markieren möchten.
Im nächsten Schritt müssen Sie festlegen, in
welcher Form die doppelten Listeneinträge hervorgehoben werden sollen.
Das geht so:
Klicken Sie die Schaltfläche "Format" an. In
der Format-Dialogbox können Sie eine Farbe und/oder ein Muster
auswählen. In dieser Form werden dann die doppelten Einträge der Liste
hervorgehoben. Wenn Sie die Einstellungen vorgenommen haben, bestätigen
Sie das mit der Schaltfläche "OK".
Als Nächstes müssen Sie die definierte
bedingte Formatierung auf die anderen Zellen des Bereichs übertragen:
- Klicken Sie das Symbol "Format
übertragen" in der Standard-Symbolleiste an. Es ist das Symbol, das
wie ein Malerpinsel aussieht.
- Mit dem Mauszeiger, der sich in einen
Pinsel verwandelt hat, markieren Sie nun die anderen Zellen des
Bereichs.
Sie sehen: alle Einträge, die mehrfach in
der Liste auftauchen, werden nun von Excel in der Farbe Ihrer Wahl
angezeigt.
Sie können bei der Definition der
Formatierung auch Bereiche einbeziehen, die noch keine Daten enthalten.
Erst wenn Sie dann dort etwas eintragen, werden die doppelten Einträge
wie gewünscht markiert.
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Brüche schnell eingeben
Der Versuch, einen Bruch in eine Zelle
einzugeben, endet immer bei einem Datum. Es geht aber doch:
Um einen Bruch in eine Zelle eingeben und
weiterberechnen zu können, geben Sie davor einfach die Zahl 0 und
anschließend ein Leerzeichen ein, also beispielsweise:
0 3/4
Daraus macht Excel sofort den korrekten,
gewünschten Bruch, mit dem Sie auch weiterrechnen können – im Beispiel
entspricht das dem dezimalen Wert 0,75.
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Zahlen mit Trennzeichen versehen
Für verschiedene Aufgabenstellungen ist es
erforderlich, Zahlen aus einer Excel-Tabelle so darzustellen, dass die
einzelnen Ziffern einer Zahl durch ein vorgegebenes Trennzeichen
getrennt ausgegeben werden.
Aus der Zahl 123456 kann so dann die
folgende Zahl werden:
1-2-3-4-5-6
Diese Aufgaben können Sie mit einer Formel
lösen, in der verschiedene Text-Funktionen miteinander kombiniert
werden.
Wenn die darzustellende Zahl in der Zelle A1
steht und das Trennzeichen ein Bindestrich sein soll, sieht die Formel
folgendermaßen aus:
=TEIL(TEXT(A1;WIEDERHOLEN("0-";
LÄNGE(A1)));1;LÄNGE(A1)*2-1)
Für den Fall, dass Sie statt des
Bindestrichs ein anderes Trennzeichen verwenden möchten, ersetzen Sie in
der Formel den Bindestrich, der als Argument hinter der Funktion
WIEDERHOLEN steht, durch das entsprechende Zeichen, etwa den Buchstaben
X. Die Formel sieht dann so aus:
=TEIL(TEXT(A1;WIEDERHOLEN("0X";
LÄNGE(A1)));1;LÄNGE(A1)*2-1)
Die Darstellung von Zahlen in der
beschriebenen Form funktioniert bis zur Zahl 9.999.999.999.999.990, was
in der Praxis wohl ausreichend sein sollte. Bei größeren Zahlen wird die
Fehlermeldung #WERT! ausgegeben.
Beachten Sie bitte: Die Formel liefert als
Ergebnis einen Text. Damit können Sie anschließend keine weiteren
Berechnungen durchführen.
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Beliebige Listen automatisch ausfuellen
Versionen: Excel 97, 2000, 2002/XP und 2003
Durch einfaches Ziehen mit der Maus koennen
Sie in Excel bekanntlich ganze Datenreihen in Tabellen ausfuellen.
Beispielsweise muessen Sie nur "Mo" und "Di" in zwei benachbarte Zellen
eingeben und die beiden Zellen markieren, um dann durch Ziehen der
unteren rechten Ecke die restlichen Wochentage "Mi", "Do" usw. in die
angrenzenden Zellen einfuegen zu lassen. Das funktioniert auch bei
Monaten oder einfachen Zahlenreihen, aber es klappt beispielsweise nicht
beim Alphabet.
Wenig bekannt ist die Tatsache, dass Sie
Excel das Alphabet oder auch beliebige andere Listen wie Staedte,
Laender, Mitarbeiternamen, Raumbezeichnungen, Kurnummern usw.
antrainieren und dann in Zukunft ebenso einfach wie Wochentage, Zahlen
usw. automatisch ausfuellen koennen. Zu diesem Zweck muessen Sie die
Daten in den Excel-Optionen als benutzerdefinierte Listen definieren.
Besonders praktisch ist, dass Sie diese
Wertereihen direkt aus einem Tabellenblatt uebernehmen koennen. Um also
beispielsweise die Buchstaben von A bis Z als benutzerdefinierte Liste
anzulegen, gehen Sie wie folgt vor:
1. Geben Sie die Buchstaben der Reihe nach
in einen zusammenhaengenden Zellbereich eines beliebigen Tabellenblatts
ein - zum Beispiel "A" in Zelle A1, "B" in Zelle A2 usw. bis zum
Buchstaben "Z" in Zelle A26.
2. Markieren Sie den Bereich mit dem
Reihenmuster, hier also A1:A26.
3. Waehlen Sie das Menue EXTRAS-OPTIONEN an
und wechseln Sie in Excel 97 und 2000 auf die Registerkarte
AUTOAUSFUELLEN; in Excel 2002/XP und 2003 aktivieren Sie die
Registerkarte BENUTZERDEFINIERTE LISTEN.
4. Im unteren Bereich des Dialogfelds
erscheint der Bezug auf die markierten Zellen automatisch im Feld LISTE
AUS ZELLEN IMPORTIEREN. Somit muessen Sie nur noch auf die Schaltflaeche
IMPORTIEREN klicken, um die Werte - in diesem Fall die Buchstaben - in
das Feld LISTENEINTRAEGE zu uebernehmen.
5. Bestaetigen Sie die Ergaenzung mit OK.
Ab sofort koennen Sie das Alphabet genau so
einfach in eine Tabelle einfuegen wie die Wochentage: Geben Sie A und B
in zwei untereinander stehende Zellen ein; markieren Sie die beiden
Zellen; zeigen Sie mit der Maus auf das Ausfuellkaestchen in der unteren
rechten Ecke der Markierung; ziehen Sie das Ausfuellkaestchen um die
passende Zellenanzahl nach unten.
Bei Bedarf koennen Sie benutzerdefinierte
Listen auch direkt im Dialogfeld der Excel-Optionen anlegen. Dazu
waehlen Sie EXTRAS-OPTIONEN an und wechseln auf die Registerkarte
AUTOAUSFUELLEN oder in Excel 2002/XP und 2003 auf die Registerkarte
BENUTZERDEFINIERTE LISTEN. Dann markieren Sie im linken Listenfeld den
Eintrag "Neue Liste" und klicken auf die Schaltflaeche HINZUFUEGEN.
Anschliessend koennen Sie das Feld unter LISTENEINTRAEGE direkt durch
Tastatureingaben ausfuellen. Damit die einzelnen Werte des Reihenmusters
in separaten Zeilen erscheinen, druecken Sie nach jedem Eintrag die
Return-Taste. Wenn die Liste komplett ist, bestaetigen Sie die Eingabe
mit OK.
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Minuszeichen von hinten nach vorn setzen
Wer Daten aus anderen Programmen oder von
einem Großrechner bekommt, um sie mit Excel weiterzuverarbeiten, ist
mitunter mit Minuszeichen konfrontiert, die nicht vor, sondern hinter
der Zahl stehen.
Das Problem ist nun, dass Excel derartig
dargestellte Zahlen als Text interpretiert. Daher kann mit ihnen nicht
sofort gerechnet werden.
Sie benötigen also eine Methode, das
Minuszeichen von hinten nach vorn zu bekommen. Die einfachste Methode
arbeitet mit einer Hilfsspalte, in der die importierten Daten so
umgewandelt werden, dass Sie mit ihnen rechnen können.
Stellen Sie sich vor, in der Zelle A1 steht
eine Zahl mit einem Minuszeichen dahinter. Zur Umsetzung des
Minuszeichens nach links geben Sie in die Zelle B1 folgende Formel ein:
=WENN(RECHTS(A1;1)="-";
LINKS(A1;LÄNGE(A1)-1)*(-1);A1)
Diese Formel überprüft, ob das erste Zeichen
von rechts ein Minuszeichen ist. Wenn ja, wird der Zellinhalt bis auf
das rechte Zeichen mit dem Wert -1 multipliziert. Das Ergebnis ist dann
die gewünschte negative Zahl in der korrekten Form.
Wenn die Überprüfung ergibt, dass das erste
Zeichen von rechts kein Minuszeichen ist, liefert die Formel als
Ergebnis einfach den Inhalt der Zelle A1.
Die Formel brauchen Sie nur in die erste
Zelle, in unserem Beispiel B1, einzugeben. Anschließend kopieren Sie die
Formel nach unten.
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Umwandlung von Hyperlinks vermeiden
Wenn Sie bei der Arbeit mit Excel in einer
Zelle eine Internet- oder E-Mail-Adresse eingeben, wandelt Excel diese
sofort nach dem Bestätigen der Taste <Enter> in einen Hyperlink um.
Grundsätzlich ist das recht praktisch.
Mitunter kann es aber vorkommen, dass Sie diesen Eingriff in Ihre
Schreibgewohnheiten gar nicht wünschen.
Natürlich können Sie Excel zwingen, wirklich
nur das zu tun, was Sie eingeben. Die Methoden unterscheiden sich je
nach eingesetzter Version.
Bei der Arbeit mit Excel ab Version XP
(2002) gehen Sie so vor:
- Rufen Sie im Menü "Extras" den Befehl "AutoKorrektur-Optionen"
auf.
- In der erscheinenden Dialogbox
aktivieren Sie dann das Register "AutoFormat während der Eingabe".
- In dieser Box deaktivieren Sie dann die
Option "Internet- und Netzwerkpfade durch Hyperlinks".
- Nach der Bestätigung mit "OK" sind Sie
die Ersetzung los.
So komfortabel geht das in den älteren
Excel-Versionen leider nicht. Mit zwei kleinen Tricks kommen Sie dennoch
zum gewünschten Ergebnis:
- Geben Sie vor der Eingabe der Internet-
oder E-Mail-Adresse ein Leerzeichen oder ein Apostroph ein.
- Excel interpretiert die Eingabe dann
als einfachen Text und umgeht die Ersetzung.
Die andere Variante verbirgt sich hinter der
Tastenkombination <Strg><z>, die Sie nach der Eingabe der Internet- oder
E-Mail-Adresse betätigen.
Damit machen Sie den letzten Schritt – also
die Umwandlung in einen Hyperlink – wieder rückgängig.
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Nullwerte nicht anzeigen
Wer mit Excel Tabellen aufbaut, die schon
Formeln enthalten, obwohl die dazugehörigen Werte erst nach und nach
eingetragen werden, kennt das Problem: Die Tabelle ist überfüllt mit
0,00-Inhalten. Das ist der Übersichtlichkeit nicht gerade zuträglich.
Excel bietet Ihnen zwei Möglichkeiten,
Nullwerte zu unterdrücken und die Ergebniszellen erst dann zu füllen,
wenn es etwas zu berechnen gibt.
Um die Ausgabe von Nullwerten generell zu
unterbinden, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Aktivieren Sie im Menü "Extras" den
Befehl "Optionen".
- In der erscheinenden Dialogbox
aktivieren Sie das Register "Ansicht".
- Unter der Überschrift "Fensteroptionen"
deaktivieren Sie in dieser Box die Option "Nullwerte".
- Das bestätigen Sie mit der Schaltfläche
"OK".
Von nun an werden keine Nullwerte mehr in
Ihrer Tabelle angezeigt.
Sollen nur Nullwerte in bestimmten
Ergebnis-Zellen unterdrückt werden, so setzen Sie in den entsprechenden
Zellen eine Wenn-Abfrage ein, mit der Sie überprüfen, ob in einer Zelle,
auf die sich die Berechnung bezieht, schon etwas steht.
Für die Multiplikation der Zellen A1 und B1
überprüft beispielsweise die folgende Formel, ob in A1 schon etwas
eingetragen wurde:
=WENN(A1<>"";A1*B1;"")
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Schutz ohne Blattschutz
Grundsätzlich bietet Excel Ihnen die
Möglichkeit, Formeln in einer Zelle mit einem Schutz zu versehen.
Voraussetzung dabei ist, dass Sie das Tabellenblatt mit einem Schutz
versehen. Sonst ist der Zellschutz nicht wirksam.
Diese Methode ist zwar wirksam, aber leider
auch manchmal nachteilig. Nämlich dann, wenn Sie Änderungen an einer
geschützten Zelle vornehmen wollen – beispielsweise das Entfernen oder
Hinzufügen von Zeilen.
Hier stellen wir Ihnen eine Methode vor, mit
der Sie Formeln gegen versehentliches Überschreiben schützen können,
ohne den Blattschutz aktivieren zu müssen:
- Dazu geben Sie zuerst die gewünschte
Formel ein.
- Dann markieren Sie die Zelle und rufen
im Menü "Daten" den Befehl "Gültigkeit" auf.
- Im Listfeld "Zulassen" aktivieren Sie
die Option "Benutzerdefiniert".
- Dann geben Sie die folgende Formel in
das Eingabefeld ein: =ISTLEER(INDIREKT("ZS";0))
- Anschließend wechseln Sie in der
Dialogbox in das Register "Fehlermeldung".
- Dort definieren Sie die Meldung, die
angezeigt werden soll, wenn ein Anwender versucht, die Formel zu
überschreiben.
- Dann schließen Sie Box mit der
Schaltfläche "OK".
Wenn nun der Versuch unternommen wird, etwas
in die Zelle einzugeben, erscheint eine Warnung.
Vorsicht: Die beschriebene Methode bietet
einen guten Schutz vor Überschreiben. Sie beschränkt sich allerdings auf
die versehentliche Variante. Jeder Anwender kann die Formel mit der
Entfernen-Taste löschen oder die Gültigkeitsprüfung deaktivieren und
dann die Formel löschen.
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Zellinhalte splitten
Stellen Sie sich eine Tabelle vor, in der
Sie Daten bereits eingegeben haben. Im Nachhinein stellt sich heraus,
dass es sinnvoller wäre, Daten, die in einer Spalte stehen, auf mehrere
Spalten aufzusplitten.
Mit Hilfe des Text-Assistenten von Excel ist
das Problem schnell gelöst – vollkommen ohne Formeln oder Hilfsspalten.
Dazu gehen Sie so vor:
- Markieren Sie die Zellen, deren Inhalte
Sie teilen möchten.
- Dann öffnen Sie das Menü "Daten" und
aktivieren dort den Befehl "Text in Spalten".
- Daraufhin erscheint die Dialogbox des
ersten Schritts des Textkonvertierungs-Assistenten.
- Per Mausklick können Sie hier
auswählen, ob der Text in einer festen Breite vorliegt oder getrennt
ist.
- Aktivieren Sie zum Beispiel die Option
"Getrennt", wenn sich zwischen den einzelnen Texten ein Leerzeichen
befindet.
- Das bestätigen Sie mit der Schaltfläche
"Weiter".
- Daraufhin erscheint die Dialogbox des
zweiten Schritts des Assistenten.
- In dieser Box markieren Sie das
anzuwendende Trennzeichen, also das Leerzeichen. Unten in der Box
erscheint dann eine Vorschau auf die getrennten Daten.
- Wenn diese Aufteilung der Daten in der
Vorschau Ihren Vorstellungen entspricht, gelangen Sie mit der
Schaltfläche "Weiter" zum dritten und letzten Schritt des
Assistenten.
- In dieser Box haben Sie die
Möglichkeit, für die einzelnen Spalten der getrennten Daten die
Formatierungsoptionen einzustellen.
- Wenn Sie das erledigt haben, schließen
Sie den Assistenten mit der Schaltfläche "Fertig stellen".
Excel führt nun die Aufteilung aus und
stellt die Daten dann in der gewünschten Form in der Tabelle dar.
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Nur Wochentage zulassen
Sie möchten in einem Teil einer Tabelle die
Eingabe auf Wochentage beschränken? Kein Problem mit der
Gültigkeitsprüfung und der richtigen Formel. Gehen Sie folgendermaßen
vor:
- Markieren Sie die erste Zelle des
Bereichs – beispielsweise A1.
- Rufen Sie im Menü "Daten" den Befehl
"Gültigkeit" auf.
- Im Listfeld "Zulassen" markieren Sie
die Option "Benutzerdefiniert".
- In das Eingabefeld "Formel" tragen Sie
dann die folgende Formel ein:
=NICHT(ISTFEHLER(VERGLEICH(A1; TEXT(ZEILE($1:$7);"tttt");0)))
Anschließend wechseln Sie in das Register
"Eingabemeldung".
- Hier können Sie einen Text eingeben,
der dem Anwender angezeigt wird, wenn er die Zelle aktiviert, z.B.
"Nur Wochentage erlaubt".
- Als letztes haben Sie die Möglichkeit,
im Register "Fehlermeldung" einen Text einzugeben, der bei einer
ungültigen Eingabe in einer Dialogbox angezeigt wird.
Wenn Sie alle Einträge vorgenommen haben,
bestätigen Sie das mit der Schaltfläche "OK".
Falls Sie diese Gültigkeitsprüfung in mehr
als einer Zelle einsetzen möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Markieren Sie die Zelle mit der
definierten Gültigkeitsprüfung.
- Kopieren Sie die Zelle mit <Strg><C>.
- Markieren die nun Zellen, in die Sie
die Prüfung kopieren möchten.
- Wählen die Funktion "Bearbeiten/Inhalte
einfügen" mit der Option "Gültigkeit".
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Alle Kommentare per Mausklick
anzeigen
Versionen: Excel 2003, 2002/XP, 2000 und 97
Excel-Zellen lassen sich bekanntlich mit
Kommentaren versehen, um beispielsweise eine Formel zu erlaeutern oder
kleine Gedaechtnisstuetzen fuer die naechste Ueberarbeitung einzufuegen.
Eine kleine rote Markierung weist dann auf den Kommentar hin und sobald
Sie den Mauszeiger ueber die entsprechende Zelle bewegen, wird der Text
eingeblendet.
Auf diese Weise koennen Sie allerdings immer
nur einen Kommentar nach dem anderen anzeigen. Moechten Sie sich
moeglichst schnell einen Ueberblick ueber alle Kommentare in einer
Tabelle verschaffen, gibt es einen einfachen Trick:
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in
eine der Symbolleisten und markieren Sie den Eintrag UEBERARBEITEN.
2. In der Symbolleiste, die daraufhin
erscheint, gibt es ein Symbol "Alle Kommentare anzeigen", das Sie nur
anklicken muessen, um die gewuenschten Informationen einzublenden.
3. Ein weiterer Mausklick auf das Symbol
blendet die Kommentare wieder aus.
Moechten Sie diese nuetzliche Funktion
haeufiger nutzen, bietet es sich an, das entsprechende Symbol bei
gedrueckter Alt- und Strg-Taste in eine der Standardsymbolleisten zu
ziehen, wo es Ihnen dann staendig zur Verfuegung steht.
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Ostern berechnen
Haben Sie sich eigentlich schon einmal gefragt,
wie Sie das Datum von Ostern mit Excel berechnen können? Wie Sie also
anhand einer Jahreszahl (wie z.B. 2005) das Datum des Ostersonntags in
diesem Jahr bestimmen können? Das ist übrigens wirklich eine
komplizierte Angelegenheit!
Wie im ersten Kirchenkonzil im Jahr 325 n.
Chr. festgelegt wurde, soll der Ostersonntag immer auf den ersten
Sonntag nach dem ersten Vollmond des Frühlings fallen. Der Mathematiker
Carl Friedrich Gauss hat dann im Jahr 1800 eine Osterberechnungsformel
entwickelt, die noch heute zur Berechnung von Ostern verwendet wird.
Und mit dieser Methode kann man die
Osterberechnung auch in Excel durchführen. Hier ist eine Variante dieser
"magischen" Osterberechnungsformel:
=DATUM($B$1;3;1)+REST((255-11*REST($B$1;19)-21);30)+21+(REST((255-11*REST($B$1;19)-21);30)
+ 21>48)+6-REST($B$1+GANZZAHL($B$1/4)+REST((255- 11*REST($B$1;19)-
21);30)+21+(REST((255-11*REST($B$1;19)-21);30)+21>48)+1;7)
Wenn Sie diese Formel in Ihren Tabellen
verwenden möchten, können Sie sie übrigens mit der Maus markieren, dann
mit <Strg><C> kopieren und in Excel direkt mit <Strg><V> in eine Zelle
einfügen.
Ersetzen Sie den Bezug $B$1 in der Formel
durch die Zelladresse, in der sich die gewünschte Jahreszahl in der Form
JJJJ (also z.B. 2005 oder 2107) befindet. Denken Sie daran, die Zelle
nach der Eingabe der Formel über den Befehl "Format – Zellen – Zahlen"
mit einem passenden Datumsformat zu versehen, damit Sie auch den
Datumswert angezeigt bekommen.
Weitere Feiertagstermine berechnen
Es ist so, dass sich vom Ostersonntag viele Feier- und
Sondertage (nicht nur die christlichen) ableiten. Sie können also vom
Ergebnis der Formel oben ganze Zahlen abziehen oder addieren, um die
Daten anderer Feiertage zu ermitteln:
Rosenmontag: -48 Tage
Faschingsdienstag: -47 Tage
Christi Himmelfahrt: +39 Tage
Pfingstsonntag: +49 Tage
Fronleichnam: +60 Tage
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Suchen nach Verknüpfungen
Externe Verknüpfungen sind sehr hilfreich
bei tabellenübergreifenden Berechnungen. So weit, so gut.
Problematisch kann es werden, wenn Sie bei
Tabellen, die Sie vor längerer Zeit erstellt haben, nicht mehr genau
wissen, in welchen Formeln Sie Verknüpfungen verwendet haben.
Das ist vor allem dann ärgerlich, wenn Sie
gezielt die Bezüge auf externe Dateien entfernen wollen, doch ein oder
zwei Verknüpfungen sich einfach nicht ausfindig machen lassen. Beim
Öffnen der Datei werden Sie dann jedes Mal wieder gefragt, ob die
Verknüpfung, die Sie gar nicht mehr verwenden möchten, aktualisiert
werden soll.
Mit der folgenden Methode suchen Sie gezielt
nach den Formeln, die einen externen Bezug auf eine andere Arbeitsmappe
enthalten. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:
- Markieren Sie den Bereich, den Excel
durchsuchen soll. Wenn Sie alle Zellen und Formeln eines
Tabellenblatts durchsuchen möchten, müssen Sie keine Markierung
vornehmen.
- Anschließend rufen Sie im Menü
"Bearbeiten" den Befehl "Suchen" auf. Alternativ können Sie auch
gleichzeitig die Tasten <Strg><F> drücken.
- Geben Sie in der Dialogbox nun in das
Feld "Suche nach" das Ausrufezeichen (!) ein. Das Ausrufezeichen
verwenden Sie als Suchkriterium, weil es in allen externen Bezügen
in einer Formel für die Bezeichnung einer externen Tabelle verwendet
werden muss.
- Dann markieren Sie in der Auswahl-Liste
"Suchen in" den Eintrag "Formeln".
- Abschließend stellen Sie sicher,
dass das Kontrollkästchen "Nur ganze Zellen suchen" (Excel 2000)
oder ""Gesamten Zelleninhalt vergleichen" (Excel ab Version XP)
nicht aktiviert ist.
- Zum Start der Suche klicken Sie auf die
Schaltfläche "Weitersuchen".
Excel setzt daraufhin den Cursor auf die
erste Zelle, die eine Formel mit einer Verknüpfung enthält.
Wenn es sich dabei um eine Verknüpfung
handelt, die Sie entfernen möchten, verlassen Sie die Suchen-Dialogbox
mit der Schaltfläche "Schließen". Dann ersetzen Sie den externen Bezug
durch einen konstanten Wert. Danach können Sie bei Bedarf die Suche
fortsetzen.
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Namen in Bezüge umwandeln
Die Möglichkeit, Zellen oder Zellbezüge mit
Namen zu versehen, mit denen dann auch gerechnet werden kann, sind sehr
komfortabel.
Bedauerlich ist allerdings, dass Formeln und
Funktionen, in denen Bezüge mit Namen verwendet werden, nicht ohne
weiteres in normale Zellbezüge umgewandelt werden können.
Mit der folgenden Methode überlisten Sie
Excel und kommen zum gewünschten Ergebnis:
Rufen Sie im Menü "Extras" den Befehl
"Optionen" auf. In der erscheinenden Dialogbox aktivieren Sie das
Register "Umsteigen". In diesem Register aktivieren Sie die
Kontrollkästchen "Alternative Formeleingabe" und "Alternative
Formelberechnung". Markieren Sie dann mit einem Mausklick die Zelle, die
die umzuwandelnde Formel enthält. Dann betätigen Sie die Funktionstaste
<F2> und drücken die <Enter>-Taste. Anschließend schalten Sie die
Optionen "Alternative Formeleingabe" und "Alternative Formelberechnung"
im Register "Umsteigen" der Dialogbox "Extras – Optionen" wieder ab. Nun
sind die Namen in der Formel verschwunden. Die Formel ist mit normalen
Zellbezügen sichtbar.
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Abfrage zur Aktualisierung externer Bezüge
verhindern
Beim Öffnen von Dateien, in denen sich
externe Bezüge (also Bezüge auf Zellen in anderen Arbeitsmappen)
befinden, fragt Excel nach, ob Sie diese Bezüge aktualisieren möchten
oder nicht.
Wenn Sie mit bestimmten Arbeitsmappen, die
solche Bezüge enthalten, häufig arbeiten, kann die dauernde Bestätigung
der Aktualisierung ziemlich lästig sein. Aber es gibt einen Trick, die
Nachfrage abzuschalten:
Rufen Sie die Funktion "Extras – Optionen"
auf. Wechseln Sie in das Register "Bearbeiten" Schalten Sie das Häkchen
vor "Aktualisieren von automatischen Verknüpfungen bestätigen" aus. Nun
aktualisiert Excel beim Öffnen von Dateien mit externen Verknüpfungen
diese Verknüpfungen immer automatisch.
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Automatische Wiedervorlage
Wohl jeder hat sie: Tabellen, die immer mal
wieder oder in regelmäßigen Abständen weiterbearbeitet oder ergänzt
werden müssen. Und wahrscheinlich hat auch jeder schon mal einen dieser
Bearbeitungstermine verpasst.
Was liegt also näher, als die Erinnerung zu
automatisieren? In der Kombination von Excel und Outlook gibt es einen
sehr komfortablen Weg.
Als Erstes benötigen Sie eine neue
Schaltfläche in Ihrer Excel-Symbolleiste. Diese richten Sie wie folgt
ein:
- Aktivieren Sie im Menü "Ansicht" den
Befehl "Symbolleisten".
- Im verzweigenden Menü rufen Sie dann
den Befehl "Anpassen" auf.
- Das führt in eine Dialogbox. In dieser
wählen Sie das Register "Befehle".
- Auf der linken Seite wählen Sie in
dieser Box mit einem Mausklick die Kategorie "Extras". Daraufhin
werden auf der rechten Seite die in dieser Kategorie verfügbaren
Befehle angezeigt.
- In dieser Liste markieren Sie den
Befehl "Microsoft Outlook-Aufgabe erstellen".
- Ziehen Sie nun mit gedrückt gehaltener
linker Maustaste den Befehl "Microsoft Outlook-Aufgabe erstellen" in
Ihre Excel-Symbolleiste.
- An der gewünschten Position lassen Sie
die Maustaste los, und sofort erscheint die neue Schaltfläche.
- Mit der Schaltfläche "Schließen"
verlassen Sie dann die Dialogbox zum Anpassen der Symbolleisten.
Ab sofort können Sie mit wenigen Mausklicks
die automatisierte Wiedervorlage für Ihre Tabellen aktivieren. Dazu
gehen Sie folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie in Excel die Tabelle, für
die Sie die Wiedervorlage einrichten möchten.
- Klicken Sie die soeben neu erstellte
Schaltfläche an.
- Daraufhin öffnet sich eine
Outlook-Aufgabe, die bereits automatisch eine Verknüpfung zu Ihrer
geöffneten Excel-Tabelle enthält.
- Mit der Schaltfläche "Fällig am:"
öffnen Sie nun den Kalender und wählen das gewünschte
Fälligkeitsdatum aus. Die notwendige Erinnerungs-Option setzt
Outlook automatisch auf 8 Uhr des gewählten Tags.
- Mit der Schaltfläche "Speichern und
Schließen" speichern Sie nun noch die neue Aufgabe.
Am festgelegten Fälligkeitsdatum öffnet
Outlook automatisch die Aufgabe mit der Datei-Verknüpfung.
Mit einem Doppelklick auf der
Datei-Verknüpfung öffnen Sie dann die gewünschte Tabelle und können
pünktlich mit der Arbeit loslegen.
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Automatische Hochstellung von Zeichen
Wenn Sie in einer Excel-Tabelle Daten in
Quadratmeter eingeben müssen, können Sie die Hochzahl nicht automatisch
hochstellen.
Hochzahlen können Sie problemlos mit einem
benutzerdefinierten Format eingeben. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:
- Markieren Sie zunächst die Zellen, in
die Sie die Zahlen mit hochgestellten Zeichen eingeben wollen.
- Dann rufen Sie im Menü "Format" den
Befehl "Zellen" auf.
- In der erscheinenden Dialogbox
aktivieren Sie das Register "Zahlen".
- Im linken Bereich des Dialogfensters
wählen Sie dann mit einem Mausklick die Kategorie
"Benutzerdefiniert" aus.
- In das Eingabefeld "Typ" geben Sie nun
ein: 0 "m²" (also die Ziffer 0, dann ein Freizeichen, dann den Text
m² in Anführungszeichen)
- Die hochgestellte Zahl Zwei erzeugen
Sie dabei mit der Tastenkombination <AltGr><2>.
- Die Eingabe des neuen
benutzerdefinierten Zahlenformats bestätigen Sie mit der
Schaltfläche "OK".
Wenn Sie nun einer Zelle, die eine Zahl
enthält, dieses Format zuweisen, erscheint in der Zelle die Zahl in der
gewünschten Form.
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Bilder und Grafiken in Kommentare einbinden
Excel gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre
Tabellen mit Kommentaren zu versehen. Damit können Sie zum Beispiel
anderen Anwendern die erforderlichen Eingaben erläutern oder die
Funktionsweise einer Formel erklären.
Das eröffnet Ihnen vielseitige
Möglichkeiten, um Tabellen und Berechnungen zu dokumentieren.
Zum Einfügen einer Grafik in einen Kommentar
gehen Sie folgendermaßen vor:
- Erstellen Sie als Erstes in der
gewünschten Zelle einen Kommentar.
- Dann markieren Sie den Kommentar und
drücken auf der Umrandung die rechte Maustaste.
- Im erscheinenden Kontextmenü rufen Sie
dann den Befehl "Kommentar formatieren" auf.
- In dem erscheinenden Dialogfenster
aktivieren Register "Farben und Linien".
- Hier öffnen Sie das Listfeld "Farbe"
und aktivieren dort den Befehl "Fülleffekte".
- Daraufhin wird ein weiteres
Dialogfenster geöffnet.
- Hier aktivieren Sie Register "Grafik".
- Nach dem Anklicken der Schaltfläche
"Grafik auswählen" erscheint ein weiteres Dialogfenster.
- Legen Sie hier fest, welche Grafik von
Ihrer Festplatte verwendet werden soll.
- Die Auswahl bestätigen Sie mit "OK".
Nun schließen Sie die noch offenen Boxen jeweils mit "OK".
Die ausgewählte Grafik wird dann als
Hintergrund des Kommentars angezeigt, wenn Sie den Mauszeiger darauf
bewegen.
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Nur sichtbare Zellen in einer gefilterten
Liste kopieren
Wenn Sie in einer Liste, die Sie mit einem
AutoFilter versehen haben, Teile der gefilterten Liste kopieren, erkennt
Excel automatisch, dass einige Zellen ausgeblendet sind. Diese bleiben
beim Kopieren und Einfügen unberücksichtigt.
Anders sieht das leider aus, wenn Sie Zeilen
oder Spalten in einer Tabelle manuell oder mit der Gliederungsfunktion
ausblenden.
In diesen Fällen führen Kopiervorgänge zu
unerwünschten Ergebnissen, denn Excel kopiert dann auch die
ausgeblendeten Zellen. Beim Einfügen erhalten Sie so nicht die
gewünschten Ergebnisse.
Es gibt aber Möglichkeiten, wie Sie dieses
Problem in Ihren Tabellen lösen können. Dazu gehen Sie folgendermaßen
vor:
- Markieren Sie in einer Tabelle, die
ausgeblendete Zellen enthält, den Bereich, den Sie an einer anderen
Stelle einfügen möchten.
- Rufen Sie im Menü "Bearbeiten" den
Befehl "Gehe zu" auf.
- Daraufhin wird ein Dialogfenster
eingeblendet.
- Hier klicken Sie die Schaltfläche
"Inhalte" an.
- In dem erscheinenden Dialogfenster
aktivieren Sie mit einem Mausklick die Option "Nur sichtbare
Zellen".
- Das bestätigen Sie mit der Schaltfläche
"OK".
- Anschließend kopieren Sie den
markierten Bereich wie gewohnt in die Zwischenablage.
Beim Einfügen erscheinen dann auch nur die
sichtbaren Zellen an der neuen Position.
Für den Fall, dass Sie häufiger mit Tabellen
arbeiten, in denen diese Vorgehensweise erforderlich ist, können Sie
auch eine Schaltfläche, die Ihnen die Einstellungen mit einem einzigen
Mausklick abnimmt, in eine Ihrer Symbolleisten integrieren. Das geht so:
Rufen Sie im Menü "Ansicht" den Befehl
"Symbolleisten" und im verzweigenden Menü den Befehl "Anpassen" auf. In
dem erscheinenden Dialogfenster aktivieren Sie die Kategorie
"Bearbeiten". Dann ziehen Sie das Symbol "Nur sichtbare Zellen
markieren" mit gedrückt gehaltener linker Maustaste an eine beliebige
Position auf einer Symbolleiste. Nach dem Schließen der Dialogbox steht
Ihnen das Symbol in allen Mappen zur Verfügung.
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Auswahlfenster für Linien einblenden
Wenn Sie in Ihren Excel-Tabellen häufig mit
Rahmenlinien arbeiten, werden Sie sich wohl auch schon da¬rüber geärgert
haben, dass Sie für jede Linie das Listfeld zur Linienauswahl auf der
Symbolleiste neu öffnen müssen. Das ist gar nicht notwendig, nur wissen
viele Anwender davon nichts.
Eine Besonderheit des Fensters zur
Formatierung mit Rahmen und Linien ist, dass man das aufgeklappte
Fenster sozusagen "abreißen" kann.
Sie können es mit in der Titelleiste
gedrückt gehaltener linker Maustaste verschieben und geöffnet an jeder
beliebigen Stelle auf der Arbeitsfläche platzieren. So können Sie
mehrere Zellen formatieren, ohne jedes Mal das Auswahlfenster aufklappen
zu müssen.
Wenn Sie Ihre Rahmenlinien fertig gestellt
haben, können Sie das Auswahlfenster durch einen Klick auf das
Schließen-Symbol wieder vom Bildschirm entfernen.
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Anhand einer Kalenderwoche den Montag der
Woche ermitteln
Liefertermine oder Ähnliches werden häufig
für eine bestimmte Kalenderwoche angegeben. Wenn Sie nun mit Excel
ermitteln möchten, auf welches Datum der Montag einer Kalenderwoche
fällt, steht Ihnen dafür leider keine fertige Funktion zur Verfügung.
Mit einer Formel, in der Sie die Funktionen
DATUM und WOCHENTAG miteinander kombinieren, erreichen Sie das
gewünschte Ergebnis.
Wenn in einer Tabelle in der Zelle B1 die
Kalenderwoche steht und in der Zelle B2 das Jahr angegeben wird, können
Sie den dazugehörigen Montag mit der folgenden Formel ermitteln:
=DATUM(B2;1;7*
B1-3-WOCHENTAG(DATUM(B2;;);3))
Wichtig dabei ist, dass Sie das Jahr in der
Zelle B2 unbedingt 4-stellig angeben.
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Stunden für Berechnungen in Zahlen
umwandeln
Wenn Sie in einer Excel-Tabelle eine
errechnete Stundenzahl mit einem Stundenlohn multiplizieren, um einen
Gesamtlohn zu ermitteln, erhalten Sie nicht das gewünschte Ergebnis.
Dieser Fehler tritt deshalb auf, weil Excel
bei einer Berechnung mit Stunden das Ergebnis immer als Stunden
darstellt.
Aus diesem Grund müssen Sie die Stunden in
eine Zahl umwandeln, damit Sie mit zwei kompatiblen Werten rechnen
können. Dazu verwenden Sie die Funktionen STUNDE() und MINUTE().
Wenn in Zelle B3 die Stundenzahl und in
Zelle B2 der Stundenlohn steht, geben Sie für die korrekte Berechnung in
die Zelle B4 die folgende Formel ein:
=(STUNDE(B3)+MINUTE(B3)/60)*B1
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Große Bereiche bearbeiten
Wenn Sie häufig mit Tabellen arbeiten, die in der Breite nicht ganz
auf dem Bildschirm sichtbar sind, sollten Sie eine Anzeige-Option
nutzen, die vielen Anwendern nicht bekannt ist.
- Markieren Sie ein paar Zeilen über die gesamte beschriftete
Tabellenbreite.
- Dann öffnen Sie durch Anklicken des Listpfeils das
Zoom-Listfeld.
- In diesem Listfeld finden Sie ganz unten die Option
"Markierung".
- Diese klicken Sie mit der Maus an.
Ihre Tabelle wird dann so gezoomt, dass sie in der kompletten Breite
auf den Bildschirm passt.
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Namen und Farben für Tabellenblätter
Bei der Arbeit mit komplexen Arbeitsmappen geht schnell die Übersicht
verloren. Dem können Sie durch konsequenten Einsatz der Blattregister
entgegenwirken.
Standardmäßig sind die Register grau und mit dem Namen "Tabelle"
sowie dem Zusatz einer laufenden Nummerierung versehen.
Aussagekräftige Namen und Farben für zusammengehörige Blätter
hingegen machen Ihre Mappen viel übersichtlicher.
Zum Umbenennen der Tabellenblätter führen Sie mit der Maus auf dem
umzubenennenden Register einen Doppelklick aus. Dann ändern Sie den
Namen und schließen den Vorgang mit der Taste <Enter> ab.
Für die Auswahl einer Farbe (erst ab Excel XP verfügbar) gehen Sie so
vor:
1. klicken Sie das Register mit der rechten Maustaste an. 2. Im
Kontextmenü aktivieren Sie dann den Befehl "Registerfarbe" 3. Daraufhin
wird eine Dialogbox zur Farbauswahl eingeblendet. 4. In dieser Box
wählen Sie die gewünschte Farbe aus 5. Bestätigen die Auswahl mit der
Schaltfläche "OK".
Das Register wird dann in der gewünschten Farbe dargestellt.
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Schaltfläche für einen Druckbereich
einrichten
Viele Anwender schätzen die Möglichkeiten,
mit Druckbereichen nur Teile von Tabellenblättern ausdrucken zu können.
Wenn auch Sie häufig diese Technik
einsetzen, ist eine passende Symbolleisten-Schalt¬fläche für die
Definition eines Druckbereichs sehr hilfreich.
Für die Einrichtung einer solchen
Schaltfläche gehen Sie so vor:
- Rufen Sie den Befehl "Ansicht –
Symbolleisten – Anpassen" auf.
- Aktivieren Sie hier das Register
"Befehle".
- In der Kategorie "Datei" sehen Sie den
Befehl "Druckbereich festlegen".
- Diesen Befehl klicken Sie mit der Maus
an und ziehen ihn dann mit gedrückt gehaltener linker Maustaste an
eine beliebige Position auf einer der Symbolleisten.
- Dort steht Ihnen dann die neue
Schaltfläche zur Verfügung.
- Die Dialogbox "Anpassen" schließen Sie
mit der Schaltfläche "Schließen".
Die neue Schaltfläche setzen Sie
folgendermaßen ein:
- Markieren Sie den Bereich, der gedruckt
werden soll.
- Betätigen Sie die Schaltfläche.
- Damit ist der markierte Bereich als
Druckbereich definiert.
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Auf Tabellen in Add-Ins zugreifen
Im Internet oder auf Heft-CDs von Fachmagazinen finden Sie jede Menge
nützlicher Excel-Add-Ins. Oftmals sind diese aber nicht ohne weiteres
einsetzbar, weil zum Beispiel falsche oder fremdsprachliche Begriffe
verwendet werden. Mitunter sind auch andere kleine Anpassungen
notwendig.
In der Regel sind Begriffe und Bezeichnungen in einer Tabelle der
Arbeitsmappe des Add-Ins definiert und sollten dort anpassbar sein.
Beim Laden eines solchen Add-Ins wird allerdings keine Arbeitsmappe
und kein Arbeitsblatt angezeigt.
Das liegt an einer speziellen Einstellung, die in erster Linie zum
Schutz der Add-Ins vor Veränderungen dient. Sie können sie allerdings
mit einem Trick umgehen. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:
- Als Erstes öffnen Sie das Add-In, an dem Sie Änderungen
vornehmen möchten.
- Dann wechseln Sie mit der Tastenkombination <Alt><F11> in die
VBA-Entwicklungsumgebung.
- Im Projekt-Explorer öffnen Sie das VBA-Projekt des Add-Ins mit
einem Doppelklick.
- Dann öffnen Sie den Ordner "Microsoft Excel Objekte".
- Dort klicken Sie auf "Diese Arbeitsmappe" und drücken die Taste
<F4>. Es erscheint das Fenster "Eigenschaften"
- In diesem Fenster Sie eine Eigenschaft mit der Bezeichnung "IsAddin",
die Sie von "True" auf "False" setzen.
Das Add-In erscheint daraufhin als "normale" Arbeitsmappe in Excel,
so dass Sie die gewünschten Anpassungen in den entsprechenden
Arbeitsblättern vornehmen können.
Wenn Sie das erledigt haben, können Sie das Add-In erneut als Add-in
abspeichern. Das geht so:
- Wechseln Sie wieder in die VBA-Entwicklungsumgebung.
- Ändern Sie die Eigenschaft "IsAddin" wieder zurück auf "True".
- Im Menü "Datei" rufen Sie dann den Befehl "Speichern und zurück
zu Microsoft Excel auf" an, um die angepasste Version des Add-Ins zu
sichern und die Entwicklungsumgebung zu schließen.
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Sonderzeichen aus Texten entfernen
Wenn beim Import von Daten Sonderzeichen in die Zellen übernommen
wurden, die nicht darstellbar sind, erkennen Sie das an kleinen
Quadraten in der Textdarstellung von Excel. Das sind nicht druckbare
Sonderzeichen, die zu Problemen führen können.
Über die Funktion SÄUBERN entfernen Sie alle nicht druckbaren
Sonderzeichen. Übergeben Sie der Funktion die Adresse der Zelle, in der
sich die zu säubernden Daten befinden, also beispielsweise =SÄUBERN(A1)
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Zahlen in römische Ziffern umwandeln
Im täglichen Leben spielen römische Ziffern keine allzu große Rolle.
Wenn Sie sie aber doch einmal benötigen, können Sie sich getrost auf
Excel verlassen.
Das Programm stellt Ihnen nämlich eine Funktion zur Verfügung, mit
der Sie arabische Zahlen in römische Zahlen konvertieren können. Die
Funktion heißt RÖMISCH und benötigt als Argument lediglich die
umzuwandelnde Zahl als Wert oder als Zellbezug.
Einsatz der Funktion RÖMISCH
Als Ergebnis liefert die Funktion RÖMISCH einen Text.
So ergibt die Funktion =RÖMISCH(2395) als Ergebnis den Text
"MMCCCXCV".
Weil die Funktion als Ergebnis einen text liefert, können Sie mit den
römischen Zahlen in einer Tabelle keine weiteren Berechnungen
durchführen.
Negative Zahlen können Sie mit der Funktion nicht umwandeln. Bei
einem Versuch liefert Excel den Fehler #WERT!. Der Trick: vorher über
WENN auf negative Werte prüfen.
Optional können Sie der Funktion RÖMISCH noch das Argument "Typ" als
Zahlenwert zwischen 1 und 4 übergeben. Dann wird die römische Zahl nicht
in der klassischen Form, sondern in verschiedenen Kurzdarstellungen
geliefert.
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Zellinhalte aneinanderhängen
Sie können die Inhalte aus zwei Zellen ganz einfach verbinden, indem
Sie das &-Zeichen in einer Formel verwenden, z.B. durch den Ausdruck
=A1&A2 in einer Zelle.
Steht also in Zelle A1 beispielsweise der Text "Excel" und in Zelle
A2 die Zahl 100 und geben Sie in Zelle A3 den Ausdruck =A1&A2 ein, dann
erhalten Sie als Ergebnis den folgenden Wert:
Excel100
Das Verketten von Inhalten funktioniert mit Texten und Werten,
Datumsangaben und Zeiten gleichermaßen.
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Word-Dokument als Excel-Deckblatt
Gerade bei umfangreichen Arbeitsmappen kann es sinnvoll sein, diese
mit einem Deckblatt zu versehen.
Wenn dieses Deckblatt dann größere Textelemente enthalten soll,
bietet es sich an, es mit Word zu erstellen. Dazu gehen Sie
folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie die Arbeitsmappe, der Sie das Deckblatt hinzufügen
möchten.
- In diese fügen Sie mit dem Befehl "Einfügen – Tabellenblatt"
eine zusätzliche Tabelle ein.
- Durch einen Doppelklick auf die Registerkarte des neuen Blatts
aktivieren Sie den Bearbeitungsmodus und geben als Namen
beispielsweise "Deckblatt" ein.
- Aktivieren Sie im Blatt die Zelle A1 und rufen Sie dann den
Befehl "Einfügen – Objekt" auf. In dem Dialogfenster wählen Sie
"Microsoft Word-Dokument" als Typ und bestätigen das mit "O".
- Daraufhin erscheint ein leerer Rahmen – das Dokument – auf dem
Tabellenblatt.
Jetzt nehmen Sie einige weitere Formatierungen vor:
- Um Ihr Word-Objekt der Seitengröße der Tabelle anzupassen,
aktivieren Sie im Menü "Ansicht" die Option
"Seitenumbruch-Vorschau".
- Mit der Maus passen Sie dann die Deckblatt-Größe an.
- Schließlich geben Sie den gewünschten Text in den Objektrahmen
ein und formatieren ihn Ihren Wünschen entsprechend.
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Zahl als Text eintragen
Manchmal ist es sinnvoll, eine Zahl als Text in eine Zelle
einzutragen – so verhindern Sie auch die automatische Umwandlung von
Eingaben in ein passendes Datenformat.
- Wenn Sie eine Zahl als Text in Ihr Arbeitsblatt eintragen
möchten, setzen Sie ein einfaches Anführungszeichen (das auf der
Taste #) vor die Zahl. Dieses einfache Anführungszeichen erscheint
nicht auf dem Bildschirm.
- Verwenden Sie das Zahlenformat "Text" der Funktion "Format –
Zellen – Zahlen", um Zahlen nachträglich in Text umzuwandeln.
- Formatieren Sie eine Zahl als "Text", um mehr Möglichkeiten der
Zeichenformatierung zu besitzen.
- Die Zahl sieht dann also immer noch wie eine Zahl aus, wird aber
von Excel wie ein Text behandelt. Dadurch haben Sie auch bei Zahlen
die Formatierungsmöglichkeiten, die Ihnen sonst nur bei
Text-Einträgen zur Verfügung stehen (z.B. einzelne Zeichen
unterschiedlich formatieren oder Zahlen über den Zellrand hinaus
reichen lassen).
Der Nachteil dieser Methode liegt allerdings darin, dass Sie mit der
Zahl nicht mehr weiter rechnen können, da es sich ja nicht mehr um eine
Zahl handelt.
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Excel 97/2OOO/XP/2OO3
Doppelte Eingaben verhindern
Problem: Sie müssen in einer
Excel-Tabelle eindeutige Werte eintragen, beispielsweise
Rechnungsnummern. Excel soll eine Warnmeldung ausgeben, wenn Sie einen
in derselben Spalte bereits vorhandenen Wert ein zweites Mal eingeben.
Lösung: Eine solche Warnung erzielen
Sie, indem Sie mit der Formel eine Gültigkeitsprüfung verbinden.
- Markieren Sie zunächst die Spalte, in der Sie die Eingabe
doppelter Werte verhindern wollen, beispielsweise die Spalte A.
- Öffnen Sie „Daten, Gültigkeit", und wählen Sie auf der
Registerkarte „Einstellungen" aus der Drop-down-Liste unter
„Zulassen" den Eintrag „Benutzerdefiniert".
- Tragen Sie dann in die gleichnamige Eingabezeile folgende Formel
ein: =zählenwenn($A:$A;A1)=1

Diese Funktion zählt alle Zellen in der Spalte A, die denselben Wert
haben wie die aktuelle Zelle. Die Gültigkeitsprüfung lässt den
eingegebenen Wert nur zu, wenn er gleich „1" ist, also nur einmal
vorkommt. Den Zellbezug auf die relative Zelle A1 passt Excel dabei
jeweils auf die aktuelle Zeile an.
Außerdem können Sie im Dialog „Gültigkeit" noch festlegen, wie die
Warnmeldung aussehen und was sie für Konsequenzen haben soll.
- Wechseln Sie dazu auf die Registerkarte „Fehlermeldung", und
wählen Sie den Typ der Meldung.
- Wenn Sie als Typ „Stopp" festlegen, lässt sich kein bereits
vorhandener Wert in die Spalte A eintragen. Excel erlaubt nur, einen
mit den Gültigkeitsregeln verträglichen Wert einzugeben oder die
Eingabe abzubrechen.
- Wählen Sie dagegen „Warnung" aus, sehen Sie zwar eine
Warnmeldung, können die Eingabe aber durch einen Klick auf die
Schaltfläche „Ja" durchsetzen.
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Schaltfläche für einen Druckbereich einrichten
Viele Anwender schätzen die Möglichkeiten, mit Druckbereichen nur
Teile von Tabellenblättern ausdrucken zu können.
Wenn auch Sie häufig diese Technik einsetzen, ist eine passende
Symbolleisten-Schalt¬fläche für die Definition eines Druckbereichs sehr
hilfreich.
Für die Einrichtung einer solchen Schaltfläche gehen Sie so vor:
- Rufen Sie den Befehl "Ansicht – Symbolleisten – Anpassen" auf.
- Aktivieren Sie hier das Register "Befehle".
- In der Kategorie "Datei" sehen Sie den Befehl "Druckbereich
festlegen".
- Diesen Befehl klicken Sie mit der Maus an und ziehen ihn dann
mit gedrückt gehaltener linker Maustaste an eine beliebige Position
auf einer der Symbolleisten.
- Dort steht Ihnen dann die neue Schaltfläche zur Verfügung.
- Die Dialogbox "Anpassen" schließen Sie mit der Schaltfläche
"Schließen".
Die neue Schaltfläche setzen Sie folgendermaßen ein:
- Markieren Sie den Bereich, der gedruckt werden soll.
- Betätigen Sie die Schaltfläche.
- Damit ist der markierte Bereich als Druckbereich definiert.
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Anhand einer Kalenderwoche den Montag der Woche ermitteln
Liefertermine oder Ähnliches werden häufig für eine bestimmte
Kalenderwoche angegeben. Wenn Sie nun mit Excel ermitteln möchten, auf
welches Datum der Montag einer Kalenderwoche fällt, steht Ihnen dafür
leider keine fertige Funktion zur Verfügung.
Mit einer Formel, in der Sie die Funktionen DATUM und WOCHENTAG
miteinander kombinieren, erreichen Sie das gewünschte Ergebnis.
Wenn in einer Tabelle in der Zelle B1 die Kalenderwoche steht und in
der Zelle B2 das Jahr angegeben wird, können Sie den dazugehörigen
Montag mit der folgenden Formel ermitteln:
=DATUM(B2;1;7* B1-3-WOCHENTAG(DATUM(B2;;);3))
Wichtig dabei ist, dass Sie das Jahr in der Zelle B2 unbedingt
4-stellig angeben.
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Stunden für Berechnungen in Zahlen umwandeln
Wenn Sie in einer Excel-Tabelle eine errechnete Stundenzahl mit einem
Stundenlohn multiplizieren, um einen Gesamtlohn zu ermitteln, erhalten
Sie nicht das gewünschte Ergebnis.
Dieser Fehler tritt deshalb auf, weil Excel bei einer Berechnung mit
Stunden das Ergebnis immer als Stunden darstellt.
Aus diesem Grund müssen Sie die Stunden in eine Zahl umwandeln, damit
Sie mit zwei kompatiblen Werten rechnen können. Dazu verwenden Sie die
Funktionen STUNDE() und MINUTE().
Wenn in Zelle B3 die Stundenzahl und in Zelle B2 der Stundenlohn
steht, geben Sie für die korrekte Berechnung in die Zelle B4 die
folgende Formel ein:
=(STUNDE(B3)+MINUTE(B3)/60)*B1
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Textbausteine als Namen definieren
Falls Sie in einer Arbeitsmappe häufig den selben Text verwenden,
können Sie diesen als Namen festlegen.
Dadurch ersparen Sie sich das wiederholte Eingeben des Textes bzw.
das Kopieren des Textes in die gewünschten Zellen.
Um einen Textbaustein als Namen festzulegen, gehen Sie so vor:
- Rufen Sie die Funktion "Einfügen – Namen – Definieren" auf.
- Legen Sie im Eingabefeld "Namen in der Arbeitsmappe" einen Namen
Ihrer Wahl fest.
- Schreiben Sie in das Feld "Bezieht sich auf" den Text Ihres
Textbausteins.
- Klicken Sie die Schaltfläche "Hinzufügen" an und verlassen Sie
das Dialogfenster über "OK".
Jedesmal wenn Sie diesen Text in der Arbeitsmappe benötigen, brauchen
Sie lediglich den Namen des Textbausteins eingeben und anschließend die
Taste <Enter> zu bestätigen, und schon erscheint er in der
entsprechenden Zelle. um als beispielsweise den Text in eine Zelle
einzutragen, den Sie mit dem Textbaustein "Test" verbunden haben, geben
Sie in die Zelle ein:
=Test
Wenn Sie verschiedene, mehrmals auftretende Textpassagen auf diese
Weise mit einem Namen verbinden, können Sie viel Zeit sparen.
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Zellinhalte vertauschen
Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten mit einer Tabelle, in der Sie
Adressen archivieren. Die Namen haben Sie dort in der Form "Nachname,
Vorname" erfasst. Nun benötigen Sie aber die Anordnung "Vorname
Nachname". Statt alle Daten neu einzutragen, können Sie durch die
Kombination verschiedener Textfunktionen eine Formel erstellen, die
diese Aufgabe automatisch erledigt.
Angenommen, der erste umzuwandelnde Eintrag steht in der Zelle A1.
Tragen Sie dann die folgende Formel in die Zelle ein, in der der
vertauschte Eintrag erscheinen soll:
=RECHTS(A1;LÄNGE(A1)-FINDEN(",";A1;1)) & " " &
LINKS(A1;FINDEN(",";A1;1)-1)
Anschließend erscheint der Name in der gewünschten Reihenfolge. Diese
Formel können Sie in die darunterliegenden Zellen kopieren, um auch den
Rest Ihrer Tabelle neu zu ordnen.
Hinweise zur Funktion dieser Formel:
Die Excel-Textfunktionen erlauben Ihnen das Selektieren und neue
Zusammensetzen von Teilen einer Zeichenkette. Im beschriebenen Beispiel
soll zuerst der Teil der Zeichenkette, der nach dem Komma steht, in der
Zelle erscheinen und der erste Teil dahinter gesetzt werden.
Zu den Textfunktionen gehören die Funktionen LINKS und RECHTS, mit
der die jeweils äußersten Zeichen einer Zeichenkette gelesen werden. Da
nicht alle Namen die gleiche Länge haben, reichen diese beiden
Funktionen zur Lösung des Problems nicht aus.
Die Funktion FINDEN erlaubt die Suche nach einem bestimmten Zeichen.
In der beschriebenen Datenbank ist dies das Komma.
Weiterhin benötigen Sie die Funktion LÄNGE, die den Wert der gesamten
Zeichenanzahl der Zeichenkette zurückgibt. Die Verschachtelung dieser
vier Funktionen hilft Ihnen bei der Neustrukturierung Ihrer Datenbank.
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Minuszeichen von rechts nach links stellen
Beim Import von Daten in eine Tabelle kann es sein, daß bei negativen
Zahlen das Minuszeichen nicht – wie üblich – links, sondern rechts der
Zahl steht.
Das ist zum Beispiel bei einigen Datenbanken oder bei Zahlenformaten
bestimmter Länder der Fall. Excel ist nicht in der Lage, derartige
Zahlen als negative Werte zu interpretieren.
Wenn Sie damit rechnen möchten, müssen Sie also das Minuszeichen nach
links stellen.
Bei dieser Aufgabe hilft Ihnen eine Formel, in der die Funktionen
WENN, RECHTS, TEIL und LÄNGE miteinander kombiniert werden. Die
Umstellung erledigen Sie am besten in einer neuen Spalte, die Sie rechts
der umzuwandelnden anlegen. Wenn die umzuwandelnde Zahl in der Zelle A1
steht, tragen Sie in die Zelle B1 die folgende Formel ein:
=WENN(RECHTS(A1;1)="-"; TEIL(A1;1;LÄNGE(A1)-1)*-1;A1)
Füllen Sie die Formel in der neuen Spalte nach unten aus, um alle
Zahlen umzuwandeln.
Falls Sie die umgewandelten Zahlen nun als neue Zahlen an der
ursprünglichen Position einfügen möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Markieren Sie den Zellbereich mit den neuen, richtigen
Vorzeichen.
- Kopieren Sie den Bereich über die Funktion "Bearbeiten –
Kopieren".
- Markieren Sie den ursprünglichen Zellbereich mit den Vorzeichen
an der falschen Position.
- Rufen Sie die Funktion "Bearbeiten – Inhalte einfügen" auf und
klicken Sie die Option "Werte" an, drücken Sie dann die
OK-Schaltfläche.
Anschließend können Sie die zusätzlich eingerichtete Spalte wieder
löschen.
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Zellen mit konstantem Wert multiplizieren
Manchmal ist es erforderlich, alle Zellen in einem Bereich mit einem
bestimmten Wert zu multiplizieren und das Ergebnis sofort in die
Ursprungszellen einzutragen.
Diesen Vorgang müssen Sie nicht manuell für jede Zelle einzeln
erledigen oder über Hilfsformeln und neue Spalten durchführen. Die
folgenden Schritte führen wesentlich schneller zum gewünschten Ergebnis:
- Geben Sie als Erstes den Wert, mit dem Sie den Zellbereich
multiplizieren möchten, in eine leere Zelle Ihrer Tabelle ein.
- Anschließend kopieren Sie den Inhalt der Zelle in die
Zwischenablage, indem Sie die Tastenkombination <Strg><C> drücken
oder die Funktion "Bearbeiten – Kopieren" aufrufen.
- Im nächsten Schritt markieren Sie alle Zellen in dem
Zellbereich, den Sie mit dem Wert multiplizieren möchten.
- Aktivieren Sie im Bearbeiten-Menü den Befehl "Inhalte einfügen".
- In der erscheinenden Dialogbox markieren Sie die Optionen
"Werte" und "Multiplizieren".
- Bestätigen Sie Ihre Angaben mit "OK".
Anschließend erscheinen in den Zellen des Bereichs die gewünschten
Ergebnisse.
Statt der Multiplikation können Sie auch die Rechenoperationen
Addition, Subtraktion und Division auf diese Art und Weise auf einen
Bereich anwenden. Statt eine der Rechenoperationen mit einem festen Wert
durchzuführen, können Sie auch einen Zellinhalt in die Zwischenablage
kopieren, der eine Formel enthält.
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Schriftarten anzeigen
Bei der Formatierung von Tabellen
oder anderen Dokumenten
taucht häufig das Problem der Auswahl einer passenden Schriftart auf.
Die Auswahlliste zur Festlegung einer Schriftart erlaubt nicht
zwangsläufig eine Vorschau auf das Aussehen der Schrift. Auch die Namen
der Schriftarten sind leider wenig aussagekräftig.
Excel gibt Ihnen aber die Möglichkeit, die Schriftarten-Auswahlliste
so einzurichten, dass die einzelnen Schriftarten in der Liste so
angezeigt werden, wie sie aussehen. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:
- Rufen Sie im Menü "Extras" den Befehl "Anpassen" auf.
- In der erscheinenden Dialogbox aktivieren Sie das Register
"Optionen".
- In diesem Fenster klicken Sie das Kontrollkästchen
"Schriftartennamen in Schriftart anzeigen" an.
- Verlassen Sie das Dialogfenster mit der Schaltfläche
"Schließen".
Von nun an werden Ihnen die Schriftartennamen in der jeweiligen
Schriftart angezeigt.
Beachten Sie, dass diese Einstellung zur Schriftartenanzeige sich auf
alle Office-Programme und auf alle Programme der Office-Produktfamilie
auswirkt.
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Runden auf Vielfache
Wenn Sie in einer Tabelle Rundungen durchführen möchten, ist das kein
Problem. Etwas aufwendiger wird es, wenn Sie auf das Vielfache einer
Zahl runden möchten, also beispielsweise eine Zahl auf Vielfache von 5
runden möchten. Aus 17 wird dann 15, aus 21 20, aus 29 wird 30.
Um auf beliebige Vielfache einer Zahl zu runden, verwenden Sie
folgende Formel.
=RUNDEN(Zahl*x;0)/x
Als "Zahl" setzen Sie einen konstanten Wert oder einen Zellbezug ein.
In dieser Formel ist "x" ein Stellvertreter für eine Zahl, die sich je
nach zu rundendem Vielfachem ändert. "x" kann mit einer Formel ermittelt
werden:
1/Vielfach = x
Für das Runden auf Vielfache von 5 verwenden Sie also den Wert 0,2
für "x".
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Summe aller n-ten Zellen addieren
Stellen Sie sich eine Tabelle vor, in der Sie beispielsweise bei der
Summenbildung nur jede dritte Zahl berücksichtigen möchten.
Statt umständlich die Summenfunktion mit den jeweiligen Zellbezügen
zu verwenden, können Sie diese Aufgabe auch mit einer einzigen Formel
lösen. Das erspart Ihnen – gerade bei umfangreichen Tabellen – enormen
Eingabeaufwand.
Wenn Sie den Zellbereich A1 bis A15 zugrunde legen, in dem Sie jede
dritte Zahl addieren möchten, sieht die notwendige Formel folgendermaßen
aus:
=SUMME(WENN(REST(ZEILE(A1:A15);3)=0; A1:A15))
Bei dieser Formel handelt es sich um eine Matrixformel. Deshalb
müssen Sie die Eingabe mit der Tastenkombination <Strg><Shift><Enter>
abschließen.
Sie können die Formel für einen größeren Bereich problemlos
erweitern, oder so anpassen, dass statt der dritten jede beliebigee n-te
Zelle addiert wird.
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Mittelwert ohne kleinsten und größten Wert
Das Bilden eines Mittelwerts in einer Tabelle stellt kein Problem
dar, wenn Sie die Tabellenfunktion MITTELWERT einsetze.
Wie ist es aber möglich, den Mittelwert eines Bereichs zu berechnen,
bei dem der größte und der kleinste Wert unberücksichtigt bleiben?
Dabei sollen der Maximal- und der Minimalwert einmal ignoriert
werden, falls Sie mehrfach in der Datenreihe enthalten sind.
Durch eine Formel, in der verschiedene Funktionen kombiniert werden,
kommen Sie allerdings schnell zu einer Lösung.
Angenommen, Sie möchten den Mittelwert der Zellinhalte des Bereichs
A1 bis A6 auf die oben beschriebene Art und Weise berechnen, lautet die
dafür notwendige Formel wie folgt:
=WENN(ANZAHL(A1:A6)>2;(SUMME(A1:A6)- MIN(A1:A6)-MAX(A1:A6))
/(ANZAHL(A1:A6)-2);"")
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Prüfen, ob Zellinhalt ein Text oder eine Zahl ist
Bei der Arbeit mit einer Excel-Tabelle kann es interessant sein, zu
ermitteln, ob es sich bei einem Zellinhalt um einen Text oder eine Zahl
handelt.
Stellen Sie sich vor, Sie möchten die Anzahl der Zellen ermitteln,
deren Inhalt entweder ein Textelement oder ein Wert ist. Dabei hilft
Ihnen eine Matrixformel.
Stellen Sie sich beispielsweise eine Tabelle vor, die in den Zellen
A1 bis A7 verschiedene Elemente oder nichts enthält. In der Zelle A8
möchten Sie – wie oben beschrieben – die Anzahl ermitteln.
Die Formel hat die folgende Form:
=SUMME(WENN(ISTTEXT(A1:A6);1; WENN(ISTZAHL(A1:A6);1;0)))
Da es sich um eine Matrixformel handelt, die nacheinander alle Zellen
des angegebenen Bereichs überprüft, müssen Sie die Eingabe mit der
Tastenkombination <Strg><Shift><Enter> abschließen.
Die Kombination der Funktionen ISTTEXT und ISTZAHL mit einer
Wenn-Abfrage ermöglicht die Unterscheidung zwischen Texten und Zahlen.
Die Formel arbeitet folgendermaßen: Als Erstes wird überprüft, ob in
den Zellen des angegebenen Bereiches ein Text enthalten ist. Wenn ja,
wird zu der bisherigen Summe der Wert 1 addiert. Wenn nicht, wird
überprüft, ob in der Zelle des angegebenen Bereichs eine numerische Zahl
enthalten ist. Ist dies der Fall, wird zu der bisherigen Summe eine 1
addiert, ansonsten eine 0.
Mit dieser Matrixformel ermitteln Sie daher die Anzahl der Zellen,
die entweder einen Text oder eine Zahl enthalten.
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Formelzellen grafisch anzeigen
Bei stark verschachtelten Arbeitsblättern, in denen viele Zellen
Bezüge enthalten, kann es sinnvoll sein, diese Verknüpfungen grafisch zu
verdeutlichen. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:
- Klicken Sie die Zelle an, zu der Sie die verknüpften Zellen
grafisch anzeigen möchten.
- Rufen Sie die Funktion "Extras – Formelüberwachung – Spur zum
Vorgänger" auf.
Nun zeigt Excel Linien an, mit denen die Zellen, auf die sich die
Formel in der aktiven Zelle bezieht, hervorgehoben werden.
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Zellen blitzschnell mit Formeln ausfüllen
Grundsätzlich haben Sie bei der Arbeit mit Excel-Tabellen die
Möglichkeit, Formeln in darunter liegende Zellen zu kopieren.
Dabei werden die Bezüge automatisch angepasst. Es gibt aber einen
noch schnelleren Weg.
Stellen Sie sich eine Tabelle vor, in der in der dritten Spalte das
Produkt der ersten beiden gebildet werden soll.
In dieser Tabelle tragen Sie nun in die Zelle C2 die entsprechende
Formel (=A2*B2) ein.
Bewegen Sie nun den Mauszeiger in die rechte untere Ecke der Zelle
C2. Der Mauszeiger verwandelt sich in ein dünnes Fadenkreuz.
Wenn Sie nun mit der Maus einen Doppelklick ausführen, füllt Excel
automatisch die darunter liegenden Zellen bis zu der Zeile, die in den
beiden ersten Spalten Zahlen enthält, mit der Formel aus Zelle C2 aus.
Selbstverständlich werden dabei wie beim Kopieren auf die bekannte
Art und Weise die Bezüge angepasst.
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Bezüge schnell konvertieren
Manchmal kann es sehr wichtig sein, relative in absolute Bezüge (oder
umgekehrt) zu konvertieren.
Wenn Sie dies für die aktive Zelle durchführen möchten, verwenden Sie
dazu die folgenden Tastenkombinationen:
Die Taste <F4> hilft Ihnen dabei, relative in absolute Bezüge
umzuwandeln und umgekehrt.
- Relative in absolute Bezüge umwandeln: <F4>
- Absolute in relative Bezüge umwandeln: Dreimal hintereinander
<F4>
Bevor Sie die <F4>-Taste drücken, müssen Sie die umzuwandelnden
Bezüge in der Bearbeitungszeile markieren.
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Gleiche Breite für mehrere Spalten
Bei der Formatierung von Tabellen kommt es immer wieder vor, dass
mehrere Spalten in der gleichen Breite formatiert werden sollen. Um das
ganz schnell zu erreichen, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Markieren Sie die Zellen, die Sie mit einer identischen
Spaltenbreite formatieren möchten. Dazu klicken Sie den ersten
Spaltenkopf, in dem die Buchstaben stehen, mit der Maus an.
- Dann drücken Sie die <Shift>-Taste und klicken den letzten Kopf
an. Nicht zusammenhängende Spalten können Sie markieren, indem Sie
mit gedrückt gehaltener <Strg>-Taste nacheinander die zu
markierenden Spalten anklicken.
- Anschließend bewegen Sie den Mauszeiger auf den rechten Rand
einer der markierten Spalten, bis sich der Zeiger in ein feines
Kreuz mit Pfeilen nach links und rechts verwandelt.
- Mit gedrückt gehaltener linker Maustaste können Sie die Spalte
nun auf die gewünschte Breite ziehen. Dabei wird Ihnen die aktuelle
Breite in einem kleinen Info-Feld angezeigt.
- Wenn Sie so die gewünschte Spaltenbreite eingestellt haben,
lassen Sie die linke Maustaste los.
Alle vorher markierten Spalten erscheinen dann in der festgelegten
Breite.
Noch ein Tipp: Mit dem oben beschriebenen Verfahren zur
Spaltenformatierung können Sie auch die Höhe mehrerer Zeilen in einem
Tabellenblatt in einem Arbeitsschritt auf ein gewünschtes Maß
einstellen.
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Liste mit allen Zellnamen und Referenzen automatisch erstellen
Häufig sammeln sich in einer Tabelle eine Vielzahl von
unterschiedlichen Namen an, die Referenzen auf Zellen darstellen. Die
Kontrolle dieser Namen ist aufwendig und kompliziert. Hier hilft die
Aufstellung einer Namensliste mit allen Referenzen weiter. Wenn Sie eine
Liste aller Zellnamen und -referenzen Ihres Arbeitsblattes benötigen,
gehen Sie folgendermaßen vor:
- Wählen Sie die Funktion "Einfügen – Namen – Einfügen"
- Aktivieren dort die Schaltfläche "Liste einfügen"
Excel fügt dann an der aktuellen Position eine Liste mit allen
Zellreferenzen aller Arbeitsblätter der aktiven Datei ein.
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Zellinhalte aneinanderhängen
Wenn Sie Zellen in Ihrem Arbeitsblatt besitzen, deren Inhalt Sie in
der Darstellung miteinander verbinden möchten, bewerkstelligen Sie das
über das &-Zeichen. Ein möglicher Aufruf wäre:
=A1&A2
Durch diesen Aufruf wird der Inhalt von Zelle A1 mit dem Inhalt von
A2 verbunden und hintereinander dargestellt. Sie können beliebige
Zellinhalte miteinander verknüpfen, egal um welche Formate es sich
handelt.
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Verknüpfung auf Quelldatei manuell entfernen
Falls Sie mit einer Arbeitsmappe arbeiten, die externe Bezüge zu
Dateien enthält, die gar nicht mehr oder nur noch unter einem anderen
Namen existieren, führt das beim Laden zu unerfreulichen
Fehlermeldungen.
Sie werden dann gefragt, ob Sie die Verknüpfungen aktualisieren
möchten. Anschließend weist EXCEL Sie darauf hin, daß die entsprechenden
Dateien nicht gefunden werden können.
Sie können die unerwünschten Verknüpfungen wie folgt entfernen, wenn
Sie nicht mehr wissen, wie die dazugehörigen Dateien heißen und wo sich
die Verknüpfungen befinden. Das geht so:
- Sehen Sie in der Dialogbox "Bearbeiten – Verknüpfungen" nach,
wie der Dateiname der Quell-Datei lautet und schließen Sie das
Dialogfenster wieder
- In der Dialogbox "Bearbeiten – Suchen" geben Sie den Dateinamen
ein und wählen die Option "Suchen in: Formeln".
- Wenn die Verknüpfung gefunden wurde, rufen Sie das Kommando
"Bearbeiten – Gehe zu" auf.
- Klicken Sie hier auf "Inhalte" und wählen Sie mit der Option
"Aktuelle Matrix" den gesamten Zellbereich, der die Verknüpfung
enthält.
- Kopieren Sie nun mit "Bearbeiten – Kopieren" die Daten in die
Zwischenablage.
- Anschließend fügen Sie die Daten mit dem Befehl "Bearbeiten –
Inhalte einfügen – Werte" als Werte wieder ein.
Damit wird der Verweis auf die Quell-Datei entfernt. Wiederholen Sie
diesen Vorgang gegebenenfalls für weitere unerwünschte Verknüpfungen.
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Formeln und Werte gleichzeitig sichtbar machen
Es kann sehr nützlich sein, in einem Arbeitsblatt Formeln sichtbar zu
machen. Noch vorteilhafter ist es aber, sowohl die Formeln als auch die
Werte der Zellen gleichzeitig darzustellen.
Führen Sie die folgenden Schritte durch, um das zu erreichen:
- Öffnen Sie die Arbeitsmappe, in der Sie die Formeln und Werte
gleichzeitig sehen möchten.
- Aktivieren Sie die Funktion "Fenster – Neues Fenster".
- Rufen Sie die Funktion "Fenster – Anordnen" auf und wählen Sie
ein Optionsfeld aus z.B. "Unterteilt").
- Aktivieren Sie das Schaltkästchen "Fenster der aktiven
Arbeitsmappe" und betätigen Sie die OK-Schaltfläche.
- Aktivieren Sie die Funktion "Extras – Optionen" und wechseln Sie
in das Register "Ansicht".
- Aktivieren Sie das Optionsfeld "Formeln" und drücken Sie die
OK-Schaltfläche.
So erhalten Sie zwei Ausschnitte auf Ihrem Bildschirm. In einem
Ausschnitt werden die Werte angezeigt; der andere Ausschnitt zeigt die
Formeln an.
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Externe Bezüge ohne Null bei Leerzellen
Wenn Sie in einer Tabelle mit einem externen Bezug auf eine externe
Tabelle arbeiten, erhalten Sie als Ergebnis eine Null, wenn die
Ursprungszelle leer ist.
Für manche Aufgabenstellungen ist das allerdings hinderlich, da ein
genaues Abbild der Ursprungszellen erforderlich ist.
Eine Möglichkeit, bei der Arbeit mit externen Bezügen ein genaues
Abbild der Ursprungszellen zu erhalten, ist die Kombination des Bezugs
mit einer Wenn-Abfrage.
So ermitteln Sie, ob in einer Zelle, auf die Bezug genommen wird, ein
Inhalt vorhanden ist. Falls ja, lassen Sie diesen unverändert ausgeben.
Wenn nicht, veranlassen Sie das Programm, einen leeren Text in die
entsprechende Zelle einzutragen.
Die notwendige Formel könnte folgendermaßen aussehen:
=WENN(ISTLEER( Quelldateiname!A1);""; Quelldateiname!A1)
Durch die Wenn-Abfrage in Kombination mit der Funktion ISTLEER
erhalten Sie bei der Arbeit mit externen Bezügen ein exaktes Abbild der
Ursprungszellen.
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Datum eines bestimmten Tages ermitteln
Haben Sie schon einmal das Datum des Weihnachtstages mit Excel
errechnet? Also zu einem gegebenen Jahr in Zelle A1 in einer anderen
Zelle das Datum des 25. Dezembers für dieses Jahr erzeugt? Kein Problem,
werden Sie sagen – und sie haben recht:
=DATUM(A1;12;25)
Weihnachten ist ja einfach, weil es immer auf einen fixen Tag in
einem fixen Monat fällt und nur die Jahreszahl variiert. Aber wie sieht
es mit den Advents-Sonntagen aus? Die können auf ganz unterschiedliche
Sonntage fallen und liegen sogar nicht einmal unbedingt alle im gleichen
Monat.
Auch hier bietet Ihnen Excel natürlich die passenden Lösungen an.
Hier sind sie:
1. Advent
=DATUM(A1;12;25)- WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)-21
2. Advent
=DATUM(A1;12;25)- WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)-14
3. Advent
=DATUM(A1;12;25)- WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)-7
4. Advent
=DATUM(A1;12;25)- WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)
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Pfadnamen und Dateinamen in einer Zelle
ausgeben
In der täglichen Praxis
kommt es immer wieder vor, dass Sie in einer Zelle einer Excel-Tabelle
den Dateinamen einer Arbeitsmappe ausgeben möchten.
Für diese
Aufgabenstellung bietet sich der Einsatz der Tabellenfunktion ZELLE an.
Mit dieser können Sie verschiedene Informationen zur aktiven Zelle oder
Tabelle ausgeben. Als Argument übergeben Sie der Tabelle den gewünschten
Informations-Typ und die Adresse der Zelle, zu der Sie Informationen
erhalten wollen. Der Ausdruck:
=ZELLE("dateiname";A1")
ermittelt
beispielsweise den Dateinamen und Pfad der Arbeitsmappe, in der sich
Zelle A1 befindet. Diesen Pfad gibt Excel in der Excel-üblichen
Schreibweise aus.
Um den kompletten Pfad-
und Dateinamen einer Arbeitsmappe in Windows-Schreibweise zu ermitteln,
tragen Sie den folgnden Ausdruck in eine Zelle ein:
=LINKS(WECHSELN(ZELLE("dateiname";A1);
"[";""); FINDEN("]"; ZELLE("dateiname";A1))-2)
Zum Ausprobieren dieser
Formel ohne Abtippen: Die Zeile mit dieser Formel (hier in dieser Mail)
mit der Maus markieren, dann die Tasten STRG und C gleichzeitig drücken,
eine Zelle in Excel anklicken und die kopierte Formel mit den
gleichzeitigen Tasten STRG und V einfügen.
Beachten Sie unbedingt,
dass die Funktion nur ein Ergebnis liefert, wenn die Datei bereits
gespeichert wurde. Ansonsten liefert sie eine leere Zelle.
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Führende Nullen (z.B. bei Vorwahl) verwenden
Immer wieder taucht in der Praxis das Problem auf, dass bei der
Eingabe einer Telefonvorwahlnummer die führende Null nicht dargestellt
wird, weil Excel führende Nullen bei Zahlen löscht.
So richtig das grundsätzlich ist, weil es keine Zahlen mit führenden
Nullen gibt, so störend ist das in solchen Fällen.
Für die Anzeige der führenden Nullen in Excel-Tabellen können Sie für
diese Zellen ein entsprechendes benutzerdefiniertes Format verwenden.
Das geht so:
- Dazu rufen Sie im Menü "Format" den Befehl "Zellen" auf.
- In der erscheinenden Dialogbox aktivieren Sie das Register
"Zahlen".
- In der Kategorie "Benutzerdefiniert" tragen Sie dann im Feld Typ
das folgende Format ein: 0####
Die Null am Anfang bewirkt bei diesem Zahlenformat, dass Zahlen mit
bis zu fünf Stellen in diesem Feld immer mit einer führenden Null
angezeigt werden. Die vier Raute-Zeichen zeigen die Zahlen nur dann an,
wenn auch welche vorhanden sind. Dieses Format funktioniert also für
dreistellige Vorwahlnummern genauso wie für fünfstellige und für alle
deutschen Postleitzahlen.
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Ausgabe von Fehlerwerten unterdrücken
Excel bietet eine
Möglichkeit, das Drucken von Fehlerwerten zu unterdrücken oder das
Format, in dem die Fehlerwerte gedruckt werden, zu ändern. Gehen Sie
folgendermaßen vor, um eines dieser beiden Ziele zu erreichen:
- Starten Sie Excel und öffnen Sie
anschließend die entsprechende Arbeitsmappe.
- Rufen Sie im Menü "Datei" den Befehl
"Seite einrichten" auf. In der erscheinenden Dialogbox aktivieren
Sie das Register "Tabelle".
- In der Mitte der Dialogbox finden Sie im
Abschnitt "Druck" Listfeld mit dem Namen "Fehlerwerte als":
- Verwenden Sie die Option "<leer>", wenn
Fehlerwerte beim Ausdruck gar nicht ausgegeben werden sollen.
- Aktivieren Sie die Option "- -", wenn
Fehlerwerte in der Tabelle als Striche gedruckt werden sollen.
- Setzen Sie die Option "#NV" ein, wenn
Zellen mit Fehlerwerten beim Drucken den Wert #NV enthalten sollen.
- Aktivieren Sie die Option "dargestellt",
wenn Fehlerwerte so gedruckt werden sollen, wie sie in der Tabelle
angezeigt werden.
Die Einstellungen zur
Darstellung der Fehlerwerte bestätigen Sie mit der Schaltfläche OK". Auf
die Darstellung der Fehlerwerte auf dem Bildschirm haben die
vorgenommenen Einstellungen keinen Einfluss; sie wirken sich lediglich
beim Ausdruck aus.
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Variable Bezüge anlegen
Die Funktion INDIREKT
bietet Ihnen interessante Möglichkeiten, in Ihren Excel-Tabellen mit
variablen Bezügen zu arbeiten.
Sie können mit dieser
Funktion Bezüge erzeugen, die sich aus dem Inhalt einer oder mehrerer
Zellen ergeben.
Stellen Sie sich eine
Tabelle vor, in der in Spalte A viele Werte stehen. In den Zellen D1 und
D2 sollen nun die Spalte und die Zeile eines Wertes, der Sie
interessiert, angegeben werden. Tragen Sie beispielsweise den Buchstaben
A in Zelle D1 ein und die Zahl 20 in Zelle D2. Zusammen sollen diese
Zellinhalte die Adresse festlegen, die Sie auslesen möchten (also A20).
Der Wert der diesen
Angaben entsprechenden Zelle soll in der Zelle D4 erscheinen.
Mit der Funktion
INDIREKT können Sie in diesem Beispiel aus den Angaben in den Zellen D1
und D2 einen Bezug erzeugen, der den gewünschten Wert liefert. Damit
haben Sie die Möglichkeit, Bezüge in Formeln indirekt zu verändern, ohne
an der Formel Änderungen vornehmen zu müssen.
Die Funktion INDIREKT
geben Sie dazu in der folgenden Form in die Zelle D4 ein:
=INDIREKT(D1&D2)
Durch die Verbindung
der Argumente mit dem &-Zeichen ergibt sich daraus die Zelladresse B2.
Die INDIREKT-Funktion liefert dann den Inhalt dieser Zelle.
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Bereich als Grafik kopieren
Excel bietet Ihnen die
Möglichkeit, einen Ausschnitt aus einer Tabelle als Grafik zu kopieren.
Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:
- Markieren Sie den Bereich, den Sie als
Grafik kopieren wollen. Dann drücken Sie die Taste SHIFT (also die
Hochstelltaste, mit der Sie die Großbuchstaben erreichen) und halten
diese Taste gedrückt.
- Wählen Sie dann aus dem Menü "Bearbeiten"
den Befehl "Bild kopieren" oder "Grafik kopieren" (ja nach
Excel-Version).
- Dieser Befehl wird nur aktiviert, wenn Sie
die Taste SHIFT gedrückt halten. Durch diesen Trick wird der
Standardbefehl "Kopieren", der normalerweise an dieser Stelle im
Menü steht, durch den neuen Befehl ersetzt.
Die kopierte Grafik
können Sie bequem aus der Zwischenablage in jedes Grafikprogramm oder
andere Anwendungen einfügen und weiterbearbeiten
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Bezug auf Zelle im anderen Blatt der
gleichen Mappe anlegen
Gerade bei der Arbeit
mit Formeln und Funktionen in größeren Mappen benötigen Sie sicher auch
manchmal einen Bezug auf eine Zelle in einem anderen Blatt der aktiven
Mappe.
Mit der Maus oder über
die Tastatur erzeugen Sie Bezüge zu Zellen in anderen Blättern der
selben Mappe.
Sie können einen
solchen Bezug entweder mit der Maus erzeugen, oder über die Tastatur
direkt eingeben.
Wenn Sie sich innerhalb
einer Funktion oder Formel an einer Position befinden, an der ein Bezug
erwartet wird, klicken Sie einfach das gewünschte Tabellenblatt und dann
die gewünschte Zelle an.
Falls Sie den Bezug
über die Tastatur erzeugen möchten, verwenden Sie die folgende Syntax:
=BLATTNAME!ZELLE
Für BLATTNAME geben Sie
den Namen des Blattes ein, auf dessen Zelle Sie Bezug nehmen möchten.
ZELLE legt den Bezug auf die Zelle(n) in der Tabelle BLATTNAME fest, auf
die Sie Bezug nehmen möchten.
Die folgende Eingabe
nimmt zum Beispiel Bezug auf den Zellbereich A1:A5 im Blatt "Umsätze":
=SUMME(Umsätze!A1:A5)
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Zahlen schnell in Zeiten umwandeln
Wenn Sie in einem Ihrer Arbeitsblätter Zeitangaben verwenden, die
ohne Doppelpunkt eingegeben sind, können Sie diese mit einer Formel in
korrekte Zeitangaben umwandeln.
Über eine Formel können Sie Zeiten, die ohne Doppelpunkt eingegeben
wurden in korrekt dargestellte Zeiten umwandeln. Sie brauchen die Zellen
dann nur noch als Zeitformat "13:30:55" zu formatieren und erhalten ein
befriedigendes Ergebnis. Die Formel lautet:
=WERT(LINKS(A2;LÄNGE(A2)-4) & ":"&TEIL(A2;LÄNGE(A2)-3;2) &
":"&RECHTS(A2;2))
Die Formel wandelt den Wert in Zelle A2 in eine gültige Uhrzeit um.
Dabei werden die ersten beiden Ziffern als Stunden, die mittleren beiden
als Minuten und die letzten beiden als Sekunden interpretiert.
Wie Sie sehen, darf es sich bei der an die Formel übergebene Zahl
nicht um eine beliebige Zahl handeln. Sie muss bestimmte Voraussetzungen
erfüllen, sonst wird der Fehlerwert #WERT geliefert:
- Sie muss positiv sein.
- Sie muss genau fünf oder sechs Stellen besitzen.
- Sie darf kein Komma enthalten.
- Die ersten beiden (Sekunden) und die zweiten beiden Stellen von
rechts (Minuten) müssen jeweils kleiner oder gleich sechzig sein.
- Die eine bzw. zwei Stellen links müssen kleiner gleich 24
(Stunden) sein.
Die genannten Punkte sind für Uhrzeiten völlig logische
Einschränkungen.
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Zellen mit einer bestimmten Zeichenfolge zählen
Angenommen, Sie verwenden eine Liste mit Telefonnumern, und möchten
zählen, wie viele der Nummern aus einer bestimmten Region kommen. Sie
möchten z.B. zählen wie viele der Vorwahlen mit einer bestimmten
Zahlenkombination beginnen (z.B. 023 oder 08).
Gesuchte Datzensätze zählen
Über eine Matrixformel überprüfen Sie einen Zellbereich und zählen
die Zellen, in denen eine bestimmte Zeichenkette vorkommt.
Die Matrixformel ist folgendermaßen aufgebaut:
=SUMME(WENN(TEIL(<Bereich> ;<Anfang>;<Ende>)="<Zeichekette>" ;1;0))
<Bereich> legt die Zellen fest, die Sie überprüfen möchten. Mit
<Anfang> und <Ende> bestimmen Sie, an welcher Position sich die
<Zeichenkette> befinden soll.
Mit der folgenden Eingabe zählen Sie zum Beispiel wie viele Zellen im
Bereich A1:A10 mit der Zeichenkette "023" beginnen:
=SUMME(WENN(TEIL(A1:A10;1;3)="023" ;1;0))
Beachten Sie bei der Eingabe der Formel, daß es sich um eine
Matrixformel handelt. Matrixformeln erkennen Sie an den geschweiften
Klammern, mit denen Excel sie automatisch einrahmt. Sie dürfen diese
Klammern aber nicht mit eingeben!
Im Gegensatz zu den normalen Formeln, die nur mit ENTER beendet
werden, müssen Sie Matrix-Formeln mit STRG SHIFT ENTER abschließen.
Hinweis: mit SHIFT ist die Taste gemeint, die Sie gemeinsam mit einer
Buchstabentaste drücken müssen, um einen Großbuchstaben zu erzeugen.
Bei neuer Excel-Versionen erkennt Excel auch ohne die
Tastenkombination, dass es sich um eine Matrixformel handelt. Aus
Kompatibilitätsgründen sollten Sie Matrixformeln aber dennoch immer mit
STRG SHIFT ENTER bestätigen.
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Zeitraum zwischen zwei Daten in Jahren,
Monaten und Tagen zuverlässig bestimmen
Die Berechnung der
korrekten Spanne zwischen zwei Daten ist eine komplizierte Sache. Das
liegt vor allem daran, dass die Monate eines Jahres unterschiedliche
Tage besitzen. Um die Spanne zwischen zwei Datumswerten korrekt zu
berechnen, können Sie die folgende Formel verwenden:
=JAHR(B2)-JAHR(B1)-
WENN(ODER(MONAT(B2)<MONAT(B1); UND(MONAT(B2)=MONAT(B1);
TAG(B2)<TAG(B1)));1;0)&" Jahr(e) "& MONAT(B2)-MONAT(B1)+
WENN(UND(MONAT(B2)<=MONAT(B1) ;TAG(B2)<TAG(B1));11;
WENN(UND(MONAT(B2)<MONAT(B1); TAG(B2)>=TAG(B1));12;
WENN(UND(MONAT(B2)>MONAT(B1); TAG(B2)<TAG(B1));-1)))&" Monat(e)
"&B2-DATUM(JAHR(B2); MONAT(B2)-WENN(TAG(B2)<TAG(B1);1;0); TAG(B1))&"
Tag(e)"
Die Formel geht davon
aus, dass der Startwert (also beispielsweise Ihr Geburtsdatum) in Zelle
B1 steht und das gewünschte Berechnungsdatum in Zelle B2 zu finden ist.
Für das aktuelle Datum also bitte in Zelle B2 einfach
=HEUTE()
eintragen.
Die Formel berechnet
dann die Differenz zwischen B2 und B1 in Jahre, Tagen und Monaten. Die
Formel oben rechnet auch dann korrekt, wenn andere Berechnungen wegen
"kurzer" Monate (wie Februar) keine fehlerfreien Ergebnisse liefern.
Damit Sie die Formel nicht abtippen müssen, können Sie folgendermaßen
vorgehen:
- Den Formelausdruck aus dieser Mail mit der Maus markieren.
- Tastenkombination STRG C drücken.
- Die gewünschte Zelle in Excel auswählen.
- STRG V drücken.
Wenn Sie nur einzelne
Komponenten der Differenz benötigen (also nur Jahre, nur Monate, nur
Tage oder Kombinationen daraus), können Sie die entsprechenden
Abschnitte der Formel als einzelne Ausdrücke verwenden. Der Ausdruck vor
dem &" Jahr(e)" bestimt die Jahre, analog dazu der Ausdruck von da bis
zu &" Monat(e)" die Monate und der Rest die Tage.
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Nur Texte berücksichtigen
Wenn Sie in einer
Tabelle in einer Zelle den Inhalt einer Zelle nur dann ausgeben möchten,
wenn sich darin ein Text befindet, sollten Sie die Funktion T verwenden.
Diese überprüft, ob es sich um einen Text handelt und liefert diesen
dann als Ergebnis.
Sollte sich in der
Bezugszelle eine Zahl befinden, wird eine leere Zeichenfolge ausgegeben.
Als Argument übergeben
Sie einen Bezug auf die Zelle, deren Inhalt Sie erhalten möchten, wenn
es sich um einen Text handelt.
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Textbausteine als Namen definieren
Falls Sie in einer
Arbeitsmappe häufig den selben Text verwenden, können Sie diesen auch
als Namen festlegen. Dadurch ersparen Sie sich das wiederholte Eingeben
des Textes bzw. das Kopieren des Textes in die gewünschten Zellen.
Dazu gehen Sie
folgendermaßen vor:
- Wählen Sie die Funktion "Einfügen – Namen – Definieren".
- Legen Sie im Feld "Namen in der Arbeitsmappe" das Kürzel für den
Text fest, also beispielweise das Kürzel "bs" (ohne
Anführungszeichen eingeben).
- Tippen Sie in das Feld "Bezieht sich auf" den Textbaustein, also
beispielsweise "Basiswert aus Etatplanung" (ohne Anführungszeichen).
Jedesmal, wenn Sie
diesen Text in der Arbeitsmappe benötigen, brauchen Sie lediglich das
gerade definierte Textkürzel in eine Zelle einzugeben. Achten Sie
darauf, vor dem Namen des Textkürzels das Gleichheitszeichen einzugeben,
also beispielsweise:
=bs
Bestätigen Sie diese
Eingabe mit ENTER und schon erscheint der Textbaustein (also
beispielsweise "Basiswert aus Etatplanung") in der entsprechenden Zelle.
Wenn Sie verschiedenen,
mehrmals auftretende Textpassagen auf diese Weise mit einem Namen
verbinden, können Sie sehr viel Zeit sparen.
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Umwandeln von verschiedenen Maßeinheiten
In der täglichen
Excel-Praxis ergibt sich immer wieder die Notwendigkeit, Werte von einer
Maßeinheit in eine andere umzurechnen. Mit UMWANDELN stellt Ihnen Excel
für diese Aufgabenstellung eine wenig bekannt Funktion zur Verfügung.
Bevor Sie die Funktion
UMWANDELN in Ihren Tabellen einsetzen können, müssen Sie über den
Add-Ins-Manager das Add-In "Analyse-Funktionen" installieren.
- Dazu rufen Sie im Menü "Extras" den Befehl "Add-Ins" (oder "Add-Ins-Manager")
auf.
- Klicken Sie dann den Haken vor "Analyse-Funktionen" an, wenn er
noch nicht eingeschaltet ist.
Die Funktion UMWANDELN
erlaubt Umrechnungen aus den Bereichen Massen und Gewichte, Entfernung,
Zeit, Druck, Kraft, Energie, Magnetismus, Temperatur und Flüssigmaße.
Als Argumente übergeben
Sie der Funktion die umzuwandelnde Zahl, die Ursprungseinheit und die
Zieleinheit.
Beispielhaft für den
Einsatz der Funktion UMWANDELN wird hier die Umwandlung von
Zeiteinheiten vorgestellt.
Um einen Wert in der
Zelle A2 von Stunden in Minuten umzuwandeln, verwenden Sie die folgende
Formel:
=UMWANDELN(A2;"hr";"mn")
Um einen Wert in der
Zelle A2 von Tagen in Stunden umzuwandeln, verwenden Sie die folgende
Formel:
=UMWANDELN(A2;"day";"hr")
Um einen Wert in der
Zelle A2 von Jahren in Tage umzuwandeln, setzen Sie die folgende Formel
ein:
=UMWANDELN(A2;"yr";"day")
Die Aufzählung aller
möglichen Maß-einheiten und die dazugehörigen Abkürzungen würde hier den
Rahmen sprengen. Eine ausführliche Liste finden Sie in der Excel-Hilfe
unter dem Stichwort "Umwandeln".
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Formeln blitzschnell farbig markieren
Bei der Arbeit mit
umfangreichen Tabellen und Kalkulationen kann es nützlich sein, alle
Formeln in einer Tabelle auf den ersten Blick zu erkennen.
Um alle Formeln in
einem Tabellenblatt in einem einzigen Arbeitsgang farbig zu markieren,
gehen Sie folgendermaßen vor:
- Drücken Sie auf Ihrer Tastatur die Taste F4 oder wählen Sie die
Funktion "Bearbeiten – Gehe zu".
- Daraufhin wird die Dialogbox "Gehe zu" angezeigt. In dieser Box
klicken Sie die dann Schaltfläche "Inhalte" an.
- Aktivieren Sie die Option "Formeln".
- Diese Auswahl bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK".
Alle Zellen der
aktuellen Tabelle, die Formeln enthalten, werden daraufhin markiert. Um
die markierten Zellen nun mit einer Formatierung zu versehen, verwenden
Sie die folgende Methode:
- Rufen Sie im Menü "Format" den Befehl "Zellen" auf. Daraufhin
erscheint die Dialogbox "Zellen formatieren".
- Im Register "Farbe" wählen Sie eine Farbe oder ein Muster.
- Nach der Bestätigung mit "OK" erscheinen die Formel-Zellen
sofort in der gewünschten Darstellung.
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Tage von einem Datum bis heute bestimmen
Wenn Sie wissen
möchten, wie viele Tage seit einem bestimmten Datum (in Zelle A1) bis
zum aktuellen Datum vergangen sind, verwenden Sie die folgende Formel:
=HEUTE()-A1
Tragen Sie zuvor das
gewünschte Vergleichsdatum (z.B. Ihren Geburtstag) in Zelle A1 ein.
Excel formatiert die Ergebniszelle daraufhin automatisch als Datumswert.
Um die Anzahl der Tage zu sehen, formatieren Sie diese Zelle mit dem
Datentypü "Standard":
- Rufen Sie das Kommando "Format – Zellen" auf.
- Klicken Sie das Register "Zahlen" an.
- Wählen Sie in der Liste "Kategorie" den Eintrag "Standard".
- Schließen Sie das Dialogfenster über die OK-Schaltfläche.
Anzahl der Jahre, Monat
und Tage seit einem bestimmten Datum feststellen
Wenn es Sie
interessiert, wie viele Jahre, Monate und Tage von einem bestimmten
Datum bis heute vergangen sind, tragen Sie das gewünschte Datum zuerst
in Zelle A1 ein.
Verwenden Sie
anschließend die folgenden Formeln in anderen Zellen, um die Anzahl der
Jahre, Monate und Tage seit diesem Datum zu bestimmen:
Jahre:
=JAHR(HEUTE()-A1)-1900
Monate:
=MONAT(HEUTE()-A1)
Tage:
=TAG(HEUTE()-A1)
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Nullen als Leer- oder anderes Zeichen ausgeben
Wie Sie anstelle von Nullen andere Zeichen
darstellen
In der täglichen Excel-Praxis gibt es immer wieder Situationen, in
denen bei Berechnungen statt des Werts null eine leere Zelle oder ein
anderes Zeichen (beispielsweise ein Strich) in der entsprechenden Zelle
ausgegeben werden soll. Das erreichen Sie am besten mit einer kleinen
Wenn-Abfrage.
Stellen Sie sich eine Tabelle vor, in der Sie in der Zelle A3 den
Inhalt der Zelle A2 vom Inhalt der Zelle A1 subtrahieren wollen. Wenn
das Ergebnis der Subtraktion null ist, soll die Zelle A3 leer bleiben.
Um das zu erreichen, geben Sie in die Zelle A3 die folgende Formel ein:
=WENN(A2-A1=0;““;A2-A1)
Diese Formel prüft, ob das Ergebnis der Subtraktion null ist. Wenn
ja, wird durch die doppelten Anführungsstriche eine leere Zelle
geliefert. Wenn das Ergebnis einen anderen Wert liefert, wird die
Subtraktion durchgeführt und das Ergebnis ausgegeben.
Statt der leeren Zelle können Sie für die Null auch ein beliebiges
anderes Zeichen ausgeben lassen. Das gewünschte Zeichen setzen Sie dann
in der Wenn-Abfrage zwischen die Anführungsstriche.
Für die Ausgabe eines Strichs anstelle der Null sieht die Formel dann
folgendermaßen aus:
=WENN(A2-A1=0;“-“;A2-A1)
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Nulldivision einfach umgehen
So verhindern Sie Fehlerwerte ganz schnell
Haben Sie in einem Arbeitsblatt schon einmal Divisionen aus Tabellen
gebildet, in denen auch Nullwerte vorkamen? Dabei hat es Sie vielleicht
gestört, dass immer der Fehlerwert #DIV/0 geliefert wird.
Durch eine Kombination der beiden Tabellenfunktionen Wenn und
istfehler können Sie den gemeldeten Fehlerwert eine Nulldivision
umgehen.
Mit der folgenden kleinen Formel können Sie einen solchen Fehlerwert
abfangen und festlegen, was stattdessen bei einer Nulldivision geliefert
werden soll:
=WENN(ISTFEHLER(<Zelle1>/<Zelle2>;<Ausgabe>;<Zelle1>/<Zelle2>
Mit <Zelle1> und <Zelle2> geben Sie die beiden Zellen an, die Sie
teilen möchten. <Ausgabe> legt fest, was anstelle des Fehlerwertes im
Falle einer Nulldivision ausgegeben werden soll.
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Text mit einer Datums- oder Zeitangabe kombinieren
Datumszahlen formatiert weiterverwenden
Wenn Sie versuchen, in einer Zelle einen Text aus einer Zelle und ein
Datum aus einer anderen Zelle mit dem &-Zeichen miteinander zu
kombinieren, werden Sie mit dem Problem konfrontiert, dass das Datum
nicht in der gewünschten Form dargestellt wird.
Stattdessen erscheint in der Zelle die fortlaufende Zahl, mit der
Excel alle Datumsangaben intern verwaltet.
Abhilfe verschafft in diesem Fall die Funktion TEXT. Damit stellen
Sie Inhalte aus anderen Zellen in der gewünschten Form dar. Stellen Sie
sich eine Tabelle vor, in der in der Zelle A1 ein Text und in der Zelle
B1 ein Datum steht. Für die Zusammenfassung der beiden Inhalte in einer
Zelle verwenden Sie die folgende Formel:
=A1&TEXT(B1;"TT.MM.JJJJ")
Der Funktion TEXT übergeben Sie als Argumente die Zelle, deren Inhalt
dargestellt werden soll, und das gewünschte Format. Wenn Sie nicht
sicher sind, wie Sie das Format angeben sollen, aktivieren Sie die
Zelle, die das Datum in der gewünschten Form enthält.
Dann rufen Sie die Dialogbox "Format – Zellen" auf. In der Dialogbox
aktivieren Sie im Register "Zahlen" die Kategorie "Benutzerdefiniert".
In der Eingabezeile sehen Sie dann die entsprechenden
Format-Einstellungen.
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Minimum suchen, ohne Nullwerte zu beachten
So ermitteln Sie statistische Werte unter Ausschluss von Nullwerten
Manchmal ist es ärgerlich, wenn bei der Suche nach einem Minimalwert
oder Maximalwert in einer Tabelle (also beim Einsatz der Funktionen MIN
und MAX)immer nur Nullen gefunden werden.
Über eine Kombination der beiden Tabellenfunktionen min und wenn
können Sie Nullwerte beim Suchen eines Maximums oder Minimums
ausschließen.
Die folgende kleine Zeile bewirkt die Mißachtung von Nullwerten bei
der Anwendung der Funktion MIN auf den Bereich A1 bis A10.
=MIN(WENN(A1:A10<>0;A1:A10))
Denken Sie aber daran, die Zeile als Matrixformel für den Bereich
A1:A10 einzugeben! Das bedeutet, dass Sie die Formel nicht mit der
ENTER-Taste eingeben, sondern mit STRG SHIFT ENTER (die SHIFT-Taste ist
die Taste, mit der Sie die Großbuchstaben erreichen).
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Flexible Achsenbeschriftung bei großen Zahlen
So bekommen Sie Ihre Diagrammachsen in den Griff
Immer, wenn Sie in einem Excel-Diagramm sehr große Zahlen darstellen,
können die Achsenbeschriftungen schnell unübersichtlich werden.
Seit der Version 2000 bietet Excel Ihnen die Möglichkeit, dieses
Problem mit einer kleinen Einstellung in den Griff zu bekommen, indem
Sie die Einheiten per Mausklick verändern und damit eine entsprechende
Beschriftung anzeigen. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:
- Klicken Sie in einem Diagramm, in dem das Problem auftritt, die
entsprechende Achse mit den großen Zahlenwerten mit der rechten
Maustaste an.
- Daraufhin wird auf der Diagrammfläche ein Kontextmenü
eingeblendet. In diesem aktivieren Sie mit einem Mausklick den
Befehl "Achse formatieren“.
- Jetzt wird die Dialogbox "Achse formatieren“ geöffnet. In dieser
Box aktivieren Sie mit einem Mausklick das Register "Skalierung“:
- Hier finden Sie das Dropdown-Feld "Einheiten anzeigen“. Damit
können Sie verschiedene Optionen zur Darstellung der Einheiten der
markierten Achse einstellen.
- Mit der Option "Tausende“ erreichen Sie beispielsweise eine
Kürzung der Werte auf der aktivierten Achse um drei Stellen. Der
Wert "300.000“ wird dann nur noch als "300“ angezeigt.
- Neben der Dropdown-Liste steht Ihnen noch die Option
"Beschriftung im Diagramm anzeigen“ zur Verfügung. Wenn Sie diese
aktivieren, erscheint unter der Achse ein Schriftzug mit der
gewählten Einheit.
Wenn Sie Ihre Einstellungen vorgenommen haben, bestätigen Sie diese
mit der Schaltfläche "OK“. Die Werte an der Achse werden dann in der
gewünschten Einheit dargestellt.
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Berechnungen über mehrere Tabellenblätter
So berücksichtigen Sie mehrere Blätter in Ihren Formeln
In der Excel-Praxis kommt es immer wieder vor, dass Sie die gleichen
Zellen in mehreren Tabellenblättern addieren müssen, um beispielsweise
eine Zusammenfassung mehrerer Tabellen zu erstellen.
Denken Sie beispielsweise an eine Arbeitsmappe mit zwölf
Tabellenblättern – für jeden Monat eines. Auf einer Jahrestabelle sollen
nun für alle Monate bestimmte Zellen addiert werden. Dazu gehen Sie
folgendermaßen vor:
Markieren Sie auf dem Jahresblatt die Zelle, in der die Summe aller
Monate erscheinen soll. Dann klicken Sie in der Standard-Symbolleiste
die Schaltfläche "AutoSumme“ an. Anschließend wechseln Sie über das
Tabellenregister in das Blatt für den ersten Monat. Dort markieren Sie
die Zelle, die aus allen Tabellen addiert werden soll. Nun drücken Sie
die Taste STRG und halten sie gedrückt, während Sie mit der Maus das
Tabellenblatt des letzten Monats anklicken. Die Taste STRG können Sie
dann wieder loslassen. Auf dem Tabellenblatt des letzten Monats klicken
Sie ebenfalls die Zelle an, deren Summe Sie in der Zusammenfassung
bilden möchten. Mit der Eingabetaste oder der passenden Schaltfläche
schließen Sie die Formeleingabe ab. In die markierte Zelle wird nun die
gewünschte Formel eingefügt.
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Schriftgröße des Tabellenregisters ändern
So passen Sie das Tabellenregister an
Sie möchten das Tabellenregister in größerer Schrift anzeigen? Das
geht – allerdings nicht direkt in Excel. Gehen Sie folgendermaßen vor:
Rufen Sie die Windows-Systemsteuerung über die Start-Schaltfläche
auf. Wählen Sie das Symbol "Anzeige". Klicken Sie auf das Register
"Darstellung". Wählen Sie die Schaltfläche "Erweitert". Klicken Sie in
der Liste "Element" auf den Eintrag "Bildlaufleiste". Aktivieren Sie nun
eine Größe Ihrer Wahl. Die Änderung wirkt sich auf alle Bildlaufleisten
von Windows aus - auch auf die Schriftgröße im Excel-Tabellenregister.
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Schaltflächensymbol als Grafik einbinden
Wie Sie Arbeitsschritte in Tabellen ansprechend erläutern
Sie erstellen mitunter Beschreibungen oder Anleitungen, in denen Sie
anderen Anwendern die Funktionsweise von Tabellen oder Kalkulationen mit
Excel erläutern?
Dann ist es sehr hilfreich, Schaltflächensymbole von Symbolleisten in
die beschreibenden Texte zu integrieren, damit die Beschreibungen
leichter nachvollziehbar werden.
Für diesen Fall bietet Excel Ihnen die Möglichkeit,
Schaltflächensymbole als Bitmap-Grafiken in die Zwischenablage zu
kopieren und an beliebiger Stelle einzufügen. Dazu gehen Sie
folgendermaßen vor:
- Rufen Sie im Menü „Ansicht“ den Befehl „Symbolleisten“ auf. Im
verzweigenden Menü aktivieren Sie den Befehl „Anpassen“. Klicken Sie
mit der rechten Maustaste auf der entsprechenden Symbolleiste die
Schaltfläche an, die Sie in die Zwischenablage kopieren wollen.
- In diesem Kontextmenü klicken Sie den Befehl „Schaltflächenbild
kopieren“ mit der Maus an. Nun müssen Sie die Dialogbox „Anpassen“
mit der Schaltfläche „Schließen“ wieder ausblenden.
- Wechseln Sie jetzt in die Anwendung, in die Sie die kopierte
Grafik einfügen wollen. Das kann Excel oder auch ein beliebiges
Windows-Programm sein, das Grafik-Dateien verarbeiten kann.
- Markieren Sie dort die Position, an der die Grafik erscheinen
soll. Dann fügen Sie den Inhalt der Zwischenablage mit dem
entsprechenden Befehl (also meist über die Tastenkombination STRG C
oder über den Befehl „Bearbeiten – Einfügen“ oder „Edit – Paste“)
ein.
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Arbeitsmappe gleichzeitig mit Anderen bearbeiten
So steigern Sie Ihre Team-Effektivität durch freigegebene Mappen
Wenn Sie mit Excel in einem Netzwerk arbeiten, ist es mitunter
sinnvoll, Arbeitsmappen auch für die Bearbeitung durch andere Benutzer
freizugeben. Dann können mehrere Anwender die Mappen verwenden, ohne
dass es Probleme gibt. Dazu gehen Sie in Excel XP und 2003
folgendermaßen vor
- Erstellen Sie eine Arbeitsmappe, die Sie mehreren Benutzern zur
Bearbeitung zur Verfügung stellen möchten. In diese geben Sie wie
gewohnt die gewünschten Daten ein.
- Wenn die Arbeitsmappe eines oder mehrere der folgenden Features
enthalten soll, fügen Sie diese anschließend hinzu: verbundene
Zellen, bedingte Formatierungen, Gültigkeitsprüfungen, Diagramme,
Grafiken, Objekte mit Zeichnungsobjekten, Hyperlinks, Szenarien,
Gliederungen, Teilergebnisse, Datentabellen, PivotTable-Berichte,
Schutz für Arbeitsmappen und Arbeitsblätter sowie Makros.
- Überlegen Sie genau, welche der Features benötigt werden, da Sie
diese nicht mehr ändern können, sobald Sie die Arbeitsmappe
freigegeben haben.
- Anschließend rufen Sie im Menü „Extras“ den Befehl „Arbeitsmappe
freigeben“ auf.
- In der erscheinenden Dialogbox aktivieren Sie das Register
„Status“.
- Hier aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Bearbeitung von
mehreren Benutzern zur selben Zeit zulassen“.
- Diese Einstellung bestätigen Sie mit der Schaltfläche „OK“.
- Wenn Sie in einer Dialogbox dazu aufgefordert werden, müssen Sie
die Arbeitsmappe an dieser Stelle speichern.
Als Nächstes müssen Sie die Arbeitsmappe den Anwendern, die sie
bearbeiten sollen, zugänglich machen. Das geht so:
- Rufen Sie im Menü „Datei“ den Befehl „Speichern unter“ auf.
- In der erscheinenden Dialogbox wählen Sie als Speicherort ein
Netzlaufwerk und einen Ordner, auf den die Benutzer, die die
Arbeitsmappe verwenden sollen, zugreifen können. Dann können alle
gewünschten Anwender mit der Tabelle arbeiten.
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Rahmenlinien blitzschnell zeichnen
Wie Sie Rahmen besonders schnell und elegant zeichnen
Excel bietet Ihnen viele Optionen, Zellen oder Zellbereiche mit
verschiedenen Rahmenlinien zu versehen.
Was vielen Anwendern nicht bekannt ist, ist die Möglichkeit,
Rahmenlinien auch frei auf einem Tabellenblatt zu zeichnen. Häufig ist
das der schnellere und vor allem bequemere Weg. Das gilt vor allen
Dingen dann, wenn Sie in einer Tabelle Rahmen ineinander verschachteln
möchten.
Für das Zeichnen von Rahmenlinien in einer Excel-Tabelle gehen Sie
folgendermaßen vor:
- Mit einem Mausklick auf den kleinen Pfeil im Symbol „Rahmen“ in
der Symbolleiste „Formatierung“ öffnen Sie das Feld „Rahmenlinien“:
- In diesem Feld aktivieren Sie mit einem Mausklick die Option
„Rahmenlinien zeichnen“.
- Der Mauszeiger verändert sich dann zu einem stilisierten Stift,
und auf dem Bildschirm erscheint eine Symbolleiste.
- Mit der rechten Schaltfläche dieser Leiste wählen Sie eine
Farbe, in der Sie Ihre Rahmenlinien zeichnen wollen. Das Listenfeld
in der Mitte der Leiste erlaubt die Auswahl der gewünschten
Linienart.
Wenn Sie die Einstellungen vorgenommen haben, zeichnen Sie mit
gedrückt gehaltener linker Maustaste die gewünschten Linien auf dem
Tabellenblatt. Excel formatiert daraufhin die betreffenden Zellen mit
den gewünschten Rahmenlinien.
Wenn Sie eine der gezeichneten Rahmenlinien entfernen möchten,
klicken Sie auf der Symbolleiste den Radiergummi an. Dann klicken Sie
mit der Maus die zu löschenden Linien an.
Nachdem Sie auf Ihrem Tabellenblatt die gewünschten Rahmenlinien
gezeichnet haben, schließen Sie die Symbolleiste über das kleine Kreuz
rechts oben. Der Mauszeiger nimmt dann wieder die bekannte Form an.
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So erzeugen Sie ein Datum aus einzelnen
Angaben
Wie Sie Datumswerte
zusammensetzen
Wenn Sie in einer
Tabelle aus einem Jahr, einem Monat und einem Tag, die alle mit Formeln
in anderen Zellen ermittelt werden, ein Datum erzeugen wollen, so ist
das nicht ohne weiteres möglich.
Lösen können Sie diese
Aufgabenstellung mit der Tabellenfunktion DATUM. Die Funktion DATUM
benötigt als Argumente das Jahr, den Monat und den Tag. Diese Argumente
können Sie als konstante Werte, als Formeln oder als Zellbezüge
übergeben.
Um beispielsweise den
Datumswerte für das Datum 9.5.2006 zu erzeugen, verwenden Sie die
folgende Formel:
=DATUM(2006;5;9)
Je nach Formatierung
der Zelle, in der Sie DATUM einsetzen, wird das Datum als fortlaufende
Zahl, die Sie noch als Datum formatieren müssen, oder bereits als Datum
formatiert ausgeben.
Trickreich:
Datumswerte überprüfen
Besonders hilfreich ist
diese Funktion, wenn Sie feststellen möchten, ob bestimmte Daten
existieren oder nicht – weil die Funktion auch eine Prüfung der Daten
vornimmt. Um beispielsweise festzustellen, ob ein Jahr ein Schaltjahr
besitzt oder nicht, können Sie den folgenden Ausdruck verwenden:
=DATUM(2006;2;29)
Als Ergebnis liefert
Ihnen Excel das Datum 1.3.2006, weil es im Jahr 2006 keinen 29. Februar
gibt.
Um beispielsweise den
Text "Schaltjahr" auszugeben, wenn das Jahr in Zelle A1 ein Schaltjahr
ist, setzen Sie die folgende Formel ein:
=WENN(TAG(DATUM(A1;2;29))=29;"Schaltjahr";"Kein Schaltjahr")
Der Trick: Die Formel
fragt den Tag über die gleichnamige Funktion aus dem zusammengesetzten
Datum ab und gibt über eine WENN-Funktion je nach Ergebnis einen
passenden Text aus.
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Starten Sie Makros über eine Grafik
Wie Sie Makros über
individuelle Grafiken starten
Wenn Sie ein
vorhandenes Makro über eine Schaltfläche oder ein grafisches Objekt
aufrufen möchten, richten Sie das folgendermaßen ein:
Fügen Sie die
gewünschte Grafik oder eine Schaltfläche auf Ihrem Tabellenblatt ein.
Dann klicken Sie das eingefügte Objekt einmal mit der Maus an, bis die
Ziehpunkte zur Größenänderung angezeigt werden.
Das so markierte Objekt
klicken Sie dann mit der rechten Maustaste an, um das Kontextmenü
einzublenden. Wählen Sie hier die Funktion "Makro zuweisen".
Excel zeigt nun ein
Dialogfenster an, mit dem Sie das Makro auswählen. Selektieren Sie das
gewünschte Makro aus der Liste und klicken Sie auf "OK".
Wenn Sie nun auf Ihrem
Tabellenblatt den Mauszeiger auf die Grafik bewegen, verändert sich
dieser – wie bei einem Hyperlink – in eine Hand. Nach dem Anklicken der
Grafik wird das gewünschte Makro in Ihrer Tabelle ausgeführt.
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Fehlersuche in Formeln ganz einfach
So finden
Sie Fehler in Ihren Berechnungen
Bei
längeren Formeln treten häufig Fehler auf. Wie aber entdeckt man, in
welchem Teil der Formel der Fehler aufgetreten ist? Excel bietet Ihnen
dazu eine sehr nützliche Taste an: die Taste F9.
Mit der
Taste F9 Fehler aufspüren
Bewegen
Sie den Zellzeiger auf die Zelle, in der sich die Formel befindet.
Markieren Sie die erste mathematische Verknüpfung der Formel (z.B. die
erste Summenfunktion) und betätigen Sie die Taste F9. Wenn die
Verknüpfung daraufhin in einen Wert umgewandelt wird, liegt der Fehler
an einer anderen Stelle in der Formel.
Sie müssen
nun jeden Teil der Formel auf diese Weise in Werte umwandeln. An
irgendeiner Stelle werden Sie einen Fehlerwert erhalten. Das ist dann
der Teil der Formel, den Sie korrigieren müssen.
Achten Sie
darauf, sich beim Kontrollieren der einzelnen Formelteile an der
eventuell vorhandenen Klammersetzung zu orientieren.
Wenn Sie
den fehlerhaften Teil gefunden haben, drücken Sie die ESC-Taste, um die
Formel in ihrer vorherigen Form wiederherzustellen; wenn Sie ENTER
betätigen, werden die umgewandelten Werte übernommen.
Angenommen, Sie verwenden die folgende Formel in einer Tabelle:
=A1*A2*(A3-A4)/(A5-A6*A7)
Aus dieser
Formel ergeben sich die folgenden drei Formelteile, die getrennt
markiert und mit der Taste F9 umgewandelt werden können:
A1*A2
A3-A4
A5-A6*A7
Sie
könnten natürlich auch größere Teile bilden, aber es ist sinnvoll, die
Teile so klein wie möglich zu wählen.
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Blitzschnell zwischen Texten, Werten und leeren Zellen unterscheiden
Wie Sie herausfinden, welchen Inhalt eine Zelle besitzt
Wenn Sie erfahren möchten, ob eine Zelle eine Zahl (oder ein
Formelergebnis) oder einen Textinhalt besitzt, können Sie die Funktion
ZELLE einsetzen. Sie setzen die Funktion nach der folgenden Methode ein:
=ZELLE("Typ";A1)
Den Text "Typ" müssen Sie immer übergeben, dahinter setzen Sie (durch
ein Semikolon getrennt) den Bezug auf die Zelle, deren Inhalte Sie
überprüfen möchten. Als Ergebnis liefert die Funktion den Wert "l", wenn
die Zelle einen Text enthält (das "l" steht für das englische "label",
also "Bezeichnung"). Falls Sie Zelle einen numerischen Inhalte oder ein
Formelergebnis enthält, liefert die Funktion den Wert "w". Sofern die
Zelle leer ist, erhalten Sie "b" als Ergebnis (für "blank", also
"leer").
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Wochentag linksbündig, Datum rechtsbündig
Datmswerte trickreich formatieren
Sie möchten in einer Tabelle Datumsangaben so anzeigen, dass die
Wochentage linksbündig und das Datum rechtsbündig erscheinen?
Das geht mit einem der integrierten Zahlenformate von Excel leider
nicht. Mit einem benutzerdefinierten Zahlenformat kommen Sie dennoch zum
gewünschten Ergebnis. Und so wird’s gemacht:
- Markieren Sie die Zelle, auf die Sie die Formatierung anwenden
wollen.
- Rufen Sie im Menü „Format“ den Befehl „Zellen“ auf.
- In der erscheinenden Dialogbox aktivieren Sie das Register
„Zahlen“:
- Auf der linken Seite dieser Box aktivieren Sie die Kategorie
„Benutzerdefiniert“.
- In das dann angezeigte Feld „Typ“ tragen Sie das folgende Format
ein:
TTT,* TT.MM.JJ
Achten Sie darauf, dass nach dem Sternchen (*) unbedingt ein
Leerzeichen eingegeben werden muss, da sonst eine falsche
Formatierung erfolgt.
Neues Zahlenformat hilft weiter
Nach der Bestätigung des neuen Formats mit der Schaltfläche „OK“
erscheint das Datum in der gewünschten Form.
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Werte bis zu einem Datum automatisch addieren
Wie Sie passende Werte nur addieren, wenn das Datum stimmt
Kennen Sie das: in einer Spalte einer Tabelle stehen Datumswerte (z.
B. Bestelldaten, Verkaufsdaten, Daten von Arbeitstagen), in einer
dazugehörigen Spalte stehen passende Zahlen (die Bestellmengen, die
Verkaufszahlen, die Arbeitsstunden).
Sie möchten nun dafür sorgen, alle Daten bis zum aktuellen Datum
automatisch zu addieren. Stellen Sie sich vor, die Datumswerte stehen in
Spalte C, die dazugehörigen Zahlen in Spalte D. Setzen Sie für die
Addittion die folgende Formel ein:
=SUMMEWENN(C:C;"<"&HEUTE();D:D)
Die Funktion addiert alle Zahlen nur dann, wenn das dazugehörige Datum
vor dem heutigen Tag liegt.
Wollen Sie den heutigen Tag einschließen, verwenden Sie anstelle von
< den Ausdruck <= in der Formeln (innerhalb der Anführungszeichen).
Auch beliebige Datumswerte suchbar
Wenn Sie anstelle des aktuellen Datums ein anderes Datum als
Kriterium verwenden möchten, können Sie das erreichen, indem Sie das
Datum in eine Zelle (z.B. A1) eintragen und sich in in der Formel auf
diese Zelle beziehen:
=SUMMEWENN(C:C;"<"&A1;D:D)
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Blitzschnell einheitliche Spaltenbreiten und Zeilenhöhen
Unterschiedliche Höhen und Breiten schnell vereinheitlichen
Stellen Sie sich vor, Sie haben Spalten oder Zeilen mit ähnlichem
Inhalt und ähnlicher Formatierung mit der Maus verändert, um Platz und
Übersicht zu schaffen. Anschließend sind die Spaltenbreiten oder
Zeilenhöhen aber zu unterschiedlich. Sie möchten diese daher
vereinheitlichen. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:
- Suchen Sie sich eine Spalte aus, die die Breite hat, die auch
für die anderen als Standardbreite sinnvoll ist.
- Auf dem Spaltenkopf führen Sie mit der Maus einen Rechtsklick
aus.
- Im erscheinenden Kontextmenü wählen Sie den Befehl
„Spaltenbreite“.
- Da Sie eine Spalte mit passender Breite gewählt haben,
bestätigen Sie die Einstellung mit „OK“.
- Dann markieren Sie durch Anklicken der Köpfe mit der Maus bei
gedrückter STRG-Taste alle Spalten, die die gleiche Breite bekommen
sollen.
- Drücken Sie die Taste F4.
Damit sind alle Spalten in der gewünschten Breite formatiert.
Auf die gleiche Art und Weise können Sie auch die Zeilenhöhe für viele
Zeilen auf einmal an die Größe einer ausgewählten Zeile anpassen.
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Tabellen blitzschnell prozentual auswerten
Wie Sie auf Mausklick prozentuale Auswertungen erhalten
Die allerschnellste Methode, eine Tabelle prozentual auszuwerten, kommt
ganz ohne Formeln aus – das ist kein Witz. Sehen Sie sich die folgende
Tabelle an:
Monat Wert
Januar 12.000
Februar 9.000
März 17.000
April
7.500
Mai
9.200
Juni 11.300
Sie möchten die prozentualen Beziehungen der Zahlen feststellen (keine
Sorge, es funktioniert auch mit anderen, viel längeren Tabellen)? Dann
gehen Sie so vor:
- Klicken Sie eine Zelle innerhalb der Tabelle an, beispielsweise
die Zelle mit dem Inhalt "Februar".
- Wählen Sie die Funktion "Daten – Autofilter".
- Aktivieren Sie nun den Befehl "Daten – PivotTable und
PivotChart-Bericht" und klicken Sie sofort auf "Fertig stellen".
- Ziehen Sie jetzt aus dem Fenster "PivotTable-Feldliste" den
Eintrag "Monat" in die Rubrik "Zeilenfelder hierher ziehen" und den
Eintrag "Wert" in die Rubrik "Datenfelder hierher ziehen".
- Klicken Sie eines der Datenfelder (also einen der Werte) mit der
rechten Maustaste an und aktivieren Sie den Befehl
"Feldeigenschaften".
- Klicken Sie auf die Schaltfläche "Optionen" und aktivieren Sie
dann die Einstellung "Daten zeigen als: % der Spalte". Bestätigen
Sie Einstellungen mit "OK".
Nun zeigt Ihnen Excel die Daten als prozentualen Anteil des
Gesamtergebnisses der Spalte an. Sie können alternativ auch zu anderen
Werte der Liste in Beziehung setzen, indem Sie eine anderen Einstellung
für "Daten zeigen als" auswählen.
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Eingabe von Leerzellen verhindern
Wie Sie dafür sorgen, dass in einer Liste keine Leerzeilen eingegeben
werden können
Sie möchten erreichen, dass in einer Spalte (z.B. Spalte B) Daten zwar
kontinuierlich eingegeben werden, aber es darf keine Zelle dazwischen
leer bleiben? Ein Anwender soll nach einer Eingabe in Zelle B2
beispielsweise immer Zelle B3 ausfüllen, aber nicht B4 oder B5. Sie
können das über eine ausgefuchste Gültigkeitsprüfung erreichen.
Gehen Sie folgendermaßen vor:
- Markieren Sie die gesamte Spalte, in der Sie die Eingabe von
Leerzellen verhindern möchten. Klicken Sie dazu die
Spaltenbezeichnung oben in der Koordinatenzeile an.
- Wählen Sie die Funktion "Daten – Gültigkeit" und aktivieren Sie
das Register "Einstellungen".
- Aktivieren Sie in der Liste "Zulassen" den Eintrag "Benutzerdeifniert".
- Legen Sie im Feld "Formel" den folgenden Eintrag fest:
=ANZAHLLEEREZELLEN(B$1:B1)=0
- Klicken Sie das Register "Fehlermeldung" an und wählen Sie in
der Liste "Typ" den Eintrag "Stop".
- Geben Sie im Feld "Titel" den Text "Keine Leerzellen erlaubt"
ein.
- Tragen Sie in das Feld "Fehlermeldung" den Text "Sie dürfen
zwischen zwei Eingaben keine Zellen unausgefüllt lassen" ein.
- Bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit der Schaltfläche "Ok".
Sie erhalten nun immer eine Fehlermeldung, wenn Sie versuchen, bei
der Eingabe in Spalte B Zellen leer zu lassen.
Falls Sie die Formel in einer anderen Spalte als B einsetzen möchten,
passen Sie den Buchstaben in der Formel an die entsprechende Spalte an.
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Blattübergreifende Gültigkeitsprüfung: es geht doch!
Wie Sie Inhalte anderer Tabellenblätter in der Gültigkeitsprüfung
einsetzen
Beim Einsatz der Gültigkeitsprüfung können Sie keine Liste der erlaubten
Werte festlegen, die sich in einem anderen Tabellenblatt befindet. Excel
antwortet auf solche Versuche immer mit der Fehlermeldung "Bezüge auf
andere Tabellen oder Arbeitsmappen dürfen in dem Kriterium
Gültigkeitsprüfung nicht verwendet werden".
Diese Einschränkung ist dann besonders ärgerlich, wenn Sie die
Gültigkeitsprüfung dazu einsetzen, Inhalte für eine Dropdown-Liste
zusammenzustellen, die als erlaubte Werte für die Anwender der
Arbeitsmappe vorgegeben werden sollen.
Über einen Trick geht es aber doch, Inhalte einer anderen Tabelle als
Eingabewerte für die Gültigkeitsprüfung zu verwenden. Gehen Sie
folgendermaßen vor:
- Wenn Sie beispielsweise in den Zellen A1:A10 der Tabelle
"Erlaubt" die erlaubten Werte für Eingabe festgelegt haben,
markieren Sie zuerst diesen Bereich.
- Rufen Sie nun das Kommando "Einfügen - Namen - Definieren" auf.
Legen Sie im Eingabefeld den gewünschten Namen für den Zellbereich
fest, bespielsweise "Bereich" (ohne Anführungszeichen eingeben).
- Jetzt können Sie in einem anderen Tabellenblatt die
Gültigkeitsprüfung auf die Werte aus "Bereich" beschränken.
- Wählen Sie zuerst die Funktion "Gültigkeit" aus dem Menü "Daten"
und dort das Register "Einstellungen".
- Aktivieren Sie im Feld "Zulassen" den Eintrag "Liste" und tragen
Sie dann in das Feld "Quelle" den folgenden Ausdruck ein:
=Bereich
Obwohl sich der Zellbereich zu dem eingegebenen Namen in einem
anderen Tabellenblatt befindet, können Sie ihn auf diese Weise in der
Gültigkeitsprüfung einsetzen.
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Alle Zellen über einem Grenzwert summieren
Wie Sie SUMMEWENN mit einem variablen Zellbezug einsetzen
Stellen Sie sich vor, Sie möchten in einem Bereich alle Zellen
summieren, deren Inhalt über einem bestimmten Grenzwert liegt. Dieser
Grenzwert soll variabel sein und in einer Zelle in Ihrer Tabelle stehen.
Das Problem ist in diesem Fall die Übergabe des Grenzwerts als
Zellbezug. Liegt der Grenzwert als Konstante vor, können Sie die Summe
problemlos mit der Funktion SUMMEWENN berechnen.
Wenn Sie beispielsweise alle Zellen des Bereichs A1:A20 summieren
wollen, deren Wert größer als 300 ist, lautet die Formel:
=SUMMEWENN(A1:A20;">300")
SUMMEWENN mit direktem Grenzwert einsetzen
Wenn Sie im vorliegenden Beispiel statt des Werts 300 in der Funktion
eine Zelle angeben möchten, in der der Grenzwert steht, akzeptiert Excel
die Formel nicht. Mit einem kleinen Trick geht es aber doch.
Um das gewünschte Ergebnis zu erreichen, müssen Sie den Operator (im
Beispiel das Größer-Zeichen ">") und die Zelle mit dem Zeichen "&"
verknüpfen.
Dementsprechend sieht die korrekt arbeitende Formel folgendermaßen
aus, wenn der variable Wert in der Zelle C1 steht:
=SUMMEWENN(A1:A20;">"&C1)
Natürlich können Sie auch andere Operatoren auf diesem Weg einsetzen,
um bedingte Summen zu errechnen.
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Makros beschleunigen
So laufen Ihre Makros schneller
Makros, die in Ihren Tabellen umfangreiche Berechnungen oder
Auswertungen ausführen, machen die Tabellen häufig recht langsam.
Die automatische Neuberechnung und der ständige Bildschirmaufbau sind
dafür verantwortlich. Wenn Sie in Ihr Makro die folgenden Kommandos
einbauen, werden die störenden Faktoren ab- und dann wieder
eingeschaltet.
Schalten Sie die Bildschirmdarstellung, die Neuberechnung und die
Verarbeitung von Ereignissen zu Beginn Ihres Makros ab. Verwenden Sie
dazu die folgenden Kommandos:
With Application
.ScreenUpdating = False
.Calculation =
xlCalculationManual
.EnableEvents = False
End With
Bevor Sie Ihr Makro verlassen (also vor dem Befehl "End Sub") sollten
Sie die abgeschalteten Optionen wieder einschalten. Verwenden Sie dazu
die folgenden Befehle:
With Application
.ScreenUpdating = True
.Calculation =
xlCalculationAutomatic
.EnableEvents = True
End With
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Größten
und kleinsten Wert einer Tabelle automatisch markieren
Wie Sie
Sonderwerte immer sofort erkennen
Erkennen Sie auf einen Blick
die größten und kleinsten Werte in Ihrer Tabelle, inderm Sie mit einer
bedingten Formatierung arbeiten. Die Spezialformatierung funktioniert
vollautomatisch und zeigt Ihnen auch nach Änderungen in Ihrer Tabelle
immer Sofort das Minimum und Maximum an.
Wenn Sie den größten Wert
beispielsweise mit einer roten Zellfarbe hinterlegen möchten und den
kleinsten mit einer grünen, gehen Sie folgendermaßen vor:
-
Markieren Sie den
Zellbereich, in dem Sie automatisch nach Signalwerten suchen möchten
(z.B. B2:D400).
-
Rufen Sie die Funktion
"Format - Bedingte Formatierung" auf.
-
Schalten Sie in der
Auswahlliste "Bedingung 1" auf "Zellwert ist" und wählen Sie in der
Liste daneben den Eintrag "gleich".
-
Tragen Sie im Eingabefeld
daneben die folgende Formel ein:
=MAX($B$2:$D$400)
-
Klicken Sie auf die
Schaltfläche "Format", wählen Sie das Register "Muster" und wählen
Sie die Farbe rot für den Zellhintergrund aus.
-
Bestätigen Sie die
Farbwahl mit der OK-Schaltfläche.
-
Klicken Sie im
Dialogfenster "Bedingte Formatierung" auf de Schaltfläche
"Hinzufügen". Nun wird die Farbe des Minimum festgelegt.
-
Wählen Sie für die zweite
Bedingung die Einstellung "Zellwert ist" und "gleich" und verwenden
Sie die folgende Formel:
=MIN($B$2:$D$400)
-
Klicken Sie auf "Format",
dann auf "Muster" und aktivieren Sie die Frabe grün für den
Zellhintergrund.
-
Schließen Sie nun die
beiden Dialogfenster über die OK-Schaltfläche.
Das Maximum und das Minimum
in Ihrer Tabelle werden nun vollautomatisch farbig markiert - sobald Sie
in dem Zellbereich neue Werte eintragen, übrprüft Excel sofort die
Bedingung und passt die Formatierung an.
Achten Sie darauf, den
Zellbereich zur Überprüfung immer als absoluten Bezug einzugeben.
Verwenden Sie also immer die Notation mit den Dollarzeichen. Wenn Sie
den Zellbereich C3:F1000 verwenden möchten, setzen Sie den Ausdruck
$C$3:$F$1000 in der Formel für die bedingte Formatierung ein.
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Tabellen zeilenweise automatisch formatieren
Jede zweite
Zeile grau (oder mit einer anderen Farbe) hinterlegen
Sie möchten eine zeilenweise
abwechselnde Formatierung wählen, die sich automatisch anpasst, wenn Sie
Zeilen löschen oder einfügen? Also eine Formatierung, bei der jede
zweite Zeile beispielsweise grau hinterlegt dargestellt wird. Das geht
so:
-
Markieren Sie die gesamte
Tabelle. Das erledigen Sie durch einen Klick auf den grauen Kasten
zwischen Spalte A und Zeile 1.
-
Wählen Sie die Funktion
"Format – Bedingte Formatierung" aus und aktivieren Sie den Eintrag
"Formel ist" in der Liste.
-
Tragen Sie die folgende
Formel in das Eingabefeld ein:
=REST(ZEILE(A1);2)=1
-
Klicken Sie auf die
Format-Schaltfläche und wählen Sie eine Formatierung, die jede
zweite Zeile erhalten soll.
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Datumsdifferenzen über geheime Excel-Funktion berechnen
Wie Sie eine versteckte Excel-Funktion für Ihre Berechnungen verwenden
Wenn Sie in einer Tabelle die Differenz zwischen zwei Datumsangaben
ermitteln möchten, können Sie dazu sehr gut eine geheime Excelfunktion
verwenden, die eigentlich nur aus Kompatibilitätsgründen von Excel zu
Lotus 1-2-3 (ein früheres Excel-Konkurrenzprogramm) angeboten wird und
weder in der Hilfe noch im Funktions-Assistenten dokumentiert ist.
Lediglich in Excel 2000 taucht die Funktion in der Hilfe auf – aber nur,
wenn bei einer bereits im Tabellenblatt befindlichen Funktion über
"Einfügen – Funktion" der Funktions-Assistent geöffnet und hier die
Schaltfläche "Hilfe zu dieser Funktion" ausgewählt wird.
Die undokumentierte Funktion DATEDIF hat gegenüber den
Standardfunktionen zur Differenzbildung v on Datumswerten den Vorteil,
dass Sie unabhängig von der Einheit des gewünschten Ergebnisses nur eine
Funktion benötigen. Sie müssen lediglich das Argument für die Einheit
anpassen.
Als Argumente übergeben Sie der Funktion DATEDIF ein Anfangsdatum, ein
Enddatum und die Einheit, in der das Ergebnis ausgegeben werden soll.
Das Anfangsdatum und das Enddatum können Sie der Funktion entweder als
absoluten Wert, als Bezug auf eine Zelle oder als Ergebnis einer
Berechnung übergeben.
Beim Einsatz der Funktion DATEDIF stehen Ihnen die folgenden
Zeiteinheiten für die Ausgabe des Ergebnisses zur Verfügung:
-
Tage
ohne Jahre ("yd")
-
Tage
ohne Monate ("md")
-
Monate
ohne Jahre ("ym")
Ausgegeben werden von der Funktion immer die jeweils kompletten
Einheiten. Angebrochene Jahre, Monate oder Tage werden ignoriert.
Für den Fall, dass Sie nur die ganzen Tage ohne Berücksichtigung der
Jahre und Monate ermitteln möchten, verwenden Sie die Einheit "md".
Dementsprechend verwenden Sie, wenn Tage und Jahre ignoriert werden
sollen, "ym". Wenn lediglich die Jahre unberücksichtigt bleiben sollen,
wählen Sie "yd".
Da der Funktions-Assistent die Funktion DATEDIF nicht zur Verfügung
stellt, müssen Sie den Funktionsnamen und die erforderlichen Argumente
direkt in eine Zelle eintragen.
Die folgende Abbildung zeigt eine kleine Beispieltabelle, in der die
Funktion DATEDIF mit verschiedenen Einheiten zum Einsatz kommt:

|
|
Zellwert in einem Textfeld anzeigen
So zeigen Sie Zellinhalte unabhängig von Ihren Formatierungen an
Mitunter kann es bei der Arbeit mit großen Tabellen hilfreich sein,
Werte aus bestimmten Zellen an anderen Positionen auf dem Tabellenblatt
verfügbar zu haben. Statt eines einfachen Zellbezugs können Sie dafür
auch Textfelder verwenden – die Sie beliebig platzieren können.
Textfelder haben den Vorteil, dass sie unabhängig von Zeilen und Spalten
formatiert werden können. Somit haben sie keinerlei Auswirkungen auf die
Formatierung der Zellen an der Stelle, wo die Informationen angezeigt
werden sollen.
Außerdem geben Ihnen die Excel-Druckoptionen die Möglichkeit, Textfelder
beim Druck nicht auszugeben. Das ist von Vorteil, wenn Sie die
Informationen nur bei der Arbeit am Bildschirm benötigen.
Textfelder, in denen der Inhalt einer Zelle dynamisch angezeigt wird,
richten Sie so ein:
-
Rufen
Sie im Menü "Ansicht" den Befehl "Symbolleisten" auf.
-
Im
verzweigenden Menü aktivieren Sie dann die Option "Zeichnen".
-
Auf
der daraufhin erscheinenden Zeichnen-Symbolleiste aktivieren Sie mit
einem Mausklick die Schaltfläche "Textfeld"
-
Nach
dem Anklicken der Schaltfläche verwandelt sich der Mauszeiger in
einen senkrechten Cursor.
-
Damit
ziehen Sie mit gedrückt gehaltener linker Maustaste an der
gewünschten Stelle ein Textfeld auf.
-
Nun
aktivieren Sie mit einem Mausklick die Bearbeitungszeile.
Dort geben Sie ein Gleichheitszeichen und den Bezug auf die Zelle ein,
deren Inhalt im Textfeld erscheinen soll, wie die folgende Abbildung
zeigt.

Die Eingabe des Zellbezugs bestätigen Sie mit ENTER. Daraufhin erscheint
der gewünschte Zellinhalt in Ihrem Textfeld.
Wenn Sie den Rand des Textfeldes doppelt anklicken, erscheint
Dialogfenster "Textfeld formatieren". In den verschiedenen Registern
stehen Ihnen zahlreiche Optionen zur Verfügung, mit denen Sie sowohl
Schriftart als auch Rahmen und Muster des Textfelds nach Ihren Wünschen
einstellen können.
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Zeitangaben in festen Schritten auf- oder abrunden
So rechnen Sie mit gerundeten Zeitangaben
Für viele Anwendungen ist es sinnvoll, Zeitangaben nach verschiedenen
Vorgaben zu runden. Denken Sie beispielsweise an Arbeitszeiten, die auf
volle Viertelstunden auf- oder abgerundet werden sollen. Oder
Nutzungszeiten, die immer auf eine volle halbe Stunde aufgerundet werden
sollen.
Bei derartigen Aufgabenstellungen helfen Ihnen die integrierten
Funktionen OBERGRENZE (aufrunden) und UNTERGRENZE (abrunden).
Beachten Sie, dass Ihnen beide Funktionen nur zur Verfügung stehen, wenn
Sie das Add-In "Analyse-Funktionen" installiert haben. Gegebenenfalls
müssen Sie das über den Befehl "Extras – Add-Ins" nachholen.
Wenn Sie Zeiten immer auf volle Viertelstunden aufrunden möchten, gehen
Sie folgendermaßen vor:
-
Markieren Sie die Zelle, in der die aufgerundete Zeit erscheinen
soll.
-
Dann
rufen Sie im Menü "Einfügen" den Befehl "Funktion" auf. Im
erscheinenden Funktions-Assistenten wählen Sie "Math. & Trigonom.".
-
Aus
den in dieser Kategorie angebotenen Funktionen wählen Sie
OBERGRENZE.
-
Das
bestätigen Sie mit "OK".
-
Als
Argumente übergeben Sie der Funktion zuerst die zu rundende Zeit im
Eingabefeld "Zahl".
-
Als
zweites Argument benötigt die Funktion den "Schritt", auf den
gerundet werden soll (das Rundungsintervall).
-
Tragen
Sie "0:15" für die Viertelstunde ein. Dabei müssen Sie die
Anführungszeichen unbedingt mit angeben. Ansonsten liefert die
Funktion eine Fehlermeldung.
-
Bestätigen Sie mit "OK". Es erscheint die folgende Formel in der
Zelle:
=OBERGRENZE(A2;"0:15")
Das Ergebnis der Aufrundung auf volle Viertelstunden sieht in der
Tabelle folgendermaßen aus:

Wenn Sie auf volle Viertelstunden abrunden möchten, benötigen Sie dazu
die folgende Formel:
=UNTERGRENZE(A2;"0:15")
Das Ergebnis der Abrundung auf volle Viertelstunden sieht in der Tabelle
folgendermaßen aus:

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Geburtstage und Jubiläen sortieren
Wie Sie Datumssortierungen unabhängig vom Jahr vornehmen
Stellen Sie sich eine Datumsliste vor, die unabhängig vom Jahr nach
Geburtstagen sortiert werden soll.
Die folgende Abbildung zeigt an einem kleinen Beispiel, wie eine solche
Tabelle vor der Sortierung aussehen könnte:

Diese Liste sortieren Sie über eine Hilfsspalte, in der Sie eine Formel
einsetzen, in der die Funktionen MONAT und TAG miteinander kombiniert
werden.
In der gezeigten Tabelle verwenden Sie die Spalte C als Hilfsspalte. In
die Zelle C2 tragen Sie die folgende Formel ein:
=MONAT(B2)+TAG(B2)/100
In der Tabelle sieht das dann folgendermaßen aus:

Diese Formel kopieren Sie dann durch Ziehen mit der Maus in die darunter
liegenden Zellen – im vorliegenden Beispiel bis in die Zeile 31.
Anschließend markieren Sie mit der Maus die gesamte Liste inklusive der
Hilfsspalte. Dann rufen Sie im Menü "Daten" den Befehl "Sortieren" auf.
In dieser Box wählen Sie über das Listfeld "Sortieren nach" die
Hilfsspalte C. Als Reihenfolge wählen Sie die Option "Aufsteigend".
Diese Einstellungen bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK".
Ihre Liste wird daraufhin in der gewünschten Form sortiert. Die
Geburtstage erscheinen – beginnend mit dem ersten Geburtstag im Jahr –
unabhängig vom Geburtsjahr in der richtigen Reihenfolge.
Sortierung des nächsten Jubiläums oder Geburtstags
Etwas aufwändiger wird die Sortierung, wenn die Liste ausgehend vom
aktuellen Datum immer mit dem nächstliegenden Geburtstag beginnen soll.
Diese Aufgabenstellung können Sie mit einer Formel lösen, in der die
Funktion DATUM, MONAT, TAG und HEUTE miteinander kombiniert werden.
In der Beispieltabelle tragen Sie dazu in die Zelle C2 die folgende
Formel ein:
=DATUM(DATUM(;MONAT(B2); TAG(B2))<DATUM(;MONAT(HEUTE());TAG(HEUTE()));MONAT(
B2);TAG(B2))
Diese Formel kopieren Sie in die darunter liegenden Zellen. Dann
markieren Sie die gesamte Tabelle inklusive der eben angelegten
Hilfsspalte.
Die Sortierung nehmen Sie wie oben beschrieben nach der Hilfsspalte in
aufsteigender Reihenfolge vor.
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Bedingungen in Zahlenformaten unterbringen
So erzeugen Sie flexible Darstellungen
Unter Excel-Anwendern wenig bekannt ist die Möglichkeit, mit
benutzerdefinierten Formaten eigene Bedingungen festzulegen.
Denken Sie beispielsweise an Zellen, in denen über ein Format einer
eingegebenen Zahl ein Text hinzugefügt werden soll. Dabei ist es dann
entscheidend, ob beim Wert 1 der Singular und bei allen anderen Werten
der Plural verwendet wird. Diese Aufgabenstellung können Sie ganz bequem
über ein benutzerdefiniertes Zahlenformat lösen.
Wenn beispielsweise nach der Eingabe einer Zahl in einer Zelle abhängig
vom Wert der Zahl der Zusatz Palette oder Paletten eingefügt werden
soll, verwenden Sie das folgende benutzerdefinierte Zahlenformat:
[=1]0 "Palette ";0 "Paletten"
Für die Eingabe des Formats markieren Sie die entsprechende Zelle und
rufen dann im Menü "Format" den Befehl "Zellen" auf. In der
erscheinenden Dialogbox aktivieren Sie dann das Register "Zahlen".
Auf der linken Seite des Registers aktivieren Sie die Kategorie
"Benutzerdefiniert":
In das Eingabefeld "Typ" geben Sie das oben beschriebene Zahlenformat
ein. Das bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK". Die in die Zelle
eingegebenen Zahlen werden dann mit dem gewünschten Text versehen.
Dieses Format können Sie mit der Schaltfläche "Format übertragen", in
beliebige andere Zellen übernehmen, die Sie auf die beschriebene Art und
Weise formatieren wollen. Sie finden das Symbol auf der
Standard-Symbolleiste.
Die folgende Abbildung zeigt an einem Beispiel, wie sich das
benutzerdefinierte Zahlenformat auswirkt:
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Zahlenformate abhängig von Zellwerten gestalten
So zeigen Sie je nach Zellinhalt andere Formate an
Ein anderer Fall der Formatierung mit Bedingungen ist die Abhängigkeit
von der Größe einer in eine Zelle eingegebenen Zahl.
Stellen Sie sich eine Tabelle vor, in der Zahlen unter 100 unabhängig
von ihrem Wert in der Form <100 ausgegeben werden sollen.
Alle Zahlen, die größer als 200 sind, sollen dementsprechend als >200
angezeigt werden. Nur die Werte zwischen 100 und 200 sollen tatsächlich
mit ihrem jeweils richtigen Wert ausgegeben werden.
Auch diese Aufgabenstellung lösen Sie ohne Probleme mit einem
benutzerdefinierten Zahlenformat.
Dieses tragen Sie in der folgenden Form in die oben beschriebene
Dialogbox "Format – Zellen" in das Eingabefeld "Typ" ein:
[<100] "<100";[>200] ">200";0,0
Die folgende Abbildung zeigt, wie dieses Zahlenformat angewandt werden
kann und die Zellen der Spalte B in einer Tabelle aussehen können:
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Geburtstage und Jubiläen sortieren
Wie Sie Datumssortierungen unabhängig vom Jahr vornehmen
Stellen Sie sich eine Datumsliste vor, die unabhängig vom Jahr nach
Geburtstagen sortiert werden soll.
Die folgende Abbildung zeigt an einem kleinen Beispiel, wie eine solche
Tabelle vor der Sortierung aussehen könnte:

Diese Liste sortieren Sie über eine Hilfsspalte, in der Sie eine Formel
einsetzen, in der die Funktionen MONAT und TAG miteinander kombiniert
werden.
In der gezeigten Tabelle verwenden Sie die Spalte C als Hilfsspalte. In
die Zelle C2 tragen Sie die folgende Formel ein:
=MONAT(B2)+TAG(B2)/100
In der Tabelle sieht das dann folgendermaßen aus:

Diese Formel kopieren Sie dann durch Ziehen mit der Maus in die darunter
liegenden Zellen – im vorliegenden Beispiel bis in die Zeile 31.
Anschließend markieren Sie mit der Maus die gesamte Liste inklusive der
Hilfsspalte. Dann rufen Sie im Menü "Daten" den Befehl "Sortieren" auf.
In dieser Box wählen Sie über das Listfeld "Sortieren nach" die
Hilfsspalte C. Als Reihenfolge wählen Sie die Option "Aufsteigend".
Diese Einstellungen bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK".
Ihre Liste wird daraufhin in der gewünschten Form sortiert. Die
Geburtstage erscheinen – beginnend mit dem ersten Geburtstag im Jahr –
unabhängig vom Geburtsjahr in der richtigen Reihenfolge.
Sortierung des nächsten Jubiläums oder Geburtstags
Etwas aufwändiger wird die Sortierung, wenn die Liste ausgehend vom
aktuellen Datum immer mit dem nächstliegenden Geburtstag beginnen soll.
Diese Aufgabenstellung können Sie mit einer Formel lösen, in der die
Funktion DATUM, MONAT, TAG und HEUTE miteinander kombiniert werden.
In der Beispieltabelle tragen Sie dazu in die Zelle C2 die folgende
Formel ein:
=DATUM(DATUM(;MONAT(B2); TAG(B2))<DATUM(;MONAT(HEUTE());TAG(HEUTE()));MONAT(
B2);TAG(B2))
Diese Formel kopieren Sie in die darunter liegenden Zellen. Dann
markieren Sie die gesamte Tabelle inklusive der eben angelegten
Hilfsspalte.
Die Sortierung nehmen Sie wie oben beschrieben nach der Hilfsspalte in
aufsteigender Reihenfolge vor.
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Bedingungen in Zahlenformaten unterbringen
So erzeugen Sie flexible Darstellungen
Unter Excel-Anwendern wenig bekannt ist die Möglichkeit, mit
benutzerdefinierten Formaten eigene Bedingungen festzulegen.
Denken Sie beispielsweise an Zellen, in denen über ein Format einer
eingegebenen Zahl ein Text hinzugefügt werden soll. Dabei ist es dann
entscheidend, ob beim Wert 1 der Singular und bei allen anderen Werten
der Plural verwendet wird. Diese Aufgabenstellung können Sie ganz bequem
über ein benutzerdefiniertes Zahlenformat lösen.
Wenn beispielsweise nach der Eingabe einer Zahl in einer Zelle abhängig
vom Wert der Zahl der Zusatz Palette oder Paletten eingefügt werden
soll, verwenden Sie das folgende benutzerdefinierte Zahlenformat:
[=1]0 "Palette ";0 "Paletten"
Für die Eingabe des Formats markieren Sie die entsprechende Zelle und
rufen dann im Menü "Format" den Befehl "Zellen" auf. In der
erscheinenden Dialogbox aktivieren Sie dann das Register "Zahlen".
Auf der linken Seite des Registers aktivieren Sie die Kategorie
"Benutzerdefiniert":
In das Eingabefeld "Typ" geben Sie das oben beschriebene Zahlenformat
ein. Das bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK". Die in die Zelle
eingegebenen Zahlen werden dann mit dem gewünschten Text versehen.
Dieses Format können Sie mit der Schaltfläche "Format übertragen", in
beliebige andere Zellen übernehmen, die Sie auf die beschriebene Art und
Weise formatieren wollen. Sie finden das Symbol auf der
Standard-Symbolleiste.
Die folgende Abbildung zeigt an einem Beispiel, wie sich das
benutzerdefinierte Zahlenformat auswirkt:

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Zahlenformate abhängig von Zellwerten gestalten
So zeigen Sie je nach Zellinhalt andere Formate an
Ein anderer Fall der Formatierung mit Bedingungen ist die Abhängigkeit
von der Größe einer in eine Zelle eingegebenen Zahl.
Stellen Sie sich eine Tabelle vor, in der Zahlen unter 100 unabhängig
von ihrem Wert in der Form <100 ausgegeben werden sollen.
Alle Zahlen, die größer als 200 sind, sollen dementsprechend als >200
angezeigt werden. Nur die Werte zwischen 100 und 200 sollen tatsächlich
mit ihrem jeweils richtigen Wert ausgegeben werden.
Auch diese Aufgabenstellung lösen Sie ohne Probleme mit einem
benutzerdefinierten Zahlenformat.
Dieses tragen Sie in der folgenden Form in die oben beschriebene
Dialogbox "Format – Zellen" in das Eingabefeld "Typ" ein:
[<100] "<100";[>200] ">200";0,0
Die folgende Abbildung zeigt, wie dieses Zahlenformat angewandt werden
kann und die Zellen der Spalte B in einer Tabelle aussehen können:

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Berechnung von Weihnachten
Die Berechnung von Weihnachten ist relativ einfach, weil es immer auf
einen fixen Tag in einem fixen Monat fällt und nur die Jahreszahl
variiert. Anders die Advents-Sonntage. Die fallen auf unterschiedliche
Sonntage und liegen nicht unbedingt alle im gleichen Monat. Hier sind
die passenden Excel-Formeln:
1. Advent
=DATUM(A1;12;25)- WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)-21
2. Advent
=DATUM(A1;12;25)- WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)-14
3. Advent
=DATUM(A1;12;25)- WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)-7
4. Advent
=DATUM(A1;12;25)- WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)
Wenn die Formeln so arbeiten sollen, dass sie immer die Feiertage für
das aktuell laufende Jahr errechnen sollen, ersetzen Sie einfach überall
den Bezug "A1" durch "JAHR(HEUTE())" (bitte ohne Anführungszeichen
eingeben).
Und wer genau wissen möchte, wie viele Tage noch bis zum Weihnachtsfest
verbleiben (und zwar so, dass Excel diese Zahl täglich aktualisiert),
der verwendet die folgende Formel:
=DATUM(JAHR(HEUTE());12;25)-HEUTE()
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Nur leere Zellen in einer Tabelle auswählen
Wie Sie leere Datensätze blitzschnell markieren
Wenn Sie in einer Excel-Tabelle nur die leeren Zellen in einem Bereich
auswählen möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:
Markieren Sie den Bereich in Ihrem Tabellenblatt, in dem Sie die leeren
Zellen markieren möchten. Dann rufen Sie im Menü "Bearbeiten" den Befehl
"Gehe zu" auf.
Daraufhin wird eine Dialogbox eingeblendet. In dieser Box klicken Sie
mit der Maus auf die Schaltfläche "Inhalte". Daraufhin wird die in der
folgenden Spalte dargestellte Dialogbox eingeblendet.
In dieser Dialogbox aktivieren Sie mit einem Mausklick die Option
"Leerzellen". Das bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK", um das
Dialogfenster wieder zu schließen.
In Ihrer Tabelle werden dann alle Zellen markiert, die keine Inhalte
enthalten. Diese Zellen können Sie nun in der gewünschten Form
bearbeiten, formatieren oder mit den entsprechenden Inhalten füllen.

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Transparente Farben verwenden
So erzeugen Sie durchscheinende Grafiken
Manchmal ist es sinnvoll, in Grafiken, die Sie in ein Tabellenblatt
eingefügt haben, bestimmte Bereiche transparent zu machen. Dazu gehen
Sie folgendermaßen vor:
Markieren Sie das Bild, in dem Sie transparente Bereiche erstellen
möchten. Dann klicken Sie auf der Grafiksymbolleiste auf die
Schaltfläche "Transparente Farbe bestimmen". Die folgende Abbildung
zeigt die Schaltfläche auf der Symbolleiste:

Wenn die Grafiksymbolleiste in Ihrem Tabellenblatt nicht angezeigt wird,
klicken Sie im Menü "Ansicht" auf "Symbolleisten" und dort auf "Grafik".
Nach der Aktivierung der Schaltfläche "Transparente Farbe bestimmen"
klicken Sie mit der Maus auf die Farbe, die transparent werden soll.
Daraufhin wird die entsprechende Farbe entfernt, und die Grafik
erscheint in der gewünschten Form.
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Immer komplette Menüs anzeigen
So haben Sie immer alle Befehle zur Verfügung
Seit der Version 2000 ist Excel mit so genannten interaktiven Menüs
ausgestattet. Diese haben die Eigenschaft, Menüpunkte, die längere Zeit
nicht mehr genutzt wurden, auszublenden.
Das komplette Menü erscheint dann erst nach einigen Sekunden, oder es
kann mit einem zusätzlichen Mausklick aktiviert werden.
Wer diese Art der Benutzerführung nicht mag, kann problemlos zur alten,
starren Menüstruktur zurückkehren. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:
Rufen Sie im Menü "Extras" den Befehl "Anpassen" auf. In der
erscheinenden Dialogbox aktivieren Sie das Register "Optionen". Die
folgende Abbildung zeigt das Register, in der Sie die gewünschten
Einstellungen vornehmen:

In dieser Dialogbox aktivieren Sie die Option "Menüs immer vollständig
anzeigen". Bestätigen Sie diese Einstellung mit der Schaltfläche "OK".
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Diagramme als Arbeitsblatthintergrund ausdrucken
Tabellen mit Grafiken hinterlegen
Sie möchten eine Abbildung oder eine Grafik als Hintergrund einer
Tabelle verwenden? Aufgepasst: Hintergrundmuster, die Sie über das Menü
"Format" mit dem Befehl "Blatt – Hintergrund" hinzugefügt haben, werden
grundsätzlich nicht gedruckt, sondern nur auf dem Bildschirm angezeigt.
Wenn eine Grafik gedruckt werden soll, müssen Sie diese mit dem Befehl
"Grafik" über das Menü "Einfügen" in das Arbeitsblatt einbinden.
Ebenso gedruckt werden Zellen mit Mustern oder Schattierungen, die Sie
mit dem Befehl "Zellen" im Menü "Format" hinfügen.
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Manuelle Seitenwechsel
nicht ignorieren
So sorgen Sie dafür, dass
Excel Ihre Seitenwechsel beachtet
Es kann passieren, dass Excel die von Ihnen
festgelegten manuellen Seitenwechsel beim Ausdrucken von Dokumenten
ignoriert.
Dabei handelt es sich nicht um einen Fehler,
sondern eine sinnvolle Vorgabe der Programmierer.
Wenn Ihre Arbeitsmappe so eingerichtet ist,
dass Excel den Ausdruck auf eine bestimmte Seitenanzahl verteilt, werden
alle manuellen Seitenwechsel ignoriert. Die Tabellengröße wird für den
Ausdruck reduziert. Das ist auch sinnvoll, da sich diese Einstellung und
manuelle Wechsel grundsätzlich widersprechen.
Wenn Sie nicht sicher sind, ob die Verteilung
auf eine bestimmte Anzahl eingestellt ist, gehen Sie folgendermaßen vor:
Rufen Sie im Menü "Datei" den Befehl "Seite
einrichten" auf. Im erscheinenden Dialogfenster aktivieren Sie das in
der folgenden Abbildung dargestellte Register "Papierformat":

In dieser Dialogbox überprüfen Sie die
Einstellungen der Option "Anpassen" unter "Skalierung".
Um die gewünschten Effekte ohne die sich
widersprechenden Einstellungen zu erreichen, gehen Sie folgendermaßen
vor:
Um das Arbeitsblatt auf die angegebene Anzahl
von Seiten zu verteilen und die eingefügten manuellen Seitenwechsel zu
verwenden, klicken Sie im Menü "Datei" auf "Seite einrichten" und
aktivieren das Register "Papierformat".
Über das Drehfeld "Verkleinern / Vergrößern"
können Sie das Tabellenblatt dann so skalieren, dass die Ausgabe auch in
Kombination mit den eingestellten Seitenwechseln zufrieden stellend ist.
Wenn die Option "Verkleinern / Vergrößern"
nicht zu den gewünschten Ergebnissen führt, können Sie einen
Druckbereich einrichten, in dem jede Seite als separater Bereich
ausgewählt wird.
Dabei machen Sie sich die Tatsache zu nutze,
dass Excel nicht zusammenhängende Bereiche in einem Druckbereich von
Tabellen auf separaten Seiten druckt.
Fügen Sie an den Stellen, an denen ein
manueller Seitenwechsel gewünscht wird, eine leere Zeile oder Spalte
ein.
Dazu markieren Sie den Bereich, der als erste
Gesamtseite verwendet werden soll, und lassen dabei die leere Zeile oder
Spalte aus.
Halten Sie dann die Taste STRG gedrückt und
markieren Sie den Bereich für die zweite Seite. Lassen Sie dabei die
leeren Zeilen oder Spalten aus. Fahren Sie auf diese Weise fort, bis Sie
alle Seiten ausgewählt haben, die Sie drucken möchten.
Anschießend rufen Sie im Menü "Datei" den
Befehl "Druckbereich" auf. Im verzweigenden Menü aktivieren Sie den
Befehl "Druckbereich festlegen" (bei älteren Excel-Versionen heißt das
Kommando "Druckbereich definieren".
Anschließend können Sie in der Dialogbox "Datei
– Seite einrichten –Papierformat" die gewünschten Einstellungen für das
Anpassen auf die gewünschte Seitenanzahl einstellen. Diese Einstellungen
widersprechen sich dann nicht.
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E-Mail-Adressen
als Hyperlinks einfügen
Wie Sie Mails
direkt aus Excel heraus anlegen können
Für Adresslisten, Verzeichnisse und ähnliches
ist es sinnvoll, direkt aus Excel heraus E-Mails erzeugen zu können. Ein
besonders praktischer Weg:
Legen Sie E-Mail-Adressen als Hyperlinks in
Zellen an, damit nach dem Anklicken des Hyperlinks sofort Ihr
E-Mail-Programm mit einem Fenster zum Schreiben einer neuen Mail
geöffnet wird.
Um eine E-Mail-Adresse als Hyperlink in eine
Zelle einzugeben, gehen Sie folgendermaßen vor:
Markieren Sie die Zelle, in die Sie den
E-Mail-Hyperlink einfügen möchten. Dann rufen Sie im Menü "Einfügen" den
in der folgenden Abbildung dargestellten Befehl "Hyperlink" auf:

Klicken Sie die Schaltfläche "E-Mail-Adresse"
unten links an. Daraufhin erscheint die folgende Dialogbox auf Ihrem
Bildschirm:

Tragen Sie in das Feld "E-Mail-Adresse" die
gewünschte Adresse ein. Im Feld "Text anzeigen als" erscheint bei der
Eingabe mailto: mit dem Zusatz der eingegebenen Adresse.
Stattdessen können Sie in diesem Feld auch
einen anderen Text festlegen, der für den Hyperlink in der Tabellenzelle
erscheinen soll.
Neben der E-Mail-Adresse können Sie in dieser
Dialogbox auch noch einen Betreff und einen vorgegebenen Text
definieren, die nach dem Anklicken im neuen E-Mail-Formular bereits
eingetragen werden soll.
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Grafiken gezielt
ausbleichen Wie
Sie Grafiken so hinterlegen, dass Text sichtbar bleibt
Grafiken in Tabellen dienen der optischen
Gestaltung oder Hervorhebung. Wenn Sie eine Grafik mit einem Textfeld
versehen wollen, um beispielsweise etwas zu dokumentieren, funktioniert
das oft nicht, da die Grafik hinter dem Text viel zu kräftig erscheint.
Die folgende Abbildung zeigt ein Textfeld über
einer Grafik, die diesen Effekt verdeutlicht:

Statt nun den umständlichen Weg über ein
Grafikprogramm zu gehen, können Sie auch ein wenig bekanntes
Excel-Feature nutzen:
Markieren Sie mit einem Mausklick die
eingefügte Grafik, sodass diese mit acht runden Ziehpunkten versehen
wird. Dann rufen Sie im Menü "Format" den Befehl "Grafik" auf.
Daraufhin wird eine Dialogbox eingeblendet. In
dieser aktivieren Sie mit einem Mausklick das Register "Bild". In dieser
Dialogbox wählen Sie mit einem Mausklick in der Dropdownliste "Farbe"
die Option "Ausgeblichen". Diese Einstellung bestätigen Sie mit der
Schaltfläche "OK".
In Ihrer Tabelle erscheint die Grafik dann in
einer wesentlich dezenteren Darstellung. Der darüber liegende Text ist
viel besser lesbar. Die folgende Abbildung zeigt das Ergebnis der oben
beschriebenen Prozedur:

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Zahlen ganz schnell richtig formatieren
Wie Sie aus Texten Zahlen machen
Wenn Sie Zahlen
aus einem externen Programm in eine Excel-Tabelle importieren, tritt
eigentlich immer das Problem auf, dass die Zahlen als Text erkannt
werden.
Das führt zu
einer fehlerhaften Darstellung in der Tabelle und hat den entscheidenden
Nebeneffekt, dass mit den Zahlen keine Berechnungen durchgeführt werden
können.
Falsch erkannte
Zahlen fallen dadurch auf, dass Excel sie standardmäßig linksbündig (wie
Text) ausrichtet.
Ein Weg, die
Text-Zahlen in echte Zahlen umzuwandeln, ist die Aktivierung jeder
einzelnen Zelle mit anschließendem Betätigen der Taste ENTER.
Das ist
allerdings umständlich und bei umfangreichen Listen zeitaufwändig. Für
die ganz schnelle Umwandlung gehen Sie folgendermaßen vor:
Geben Sie in
eine freie Zelle auf Ihrem Tabellenblatt die Zahl 1 ein. Mit dem Befehl
"Kopieren" aus dem Menü "Bearbeiten" legen Sie diesen Wert in der
Zwischenablage ab.
Anschließend
markieren Sie den Zellbereich, der die als Text erkannten Zahlen
enthält. Im Menü "Bearbeiten" rufen Sie dann den Befehl "Inhalte
einfügen" auf.
Daraufhin
erscheint auf dem Bildschirm eine Dialogbox.
In dieser Box
aktivieren Sie unter "Vorgang" die Option "Multiplizieren". Das
bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK".
Bei dieser
Aktion werden alle Werte Ihrer Liste mit der Zahl 1 aus der
Zwischenablage multipliziert. Das hat zur Folge, dass alle Zahlen
korrekt als solche erkannt werden.
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Zellinhalte aufteilen
Wie Sie Inhalte auf mehrere Spalten aufteilen
Stellen Sie
sich eine Tabelle vor, in der Sie Daten bereits eingegeben haben. Im
Nachhinein stellt sich heraus, dass es sinnvoller wäre, Daten, die in
einer Spalte stehen, auf mehrere Spalten aufzusplitten.
Mit Hilfe des
Text-Assistenten von Excel ist das Problem schnell gelöst – vollkommen
ohne Formeln oder Hilfsspalten. Dazu gehen Sie so vor:
-
Markieren
Sie die Zellen, deren Inhalte Sie teilen möchten.
-
Dann
öffnen Sie das Menü "Daten" und aktivieren dort den Befehl "Text in
Spalten".
-
Daraufhin
erscheint die Dialogbox des ersten Schritts des
Textkonvertierungs-Assistenten.
-
Per
Mausklick können Sie hier auswählen, ob der Text in einer festen
Breite vorliegt oder getrennt ist.
-
Aktivieren
Sie zum Beispiel die Option "Getrennt", wenn sich zwischen den
einzelnen Texten ein Leerzeichen befindet.
-
Das
bestätigen Sie mit der Schaltfläche "Weiter".
-
Daraufhin
erscheint die Dialogbox des zweiten Schritts des Assistenten.
-
In dieser
Box markieren Sie das anzuwendende Trennzeichen, also das
Leerzeichen. Unten in der Box erscheint dann eine Vorschau auf die
getrennten Daten.
-
Wenn diese
Aufteilung der Daten in der Vorschau Ihren Vorstellungen entspricht,
gelangen Sie mit der Schaltfläche "Weiter" zum dritten und letzten
Schritt des Assistenten.
-
In dieser
Box haben Sie die Möglichkeit, für die einzelnen Spalten der
getrennten Daten die Formatierungsoptionen einzustellen.
-
Wenn Sie
das erledigt haben, schließen Sie den Assistenten mit der
Schaltfläche "Fertig stellen".
Excel führt nun
die Aufteilung aus und stellt die Daten dann in der gewünschten Form in
der Tabelle dar.
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Prüfen, ob
ein Wert vorhanden ist
Wie Sie
automatisch feststellen, ob sich ein Wert in einer Liste befindet
Stellen Sie
sich eine Liste vor, in der Sie überprüfen möchten, ob eine bestimmte
Bezeichnung enthalten ist oder nicht.
Zur Lösung
dieser Aufgabenstellung verwenden Sie eine Matrixformel, in der Sie die
Funktionen ODER und IDENTISCH miteinander kombinieren.
Wenn die
gesuchte Bezeichnung in der Zelle B1 steht und die anderen Bezeichnungen
den Bereich A5:A25 einnehmen, sieht die Formel folgendermaßen aus:
=ODER(IDENTISCH(B1;A5:A25))
Da es sich um
eine Matrixformel handelt, die einen Zellbereich durchsuchen soll,
müssen Sie die Eingabe unbedingt mit der Tastenkombination STRG SHIFT
ENTER abschließen (mit SHIFT ist die Taste gemeint, die Sie gedrückt
halten müssen, um einen Großbuchstaben zu erreichen, diese Taste wird
auch UMSCHALT genannt)
Als Ergebnis
liefert die Formel den Wert WAHR, wenn der gesuchte Wert in der Liste
gefunden wurde. Ansonsten wird der Wert FALSCH ausgegeben.
Die Formel
arbeitet folgendermaßen:
-
Die
Funktion IDENTISCH vergleicht zwei Werte oder Texte dahingehend
miteinander, ob sie identisch sind.
-
Wenn das
der Fall ist, wird als Ergebnis WAHR geliefert, wenn nicht erscheint
FALSCH. Da es sich im vorliegenden Fall um eine Matrixformel
handelt, überprüft die Funktion den Wert aus der Zelle B1 mit jeder
einzelnen Zelle des Bereichs A5:A25.
-
An dieser
Stelle der Überprüfung kommt die Funktion ODER ins Spiel. Durch die
Kombination wird es möglich, dass bereits bei einer einzigen
Übereinstimmung der Wahrheitswert WAHR als Ergebnis geliefert wird.
Die folgende
Abbildung zeigt den Einsatz der Matrixformel an einer Beispieltabelle:

Denken Sie daran, dass Sie die Formel auch nach jeder Änderung immer mit
der Tastenkombination STRG SHIFT ENTER bestätigen müssen, ansonsten
zeigt Excel den Fehlerwert #WERT! an |
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Suchbegriff in einer Tabelle markieren
Wie Sie gesuchte Werte blitzschnell farbig kennzeichnen
Stellen Sie
sich eine umfangreiche Tabelle vor, in der Zahlenwerte stehen. In dieser
Tabelle müssen immer die Werte markiert werden, die dem Inhalt einer
bestimmten Zelle entsprechen.
Diese
Aufgabenstellung können Sie ganz ohne Programmierung mit der bedingten
Formatierung lösen. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:
-
Markieren
Sie die Zelle links oben in dem Bereich, in dem die Werte markiert
werden sollen.
-
Rufen Sie
den Befehl "Bedingte Formatierung" aus dem Menü "Format" auf.
-
Daraufhin
erscheint die folgende Dialogbox:

In dieser Box
öffnen Sie das Listfeld "Zellwert ist". Aus der Liste wählen Sie die
Option "Formel ist".
Wenn Ihre
Tabelle so aufgebaut ist, dass der Suchbegriff in der Zelle B1 und die
Werte im Bereich B4:E20 stehen, tragen Sie in das Eingabefeld "Formel
ist" die folgende Formel ein:
=IDENTISCH($B$1;B4)
Diese Formel
überprüft, ob die Werte in den Zellen B1 und B4 identisch sind. Wenn ja,
liefert sie den Wert WAHR. Die bedingte Formatierung weist das noch zu
bestimmende Format zu.
Der absolute
Zellbezug $B$1 ist wichtig, da bei einem relativen Bezug beim Übertragen
des Formats Fehler auftreten würden.
Nach der
Eingabe der Formel klicken Sie die Schaltfläche "Format" an. Hier
aktivieren Sie das Register "Muster". Wählen Sie die Farbe aus, in der
die Zellen, die dem Suchbegriff entsprechen, markiert werden sollen. Das
bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK".
Damit gelangen
Sie zurück in die Dialogbox "Bedingte Formatierung". Unten in der Box
sehen Sie eine Vorschau auf die Formatierung. Ihre
Formatierungseinstellungen bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK".
Damit kehren Sie zur Tabelle zurück.
In der
Symbolleiste "Format" klicken Sie dann das in der folgenden Abbildung
gezeigte Symbol "Format übertragen" an:

Mit gedrückt
gehaltener linker Maustaste markieren Sie nun den gesamten Zellbereich,
der die Werte enthält, die mit dem Suchbegriff verglichen werden sollen.
Wenn Sie
anschließend einen Wert in die Suchbegriffzelle eingeben, werden alle
Zellen, die einen identischen Wert enthalten, mit der gewählten
Hintergrundfarbe versehen. Sobald Sie den Wert ändern, werden auch die
Markierungen angepasst.
Die folgende
Abbildung zeigt den Einsatz dieser bedingten Formatierung an einer
Beispieltabelle – die gesuchten Zellen sind hier mit gelber
Hintergrundfarbe markiert:
|
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Excel-Einstellungen auf einen anderen PC übertragen
So übernehmen Sie Ihre Excel-Einstellungen auf einen neuen PC
Wer kennt das
nicht: Der neue oder der reparierte PC muss neu eingerichtet werden.
Oder Sie wollen die gewohnte Konfiguration Ihrer Office-Anwendungen
auf einen anderen Rechner übertragen. Dabei möchten Sie natürlich auf
individuelle Symbolleisten, Makros und Autokorrektur-Listen nicht
verzichten.
Zum Sichern und
Wiederherstellen sämtlicher Office-Einstellungen und individueller
Benutzerdateien können Sie das Tool "Assistent zum Speichern eigener
Einstellungen" verwenden.
Nutzer von
Office XP oder Office 2003 finden das Tool standardmäßig unter
"Programme – Microsoft Office Tools". Vor dem Einsatz sollten Sie
unbedingt erst die Service Packs installieren. Ansonsten drohen
Probleme.
Nach dem Aufruf
meldet sich der Assistent zum Speichern eigener Einstellungen mit der
folgenden Dialogbox:

Die Bedienung
des Programms ist unkompliziert. Der Assistent fragt lediglich, ob es um
das Sichern oder Wiederherstellen geht. Weiterhin müssen Sie
entscheiden, ob Sie die Daten auf einem Microsoft-Server im Internet
oder in einer Datei auf einem lokalen Laufwerk sichern beziehungsweise
auf diesem Weg wiederherstellen möchten.
Der einfachste
Weg ist häufig der schnellste: Sicheren Sie Ihre Daten in einem
Verzeichnis Ihrer Festplatte und übertragen Sie dieses Verzeichnis per
USB-Stick auf den neuen PC. Hier rufen Sie das Programm erneut auf, um
die gesicherten Informationen und Einstellungen zu übernehmen.
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Datumsangaben sicher und richtig eingeben
So geben Sie zweistellige Jahreszahlen richtig ein
Wenn Sie in
einer Tabelle ein Datum in der Kurzform schreiben (z. B. 29.5.26), macht
Excel aus der Jahreszahl anstelle von 1926 automatisch 2026. Dies aber
nur dann, wenn die Jahreszahl kleiner als 30 ist. Der 29.5.31 wird also
korrekt mit 29.5.1931 interpretiert. Die folgende Abbildung zeigt dieses
Phänomen:

Dieser
vermeintliche Fehler ist die Lösung für das viel diskutierte
Jahr-2000-Problem. Früher waren Computer nicht so üppig mit Speicher
ausgestattet, wie das heute der Fall ist.
Aus diesem
Grund speicherte man Daten immer nur mit zwei Stellen in der Jahreszahl.
Folge: Ab dem 1. Januar 2000 wäre es mit den herkömmlichen
Betriebssystemen nicht mehr möglich gewesen, zwischen dem 20. und dem
21. Jahrhundert zu unterscheiden.
Daher hat
Microsoft eine Funktion in Windows integriert, die festlegt, wie
zweistellige Jahreszahlen zu interpretieren sind. Voreingestellt ist,
dass Jahreszahlen bis 29 eine 20 vorangestellt wird, Jahreszahlen über
29 eine 19. Aus dem 29.5.26 wird also 2026 und aus dem 29.5.31 wird der
29.5.1931.
Für den Fall,
dass Sie häufig mit Jahreszahlen arbeiten, bei denen diese Vorgaben
nicht hilfreich sind, können Sie die Einstallungen an Ihre Erfordernisse
anpassen. Rufen Sie dazu in der Systemsteuerung die "Regions- und
Sprachoptionen" auf. In der erscheinenden Dialogbox klicken Sie dann auf
"Anpassen". In der dann angezeigten Box aktivieren Sie das in der
folgenden Abbildung dargestellte Register „Datum“:
 
Über das
Drehfeld können Sie in diesem Register die Datumsgrenze einstellen.
Diese Einstellungen bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK".
Beachten Sie,
dass sich die hier vorgenommenen Einstellungen nicht nur auf Excel
auswirken, sondern alle Programme betroffen sind, die auf die
Windows-Datumsoptionen zugreifen.
Noch ein Tipp:
Wenn Sie nur hin und wieder mit Zahlen zu tun haben, die von den
beschriebenen Einstellungen betroffen sind, müssen Sie die Anpassung
nicht vornehmen. Bei der Eingabe eines Datums mit vierstelligen
Jahreszahlen interpretiert Excel dieses immer richtig.
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Automatische Hochstellung von Zeichen
So formatieren Sie Quadratmeter und andere Sonderzeichen
Wenn Sie in einer Excel-Tabelle Daten in Quadratmeter eingeben müssen,
können Sie die Hochzahl nicht automatisch hochstellen.
Hochzahlen können Sie problemlos mit einem benutzerdefinierten Format
eingeben. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:
Markieren Sie zunächst die Zellen, in die Sie die Zahlen mit
hochgestellten Zeichen eingeben wollen.
-
Rufen
Sie im Menü "Format" den Befehl "Zellen" auf.
-
In der
erscheinenden Dialogbox aktivieren Sie das Register "Zahlen".
-
Im
linken Bereich des Dialogfensters wählen Sie dann mit einem
Mausklick die Kategorie "Benutzerdefiniert" aus.
-
In das
Eingabefeld "Typ" geben Sie nun ein: 0 "m²" (also die Ziffer 0, dann
ein Freizeichen, dann den Text m² in Anführungszeichen)
-
Die
hochgestellte Zahl 2 erzeugen Sie dabei mit der Tastenkombination <AltGr><2>.
-
Die
Eingabe des neuen benutzerdefinierten Zahlenformats bestätigen Sie
mit der Schaltfläche "OK".
Die folgende Abbildung zeigt, wie die Einstellungen im Dialogfenster
"Format - Zellen" aussehen:

Wenn Sie nun einer Zelle, die eine Zahl enthält, dieses Format zuweisen,
erscheint in der Zelle die Zahl in der gewünschten Form.
Natürlich können Sie nach der gleichen Methode auch Formate für
Kubikmeter oder andere Maße mit hochgestellten Ziffern erzeugen.
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Anzahl unterschiedlicher Werte ermitteln
Zählen Sie alle verschiedenen Einträge
Stellen Sie sich eine Liste in einem Tabellenblatt vor, in der Sie
Messwerte erfassen. Darin möchten Sie ermitteln, wie viele
unterschiedliche Werte die Liste enthält.
Die Liste könnte beispielsweise folgendermaßen aussehen:

Diese Aufgabenstellung lösen Sie mit einer Formel, in der die Funktionen
SUMME, WENN und HÄUFIGKEIT miteinander kombiniert werden.
Wenn der zu untersuchende Bereich wie im obigen Beispiel die Zellen
B2:E22 umfasst, sieht die Formel folgendermaßen aus:
=SUMME(WENN(HÄUFIGKEIT(B2:E22;B2:E22)>0;1))
Damit die Formel funktioniert, müssen Sie sie über die Tastenkombination
STRG SHIFT ENTER eingeben (mit SHIFT ist die Taste gemeint, die Sie
gedrückt halten müssen, um einen Großbuchstaben zu erreichen, diese
Taste wird auch UMSCHALT genannt). Dann stellt Excel die Formel in
geschweiften Klammern dar.
Auch nach einer Änderung der Formel müssen Sie immer die
Tastenkombination STRG SHIFT ENTER verwenden, um die Formel einzugeben.
Im vorliegenden Beispiel lautet das Ergebnis der Berechnung 10. Die
Liste enthält also zehn unterschiedliche Werte. Die folgende Abbildung
zeigt die Formel in der Tabelle:
 |
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Vorzeichen immer anzeigen
Plus- oder Minuszeichen vor Zahlen anzeigen
Bei manchen Berechnungen oder Tabellen kann es sinnvoll sein, das
Vorzeichen einer Zahl immer in der Zelle darzustellen.
Leider verfügt Excel nicht über ein entsprechendes Zahlenformat. Abhilfe
schafft in diesem Fall ein benutzerdefiniertes Zahlenformat.
Für die Einrichtung des gewünschten Zahlenformats gehen Sie
folgendermaßen vor:
-
Markieren Sie die Zellen, die Sie mit dem neuen Format versehen
möchten.
-
Rufen
Sie im Menü "Format" den Befehl "Zellen" auf.
-
In der
erscheinenden Dialogbox aktivieren Sie das Register "Zahlen".
-
Auf
der linken Seite aktivieren Sie mit einem Mausklick die Kategorie
"Benutzerdefiniert".
In das Eingabefeld "Typ" geben Sie nun das folgende Format ein:
+0;-0
Die folgende Abbildung zeigt, wie die Eingabe des benutzerdefinierten
Formats in der Dialogbox aussieht:

Diese Einstellung bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK". Die Werte in
der Tabelle werden nun in der gewünschten Form angezeigt.
Die folgende Abbildung zeigt, wie das Ergebnis der Formatierung in der
Tabelle aussieht:

Beachten Sie, dass das beschriebene Format auch die Null mit einem
Vorzeichen versieht. Wenn Sie das unterbinden möchten, verwenden Sie das
folgende Format:
+0;-0;0 |
|
Prüfen, ob ein Wert vorhanden ist
Wie Sie automatisch Dubletten erkennen
Stellen Sie sich eine Liste vor, in der in der ersten Spalte
Bezeichnungen für Versuchsaufbauten stehen. Sie möchten nun überprüfen,
ob eine bestimmte Bezeichnung in der Liste enthalten ist oder nicht.
Zur Lösung dieser Aufgabenstellung verwenden Sie eine Matrixformel, in
der Sie die Funktionen ODER und IDENTISCH miteinander kombinieren.
Wenn die gesuchte Bezeichnung in der Zelle B1 steht und die anderen
Bezeichnungen den Bereich A5:A25 einnehmen, sieht die Formel
folgendermaßen aus:
=ODER(IDENTISCH(B1;A5:A25))
Da es sich um eine Matrixformel handelt, die einen Zellbereich
durchsuchen soll, müssen Sie die Eingabe unbedingt mit der
Tastenkombination STRG SHIFT ENTER abschließen. Mit SHIFT ist die Taste
gemeint, die Sie gedrückt halten müssen, um einen Großbuchstaben zu
erreichen, diese Taste wird auch UMSCHALT genannt. Wenn Sie die Formel
über die Tastenkombination eingeben, stellt Excel die Formel in
geschweiften Klammern dar.
Als Ergebnis liefert die Formel den Wert WAHR, wenn der gesuchte Wert in
der Liste gefunden wurde. Ansonsten wird der Wert FALSCH ausgegeben.
Die Formel arbeitet folgendermaßen:
-
Die
Funktion IDENTISCH vergleicht zwei Werte oder Texte dahingehend
miteinander, ob sie identisch sind.
-
Wenn
das der Fall ist, wird als Ergebnis WAHR geliefert, wenn nicht
erscheint FALSCH. Da es sich im vorliegenden Fall um eine
Matrixformel handelt, überprüft die Funktion den Wert aus der Zelle
B1 mit jeder einzelnen Zelle des Bereichs A5:A25.
-
An
dieser Stelle der Überprüfung kommt die Funktion ODER ins Spiel.
Durch die Kombination wird es möglich, dass bereits bei einer
einzigen Übereinstimmung der Wahrheitswert WAHR als Ergebnis
geliefert wird.
Die folgende Abbildung zeigt den Einsatz der Matrixformel an einer
Beispieltabelle:

Denken Sie daran, dass Sie die Formel auch nach jeder Änderung immer mit
der Tastenkombination STRG SHIFT ENTER bestätigen müssen, ansonsten
zeigt Excel den Fehlerwert #WERT! an.
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Zahlen ganz schnell richtig formatieren
Wie Sie importierte Zahlen blitzschnell in Form bringen
Wenn Sie Zahlen aus einem externen Programm in eine Excel-Tabelle
importieren, tritt eigentlich immer das Problem auf, dass die Zahlen als
Text erkannt werden.
Das führt zu einer fehlerhaften Darstellung in der Tabelle und hat den
entscheidenden Nebeneffekt, dass mit den Zahlen keine Berechnungen
durchgeführt werden können.
Die folgende Abbildung zeigt eine Beispieltabelle mit falsch erkannten
Zahlen:

Falsch erkannte Zahlen fallen dadurch auf, dass Excel sie standardmäßig
linksbündig (wie Text) ausrichtet.
Ein Weg, die Text-Zahlen in echte Zahlen umzuwandeln, ist die
Aktivierung jeder einzelnen Zelle mit anschließendem Betätigen der Taste
ENTER.
Das ist allerdings umständlich und bei umfangreichen Listen
zeitaufwändig. Für die ganz schnelle Umwandlung gehen Sie folgendermaßen
vor:
Geben Sie in eine freie Zelle auf Ihrem Tabellenblatt die Zahl 1 ein.
Mit dem Befehl "Kopieren" aus dem Menü "Bearbeiten" legen Sie diesen
Wert in der Zwischenablage ab.
Anschließend markieren Sie den Zellbereich, der die als Text erkannten
Zahlen enthält. Im Menü "Bearbeiten" rufen Sie dann den Befehl "Inhalte
einfügen" auf.
Daraufhin die in der folgenden Abbildung dargestellte Dialogbox:

In dieser Box aktivieren Sie unter "Vorgang" die Option
"Multiplizieren". Das bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK".
Bei dieser Aktion werden alle Werte Ihrer Liste mit der Zahl 1 aus der
Zwischenablage multipliziert. Das hat zur Folge, dass alle Zahlen
korrekt als solche erkannt werden.
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ZÄHLENWENN mit zwei Bedingungen einsetzen
So filtern Sie Listen nach zwei Kriterien
Mit der Funktion ZÄHLENWENN können Sie sehr komfortabel die Elemente
einer Liste zählen, die einem vorgegebenen Kriterium entsprechen.
Problematisch wird es, wenn Sie versuchen, dabei zwei Bedingungen mit
der Funktion UND zu verknüpfen. Denken Sie beispielsweise an eine Liste,
in der Sie alle Zellen zählen wollen, deren Inhalt größer als 20 und
kleiner als 80 ist.
Bei der Verknüpfung dieser beiden Bedingungen werden Sie bemerken, dass
die Berechnung grundsätzlich das Ergebnis null liefert.
Das liegt daran, dass die Funktion ZÄHLENWENN nur auf die Verwendung mit
einer Bedingung ausgerichtet ist. Mit einem kleinen Trick können Sie die
Funktion jedoch trotzdem für die beschriebene Aufgabe nutzen.
Für die Lösung der Aufgabe verwenden Sie zweimal die Funktion ZÄHLENWENN.
Zuerst werden alle Werte gezählt, die größer als 20 sind. Von diesem
Ergebnis wird dann die Anzahl der Werte subtrahiert, die größer oder
gleich 80 sind.
Wenn die Liste mit den Werten im Bereich A1:A20 steht, sieht die Formel
in der Ergebniszelle – im folgenden Beispiel die Zelle B1 –
folgendermaßen aus:
=ZÄHLENWENN(A1:A20;">20")-ZÄHLENWENN(A1:A20;"">=80)
Die folgende Abbildung zeigt den Einsatz der ergänzten Formel in einer
Tabelle mit der Ergebniszelle B1:

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Bedingtes Format abhängig vom aktuellem Datum
Wie Sie aktuelle Termine auf einen Blick erkennen
Stellen Sie sich eine Tabelle vor, in der Sie verschiedene Daten aus
allen Monaten eines Jahres erfassen. In einem Feld geben Sie das
aktuelle Datum mit der Funktion HEUTE aus. In dieser Tabelle sollen nun
alle Zellen mit dem gleichen Monat wie das aktuelle Datum farblich
gekennzeichnet werden.
Diese Aufgabenstellung lösen Sie mit einer bedingten Formatierung. Dazu
gehen Sie folgendermaßen vor:
Markieren Sie die Spalte mit den Datumsangaben, die markiert werden
sollen. Dann rufen Sie im Menü "Format" den Befehl "Bedingte
Formatierung" auf.
In der erscheinenden Dialogbox öffnen Sie das Listfeld "Bedingung 1" und
wählen die Option "Formel ist". Die folgende Abbildung zeigt die
Dialogbox:

Wenn in der Zelle B1 das aktuelle Datum steht und A1 die erste Zelle der
markierten Spalte ist, tragen Sie die folgende Formel in das Eingabefeld
ein:
=MONAT($B$1)=MONAT(A1)
Beachten Sie bei der Eingabe unbedingt die Dollarzeichen ($), da es sich
beim aktuellen Datum um einen absoluten Bezug handelt. Ohne
Dollarzeichen würde Feld A2 mit Feld B2 (statt B1), Feld A3 mit B3 etc.
verglichen werden.
Als Nächstes müssen Sie bestimmen, wie die Zellen, die ein Datum aus dem
Monat des aktuellen Datums enthalten, formatiert werden sollen.
Dazu klicken Sie die Schaltfläche "Format" an. In der erscheinenden
Dialogbox aktivieren Sie das in der folgenden Abbildung dargestellte
Register "Muster":

In dieser Box wählen Sie eine Farbe für die Schattierung der Zellen, die
dem aktuellen Monat entsprechen. Das bestätigen Sie mit der Schaltfläche
"OK".
Damit gelangen Sie wieder in die Dialogbox "Bedingte Formatierung".
Diese schließen Sie mit der Schaltfläche "OK".
Die Zellen in Ihrer Tabelle werden dann in der gewünschten Form
dargestellt. Die folgende Abbildung zeigt die Formatierung an einem
kleinen Beispiel:

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Osterdatum berechnen
Wie Sie in einem Jahr das Datum des Ostersonntags ermitteln
Wie im ersten Kirchenkonzil im Jahr 325 n. Chr. festgelegt wurde, soll
der Ostersonntag immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond
des Frühlings fallen. Der Mathematiker Carl Friedrich Gauss hat dann im
Jahr 1800 eine Osterberechnungsformel entwickelt, die noch heute zur
Berechnung von Ostern verwendet wird.
Und mit dieser Methode kann man die Osterberechnung auch in Excel
durchführen. Hier ist eine Variante dieser "magischen"
Osterberechnungsformel:
=DATUM(B1;3;1)+REST((255-11*REST(B1;19)-21);30)+21+(REST((255-11*REST(B1;19)-21);30)
+ 21>48)+6-REST(B1+GANZZAHL(B1/4)+REST((255- 11*REST(B1;19)-
21);30)+21+(REST((255-11*REST(B1;19)-21);30)+21>48)+1;7)
Wenn Sie diese Formel in Ihren Tabellen verwenden möchten, können Sie
sie übrigens mit der Maus markieren, dann mit <Strg><C> kopieren und in
Excel direkt mit <Strg><V> in eine Zelle einfügen. Die folgende
Abbildung zeigt den Einsatz der Formel in der Praxis:

Ersetzen Sie den Bezug B1 in der Formel durch die Zelladresse, in der
sich die gewünschte Jahreszahl in der Form JJJJ (also z.B. 2006 oder
2051) befindet. Denken Sie daran, die Zelle nach der Eingabe der Formel
über den Befehl "Format – Zellen – Zahlen" mit einem passenden
Datumsformat zu versehen, damit Sie auch den Datumswert angezeigt
bekommen.
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Bewegliche Feiertage sicher berechnen
Ermitteln Sie die Daten von Pfingsten, Karneval und anderen beweglichen
Feiertagen
Der Termin des Osterfestes ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt für die
Berechnung aller anderen beweglichen Feiertage. Ausgehend vom
Ostersonntag können Sie die anderen beweglichen Feiertage ermitteln.
Dazu verwenden Sie die folgenden Differenzen:
Die Datumswerte für die einzelnen Feiertage in der Tabelle berechnen Sie
mit einer einfachen Addition bzw. Subtraktion. Die folgende Abbildung
zeigt, wie das aussieht:

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Shortcut-Leiste einrichten
Wie Sie die Shortcut-Leiste in Excel 2003 aktivieren
Mit dem Erscheinen von Excel 2007 steigen vielen Anwender und
Unternehmen auf die zuvor aktuelle Version 2003 um.
Hier werden Sie die Office-Shortcut-Leiste vergeblich suchen. Das Tool
für den schnellen Zugriff auf die Office-Applikationen und die
komfortable Verwaltung von Dokumenten wurde schlichtweg eingespart.
Microsoft empfiehlt, stattdessen alternative Startleisten zu verwenden,
beispielsweise die Windows-Symbolleisten.
Wenn Sie vor einem Update auf Office 2003 die Shortcut-Leiste schon
eingerichtet hatten und Sie die neue Version neben einer älteren
installieren, können Sie die Leiste wieder einrichten. Standardmäßig
entfernt das Office 2003 Setup die Vorgängerversion und alle
zusätzlichen Programme, die in Office 2003 nicht mehr enthalten sind,
gleich mit.
Wenn Sie trotz des restriktiven Vorgehens von Microsoft die bisherige
Shortcut-Leiste weiterverwenden wollen, haben Sie zwei Möglichkeiten:
-
Installieren Sie eine ältere Office-Version nachträglich parallel zu
Office 2003. Entscheiden Sie sich für die benutzerdefinierte
Installation. Deaktivieren Sie dann alle Programme außer der
"Microsoft Office Shortcut-Leiste" unter "Office Tools". Bei der
Einrichtung gelangen allerdings nicht nur die Shortcut-Leiste,
sondern eine ganze Reihe eigentlich unnötiger weiterer Komponenten
mit etwa 50 MB auf Ihre Festplatte. Das können Sie nicht
verhindern.
-
Extrahieren Sie nur die wirklich nötigen Dateien von der
Office-Installations-CD aus der Datei DATA1.CAB. Alternativ können
Sie die Dateien auch von einem anderen Rechner mit einer Office-97-,
-2000- oder -XP-Installation kopieren.
Für die Shortcut-Leiste sind die folgenden Dateien erforderlich: MSO.DLL,
MSOFFICE.EXE, MSOINTL.DLL und OSBINTL.DLL. Kopieren Sie alle Dateien
zusammen in einen Ordner und starten Sie die Leiste über einen
Doppelklick auf die Datei MSOFFICE.EXE.
Da die alte Shortcut-Leiste die Anwendungen der aktuellen Version nicht
kennt, müssen Sie anschließend noch die Verknüpfungen zu den neuen
Programmen anlegen.
Ziehen Sie dazu einfach die EXE-Dateien der entsprechenden Anwendungen
aus dem Office-Installations-Ordner auf die Leiste.
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Fehler bei Datumsberechnungen verhindern
Plötzlich stimmen Tag und Jahr nicht mehr
Das ist der Horror eines Excel-Anwenders: in Tabellen, die gestern noch
funktionieren, stehen plötzlich fehlerhafte Datumswerte.
Das Format stimmte noch, aber die Daten unterscheiden sich sowohl in Tag
und Jahr, nur der Monat wird korrekt ausgegeben. Auch aus einer früher
abgespeicherten Version können die korrekten Daten nicht
wiederhergestellt werden, es erscheinen stets die veränderten Daten.
Dieses Problem hängt mit einer falschen Einstellung in den Optionen
zusammen. Für die korrekte Einstellung rufen Sie im Menü "Extras" den
Befehl "Optionen" auf.
In der erscheinenden Dialogbox aktivieren Sie das in der folgenden
Abbildung dargestellte Register "Berechnung":
 
In dieser Box deaktivieren Sie die Option "1904-Datumswerte". Wenn diese
Option bereits deaktiviert ist, aktivieren Sie diese nun. Diese
Einstellung bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK". Die Datumswerte in
Ihrer Tabelle werden dann wieder in der korrekten Form angezeigt.
Zum Hintergrund des Problems ist es wichtig zu wissen, dass
Datumsberechnungen mit Excel für Windows auf dem Startdatum 1.1.1900
basieren.
Bei der Excel-Version für Mac beginnt die Zeitrechnung am 1.1.1904. Um
die Kompatibilität zwischen beiden Plattformen zu gewährleisten, lässt
sich der Bezugspunkt mithilfe der oben beschriebenen Einstellung ändern.
Im Regelfall sollten Sie von all dem nichts mitbekommen, die richtige
Einstellung wird mit einem Dokument abgespeichert. Bei der vom Leser
beschriebenen Datei scheint etwas durcheinander geraten zu sein.
Vielleicht war es auch ein Kollege, der unserem Leser einen Streich
spielen wollte.
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Leere Zellen automatisch markieren
Alle leeren Zellen zur Bearbeitung vorbereiten
Stellen Sie sich eine Tabelle vor, in der eine Zelle farbig markiert
werden soll, wenn mindestens eine von drei anderen Zellen leer ist.
Diese Aufgabenstellung lösen Sie mit einer bedingten Formatierung. Zelle
A soll gelb hinterlegt werden, wenn mindestens eine der Zellen B1, C1
und D1 leer ist. Diese Formatierung richten Sie so ein:
Markieren Sie die Zelle A1. Dann rufen Sie im Menü "Format" den Befehl
"Bedingte Formatierung" auf. In der erscheinenden Dialogbox wählen Sie
im Listfeld "Bedingung 1" die Option "Formel ist". Die folgende
Abbildung zeigt, wie die Dialogbox "Bedingte Formatierung" anschließend
aussieht:

In das Eingabefeld "Formel ist" geben Sie die folgende Formel ein:
=ODER(B1="";C1="";D1="")
Um festzulegen, in welcher Form die Zelle formatiert werden soll, wenn
die Bedingung zutrifft, klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche
"Format".
In der erscheinenden Dialogbox aktivieren Sie das in der folgenden
Abbildung dargestellte Register "Muster":

Aus der Farbpalette wählen Sie mit einem Mausklick die Farbe, mit der
die Zelle hinterlegt werden soll, wenn eine der drei Zellen leer ist.
Das bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK".
Damit gelangen Sie wieder in die Dialogbox "Bedingte Formatierung".
Diese verlassen Sie mit der Schaltfläche "OK".
Die Zelle A1 wird nun gelb hinterlegt, wenn eine der drei angegebenen
Zellen leer ist, ansonsten bekommt sie keine Farbe.
Die folgende Abbildung zeigt ein kleines Beispiel für diese bedingte
Formatierung:

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Geburtstage problemlos ermitteln
So erzeugen Sie blitzschnell eine aktuelle Geburtstagsliste
Immer wieder ergibt sich die Notwendigkeit, in einer Tabelle einen
Zeitpunkt auszurechnen, an dem eine bestimmte Anzahl von Jahren
verstrichen ist.
Denken Sie beispielsweise an eine Geburtstagsliste, in der ermittelt
werden soll, wann die einzelnen Personen 18 werden.
Mit einer einfachen Addition ist diese Aufgabe nicht zu lösen.
Hintergrund ist die Tatsache, dass Excel jedes Datum als Anzahl der
vergangenen Tage seit dem 1.1.1900 verwaltet. Deshalb sind Additionen
bei Datumswerten ohne weiteres nur mit Tagen möglich.
Abhilfe schafft in diesem Fall eine neue Formel, in der Sie verschiedene
Datumsfunktionen miteinander kombinieren.
Mit den Funktionen JAHR, MONAT und TAG zerlegen Sie ein Geburtsdatum in
seine Bestandteile. Diese werden dann mit der Funktion DATUM wieder
zusammengesetzt.
Wenn in Ihrer Tabelle das Geburtsdatum in der Zelle A2 steht und Sie in
der Zelle B2 den 18. Geburtstag ermitteln wollen, sieht die Formel
folgendermaßen aus:
=DATUM(JAHR(A2)+18;MONAT(A2);TAG(A2))
Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für den Einsatz der Formel in
der Praxis:

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Maximalwert mit mit einer Bedingung berechnen
Wie Sie bei der Suche nach dem Maximum bestimmte Zellen ausschließen
Stellen Sie sich eine Tabelle mit zwei Spalten vor. In der ersten Spalte
steht immer ein Wert, und in der anderen können auch Zellen ohne Inhalt
vorkommen.
Aus der ersten Spalte soll nun der Maximalwert ermittelt werden. Dabei
sollen nur die Werte der ersten Spalte berücksichtigt werden, bei denen
in der gleichen Zeile in der zweiten Spalte auch ein Wert steht.
Diese Aufgabenstellung lösen Sie mit einer Matrix-Formel, in der die
Funktionen MAX und WENN miteinander kombiniert werden.
Wenn die beiden Spalten im Bereich A1:B25 stehen, verwenden Sie die
folgende Formel:
=MAX(WENN(B1:B25>0;A1:A25;0))
Damit die Formel funktioniert, müssen Sie sie über die Tastenkombination
STRG SHIFT ENTER eingeben (mit SHIFT ist die Taste gemeint, die Sie
gedrückt halten müssen, um einen Großbuchstaben zu erreichen, diese
Taste wird auch UMSCHALT genannt). Dann stellt Excel die Formel in
geschweiften Klammern dar.
Auch nach einer Änderung der Formel müssen Sie immer die
Tastenkombination STRG SHIFT ENTER verwenden, um die Formel einzugeben.
In der Zelle erscheint nach der Bestätigung das gewünschte Ergebnis. Die
folgende Abbildung zeigt den Einsatz dieser Formel an einem kleinen
Beispiel:

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Anzahl der Sonntage in einer Terminliste feststellen
So stellen Sie fest, wie viele Tage in eine Liste auf einen Sonntag
fallen
Wer Termine mit Excel verwaltet, kennt das Problem: Die Daten für Ihre
Probjekte sind schnell errechnet, genauso schnell schleichen sich aber
auch arbeitsfreie Wochenenden in Ihre Planungen ein.
In der folgenden Abbildung sehen Sie eine Liste mit Terminen in Spalte
C. Die Formel in Zelle C15 rechnet aus, wie viele Sonntage sich in
dieser Liste befinden, wie die folgende Abbildung zeigt:

Dazu wird die folgende Formel eingesetzt:
=SUMME(WENN(WOCHENTAG(C2:C13;2)=7;1;0))
Damit die Formel funktioniert, müssen Sie sie über die Tastenkombination
STRG SHIFT ENTER eingeben (mit SHIFT ist die Taste gemeint, die Sie
gedrückt halten müssen, um einen Großbuchstaben zu erreichen, diese
Taste wird auch UMSCHALT genannt). Dann stellt Excel die Formel in
geschweiften Klammern dar.
Auch nach einer Änderung der Formel müssen Sie immer die
Tastenkombination STRG SHIFT ENTER verwenden, um die Formel einzugeben |
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Bilder als Kommentare einfügen
Wie Sie Zellen mit Bildern hinterlegen, die bei Mausberührung sichtbar
werden
Wenn Sie eine Zelle mit einem Bild als Kommentar hinterlegen möchten,
gehen Sie folgendermaßen vor:
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Sie
fügen einen Kommentar ein (Menü: "Einfügen – Kommentar").
-
Sie
entfernen den Benutzernamen, der automatisch in dem Kommentar
dargestellt wurde.
-
Klicken Sie den schraffierten Rand des Kommentars mit der rechten
Maustaste an und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag
"Kommentar formatieren".
-
Im
Dialogfenster "Kommentar formatieren" aktivieren Sie die
Registerkarte "Farben und Linien".
-
Im
obersten Abschnitt "Ausfüllen" öffnen Sie die DropDown-Liste "Farbe"
und wählen den Eintrag "Fülleffekte".
-
Es
öffnet sich das zweite Dialogfenster "Fülleffekte". Sie wählen die
Registerkarte "Grafik".
-
Die
Schaltfläche "Grafik auswählen" führt Sie zu einem
Dateiauswahl-Dialogfenster. Hier wählen Sie die einzufügende Grafik
aus.
-
Schalten Sie hier das Kästchen "Bildseitenverhältnis sperren" an.
Schließen Sie die beiden Fenster dann jeweils mit der
OK-Schaltfläche.
-
Anschließend geben Sie dem Kommentar an den markierten Ziehpunkten
(Kreise) die gewünschte Form.
Da die eingefügten Bilder in der Arbeitsmappe gespeichert werden, wird
der benötigte Speicherplatz entsprechend vergrößert.
Daher eignet sich das Verfahren nicht dafür, sehr große oder sehr viele
Bilder in einer Arbeitsmappe unterzubringen.
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Mehrere Summen auf einmal bilden
So erzeugen Sie Summen blitzschnell
Wenn Sie in einer Tabelle für mehrere Spalten eine Summe bilden möchten,
müssen Sie dafür nicht mehrmals eine Formel eingeben oder diese
kopieren.
Stattdessen können Sie sich eine wenig bekannte Funktionalität der
AutoSumme zunutze machen. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:
Markieren Sie auf Ihrem Tabellenblatt alle Spalten, unter denen Sie die
Summe bilden möchten, wie die folgende Abbildung zeigt:

Dann rufen Sie über die in der folgenden Abbildung dargestellte
Schaltfläche die Funktion AutoSumme auf:

Daraufhin fügt Excel automatisch unter jeder der markierten Spalten eine
Summenformel ein. Die folgende Abbildung zeigt die mit einem Mausklick
erstellten Summen:
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Formeln blitzschnell nach unten ausfüllen
Wie Sie eine Formel ohne lästiges Ziehen nach unten ausfüllen
Über die AutoAusfüllen-Funktion können Sie Formeln problemlos mit der
Maus nach unten ziehen. Dazu fassen Sie das kleine Quadrat in der
rechten unteren Ecke der Excel-Zellmarkierung mit der gedrückten
Maustaste an und ziehen es nach unten.
Diese Funktion kann viel Zeit sparen. Allerdings ist es bei Hunderten
oder Tausenden von Zeilen auch sehr lästig, die Formel langsam nach
unten zu ziehen. Weil Excel dannn beginnt, den Bildschirminhalt zu
rollen, ist es zudem schwierig, das Ende einer Liste genau zu treffen.
Es gibt einen viel einfacheren und schnelleren Weg, um Formeln nach
unten auszufüllen, sofern sich links oder rechts von dem auszufüllenden
Bereich Inhalt befinden. Dazu klicken Sie das AutoAusfüllen-Kästchen mit
der Maus einfach doppelt an. Schon füllt Excel alle Zellen unterhalb mit
der passenden Formel.
Sehen Sich sich die folgende Abbildung an:

Ein Doppelklick auf das AutoAusfüllen-Quadrat rechts unten in der
Zellmarkierung reicht aus, um den gesamten Zellbereich von B2 bis B21
mit der Formel aus Zelle B1 zu füllen.
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Führende Leerzeichen blitzschnell entfernen
So löschen Sie überflüssige Zeichen automatisch aus Ihren Zellen
Wenn Sie mit Daten aus anderen Datenquellen arbeiten, kann es passieren,
dass Excel Zahlen als Texte darstellt und vor den Ziffern Leerzeichen zu
finden sind.
Setzen Sie die Funktion GLÄTTEN ein, um dieses Problem zu lösen. Mit
dieser Tabellenfunktion entfernen Sie führende und nachfolgende
Leerzeichen automatisch aus einer Zelle. Wenn beispielsweise in Zelle A1
eine Zahl mit vorangestellten oder nachfolgenden Leerzeichen zu finden
ist, setzen Sie die folgende Formel ein, um diese zu entfernen:
=GLÄTTEN(A1)
Natürlich können Sie den Befehl auch einsetzen, wenn Sie Leerzeichen aus
einer Zelle entfernen möchten, die Texte enthält.
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Doppelklick-Probleme beheben
Was Sie tun müssen, wenn der Doppelklick auf Excel-Dateien nicht
funktioniert
Grundsätzlich ist es so, dass ein Doppelklick auf eine Excel-Datei im
Windows-Explorer dazu führt, dass die entsprechende Tabelle geladen
wird.
Ein häufiges Problem ist aber: Excel wird geöffnet, jedoch nicht die
Datei. Diese muss dann über "Datei – Öffnen" geladen werden. Eine
Deinstallation mit anschließender Neuinstallation behebt den Fehler
nicht.
Windows und Office sind auf den betroffenen Rechnern bezüglich Service
Packs und Patches auf dem neusten Stand.
Es gibt zwei Möglichkeiten, die den beschriebenen Fehler verursachen
können. Führen Sie die einzelnen Schritte nur dann durch, wenn das
Problem bei Ihnen auftritt. Für Ihre Recherche gehen Sie folgendermaßen
vor:
Möglicherweise wurde beim betroffenen Excel die Option "Andere
Anwendungen ignorieren" aktiviert. Sie finden diese Einstellung im Menü
"Extras –Optionen" im Register "Allgemein".
Wenn diese Option aktiviert ist, reagiert Excel auf keine der
DDE-Anfragen (Dynamic Data Exchange) anderer Anwendungen mehr, also auch
nicht auf Anfragen vom Windows-Explorer.
Die folgende Abbildung zeigt das Register "Allgemein", in dem Sie die
Option deaktivieren können:
 
Wenn die Deaktivierung der Option nicht den gewünschten Erfolg bringt,
sollten Sie Excel in der Registry auf den so genannten "Neuzustand"
zurücksetzen.
Rufen Sie dazu im Windows-Startmenü den Befehl "Ausführen" auf. Tippen
Sie in der Eingabezelle folgendes ein:
"Laufwerk\Pfad\excel.exe" unregserver
Die Angaben zu Laufwerk und Pfad müssen Sie dabei an die Gegebenheiten
auf Ihrem Rechner anpassen (beispielsweise "C:\MSOffice". Die Eingabe
bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK".
Danach erfolgt in einem zweiten Schritt die Neuregistrierung des
Programms. Dazu geben Sie in die Box "Ausführen" den folgenden Befehl
ein:
"Laufwerk\Pfad\excel.exe" regserver
Auch hier müssen Sie den Pfad anpassen. Die Eingabe bestätigen Sie mit
der Schaltfläche "OK".
Damit ist die Neuregistrierung von Excel abgeschlossen. Nach einem
Neustart des Computers sollten die Probleme behoben sein.
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Veraltete Datensätze automatisch markieren
So markieren Sie Datensätze mit bestimmten Erfassungsdaten automatisch
Bei der Arbeit mit Listen kommt es immer wieder vor, dass diese mehrere
identische Datensätze enthalten, die sich lediglich im Erfassungsdatum
unterscheiden.
In einer solchen Liste ist es mitunter erforderlich, alle Datensätze zu
markieren, für die ein aktuellerer Satz existiert. Das erreichen Sie
bequem über eine Wenn-Abfrage in einer Matrixformel.
Die folgende Abbildung zeigt eine Beispieltabelle, in der zu einem Datum
jeweils zwei Farbwerte in einer Liste erfasst werden:

In dieser Liste soll in der Spalte D der Text „veraltet“ erscheinen,
wenn für eine Farbkombination ein aktuellerer Satz existiert. Dazu
tragen Sie in die Zelle D2 die folgende Formel ein:
=WENN(C2=MAX(WENN(A$2:A$51&B$2:B$51=A2&B2;C$2:C$51));"";"veraltet")
Da es sich bei der Formel um eine Matrixformel handelt, die einen
Zellbereich durchsucht, müssen Sie die Eingabe mit der Tastenkombination
STRG SHIFT ENTER bestätigen. Mit SHIFT ist die Taste gemeint, die Sie
gedrückt halten müssen, um einen Großbuchstaben zu erreichen, diese
Taste wird auch UMSCHALT genannt. Nach Einsatz der Tastenkombination
erscheint die Formel in geschweiften Klammern in der Zelle.

Diese Formel kopieren Sie anschließend in der Spalte D nach unten bis
zur letzten Zeile der Liste. Das Ergebnis sieht dann folgendermaßen aus:
 
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Datumswerte vor 1900 verarbeiten und sortieren
Wie Sie Datumswerte sortieren, die (für Excel) keine sind
Erst für Daten ab dem 1.1.1900 bietet Excel seine Datumsfunktionen an -
Datumswerte vor diesen termin werden überhaupt nicht als Datumswerte
erkannt.
Stellen Sie sich vor, eine Liste mit Geburtstagen berühmter Physiker
soll aufsteigend nach dem Geburtstag sortiert werden, die Liste ist in
der folgenden Abbildung dargestellt:

Das Besondere an dieser Aufgabenstellung besteht darin, dass
Geburtsdaten vor dem Jahr 1900 und solche ab 1900 auftreten. Wie
beschrieben, kann Excel Datumswerte erst ab 1900 als richtige
Datumswerte darstellen, alle Daten vor 1900 werden nur als Texte
gespeichert. Sie erkennen das in der Tabelle daran, dass die Daten vor
1900 nach links gerückt sind.
Wenn Sie die Liste nun ohne weitere Vorkehrungen nach dem Geburtstag
aufsteigend sortieren, werden zuerst alle Geburtsdaten nach 1900 und
dann die vor 1900 aufgeführt. Diejenigen vor 1900 werden nicht nach
Jahren, sondern alphabetisch sortiert. Die folgende Abbildung zeigt
diese (falsche) Sortierung:

Um durchgängig alle Geburtsdaten aufsteigend zu sortieren, verwenden Sie
eine Hilfsspalte, in der ein sortierfähiger Ersatzwert für das
Geburtsdatum errechnet wird:

In der Beispieltabelle wird dazu in die Zelle D2 die folgende Formel
eingetragen:
=WENN(ISTTEXT(C2);RECHTS(C2;4)+(TEIL(C2;FINDEN(".";C2)+1;
FINDEN("?";WECHSELN(C2;".";"?";2))-FINDEN(".";C2)-1)-1)/12+
LINKS(C2;FINDEN(".";C2)-1)/400;JAHR(C2)+(MONAT(C2)-1)/12
+TAG(C2)/400)
Diese Formel wird in die darunter liegenden Zellen kopiert. Die Formel
setzt voraus, dass die Jahreszahl für alle Daten vor 1900 vierstellig
geschrieben wird. Tages- und Monatsangaben können dagegen sowohl ein-
als auch zweistellig, also sowohl in der Form "2" als auch in der Form
"02" angegeben werden.
Anschließend kann nach der Hilfsspalte sortiert werden und Sie erhalten
das gewünschte Ergebnis, wie die folgende Abbildung zeigt:

Die Werte in Spalte C werden dabei rechtsbündig ausgerichtet.
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Tageszahl eines Datums ermitteln
Der wievielte Tag im Jahr ist heute?
Wenn Sie in einer Excel-Tabelle ermitteln möchten, der wievielte Tag
eines Jahrs sich hinter einem Datum verbirgt, können Sie dazu nicht auf
eine vorgefertigte Funktion zurückgreifen.
Diese Aufgabenstellung lösen Sie durch eine einfache Subtraktion des
letzten Tags des Vorjahrs vom Datum.
Dazu müssen Sie allerdings das Datum des letzten Tags in eine Hilfszelle
schreiben und die Ergebniszelle mit dem Standardformat versehen.
Die folgende Abbildung zeigt die Berechnung der Tageszahl zu einem Datum
mit einer solchen Subtraktion in einer Beispieltabelle:

Eine elegantere Lösung, bei der Sie auf die Hilfszelle verzichten
können, bietet Ihnen die undokumentierte Funktion DATEDIF in Kombination
mit der Funktion JAHR. DATEDIF ist eine Funktion, die offiziell nicht
dokumentiert ist, aber in allen Excel-Versionen zur Verfügung steht.
Wenn das Datum, zu dem Sie die Tageszahl ermitteln wollen, in der Zelle
A5 steht, tragen Sie in die Zelle, in der die Tageszahl erscheinen soll,
die folgende Formel ein:
=DATEDIF("31.12."&JAHR(A5)-1;A5;"d")
Das Ergebnis dieser Berechnung mit der Funktion DATEDIF in einer
Beispieltabelle sieht folgendermaßen aus:

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Viele möchten wissen, wie die Oster-Formel funktioniert. Grundlage der
Berechnung ist eine Formel zum Ermitteln des Ostersonntags, eine
vereinfachte Form der sogenannten Gauss'schen Osterformel. Vom
Ostersonntag ausgehend werden alle beweglichen christlichen Feiertage
berechnet:
Ostersonntag + 39 Tage = Christ Himmelfahrt, 39 Tage sind 5 Wochen (5 x
7 = 35) + 4 Tage, also immer der Donnerstag (4 Tage), der auf volle fünf
Wochen nach dem Ostersonntag folgt.
Ostersonntag + 49 Tage = Pfingstsonntag, 49 Tage sind 7 Wochen (7 x 7 =
49).
Ostersonntag + 60 Tage = Fronleichnam, 60 Tage sind 8 Wochen (8 x 7 =
56) + 4 Tage, also immer der Donnerstag (4 Tage), der auf volle fünf
Wochen nach dem Ostersonntag folgt.
Der komplizierte Teil der Berechnung des Datums von Fronleichnam ist
daher die Berechnung des Ostersonntags. Hier ist für alle Interessierten
noch einmal die Formel:
=DATUM($B$1;3;1)+REST((255-11*REST($B$1;19)-21);30)+21+(REST((255-11*REST($B$1;19)-21);30)
+ 21>48)+6-REST($B$1+GANZZAHL($B$1/4)+REST((255- 11*REST($B$1;19)-
21);30)+21+(REST((255-11*REST($B$1;19)-21);30)+21>48)+1;7)
Wenn Sie diese Formel in Ihren Tabellen verwenden möchten, können Sie
sie übrigens mit der Maus markieren, dann mit <Strg><C> kopieren und in
Excel direkt mit <Strg><V> in eine Zelle einfügen.
Ersetzen Sie den Bezug $B$1 in der Formel durch die Zelladresse, in der
sich die gewünschte Jahreszahl in der Form JJJJ (also z.B. 2006 oder
2027, aber nicht als Datumswert formatiert) befindet.
Denken Sie bitte daran, die Zelle mit der Osterformel nach der Eingabe
der Formel über den Befehl "Format – Zellen – Zahlen" mit einem
passenden Datumsformat zu versehen, damit Sie auch den Datumswert
angezeigt bekommen.
Für die Berechnung des Fronleichnam-Termins hängt man an diese Formel
einfach den Ausdruck +60 an.
Aber wie funktioniert die Gauss'sche Osterformel? Sie ist sehr
kompliziert, daher möchte ich hier die Funktion der Formel nur kurz
skizzieren:
Wie im ersten Kirchenkonzil im Jahr 325 n. Chr. festgelegt wurde, soll
der Ostersonntag immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond
des Frühlings an oder nach dem Frühlingsanfang fallen.
Zu diesem Zeitpunkt war eine exakte astronomische Berechnung von
Vollmonden nicht möglich. Daher wurde das Osterfest zyklisch berechnet.
Die Berechnungsmethoden waren aber zwischen den einzelnen Kirchen
umstritten und so wurde Ostern je nach Region in selben Jahren an
unterschiedlichen Terminen gefeiert.
Hinzu kamen unterschiedliche Kalender, astronomische Ungenauigkeiten und
andere Schwierigkeiten. Papst Gregor XIII. reagierte mit einer
Kalenderreform und ließ 10 Tage streichen. Auf den 4. Oktober 1582
folgte sofort der 15. Oktober 1582. Dadurch wurde die Länge der
astronomischen Jahre mit der Länge des Kalenderjahres synchronisiert.
Gleichzeitig wurde auch der Schalttag 29. Februar für die Schaltjahre
(die Berechnung finden Sie ebenfalls in dieser Ausgabe) eingeführt,
damit die beiden System auch weitgehend synchron bleiben konnten.
Im Gregorianischen Kalender (den wir heute immer noch verwenden) ist es
aber immer noch kompliziert, das Datum des ersten Vollmondes nach
Frühlingsbeginn am 21. März zu finden. Während früher mit langen Listen
von Zahlen und Codes gearbeitet werden musste, entwickelete der
Mathematiker Gauss eine Formel zur Berechnung. Die Excel-Version dieser
Formel ist die Formel, die ich Ihnen oben aufgeführt habe. |
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Schaltjahr abfragen
So ermitteln Se, ob ein Jahr ein Schaltjahr ist oder nicht
De Schaltjahre wurden eingeführt, um dafür zu sorgen, dass das
astronomische Jahr mit der Länge des Kalenderjahres zusammenfällt. In
jedem Schaltjahr ist das Jahr um einen Tag (den 29. Februar) länger, um
die verlorene Zeit gegenüber dem astronomischen Jahr aufzuholen. Das
Jahr 2008 ist beispielsweise ein Schaltjahr.
Wer mit Datumsangaben rechnet, begegnet hin und wieder der Frage, ob es
sich bei einem bestimmten Jahr um ein Schaltjahr handelt oder nicht.
Statt umständlich den Kalender für das entsprechende Jahr zu bemühen,
können Sie diese Frage auch schnell mit einer Formel klären.
Wenn die zu überprüfende Jahreszahl in der Zelle A1 steht, liefert Ihnen
die folgende Formel die gewünschte Auskunft:
=WENN(REST(A1;400)=0;"";WENN(REST(A1;100)=0;"kein";WENN
(REST(A1;4)=0;"";"kein")))&" Schaltjahr"
Die folgende Abbildung zeigt das Ergebnis der Abfrage:

Übergeben Sie der Formel eine vierstellige Zahl (z.B. 2007) in Zelle A1.
Achten Sie darauf, dass es kein Datumswert ist, den Sie in Zelle A1
übergeben. Falls sie für einen beliebigen Datumswert in Zelle A1 prüfen
möchten, ob das entsprechenden Jahr ein Schaltjahr ist, ersetzen Sie
alle Bezüge auf A1 in der Formel oben durch JAHR(A1).
Während Excel grundsätzlich Probleme mit Datumswerten vor dem Jahr 1900
hat, können Sie die beschriebene Formel für jede erdenkliche Jahreszahl
verwenden. |
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Formeln ganz einfach schrittweise auswerten
Wie Sie Formelteile sicher berechnen
Eine lange Formel liefert nicht das gewünschte Ergebnis oder einen
Fehler? Sie können die Taste F9 einsetzen, wenn Sie den Teil einer
Formel berechnen möchten. Das geht so:
-
Markieren Sie in der Bearbeitungszeile von Excel den Teil einer
Formel (oder eine ganze Formel) mit der Maus.
-
Drücken Sie die Taste F9. Excel rechnet jetzt das Ergebnis der
Markierung aus und zeigt es direkt in der Formel an.
-
Wiederholen Sie das nun für alle anderen Teile der Formel, deren
Inhalte Sie interessieren.
Denken Sie aber daran, anschließend die Taste ESC anstelle von ENTER zu
drücken, damit Sie die ursprüngliche Formel nicht verlieren |
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Enddatum nach Ablauf von x Monaten ermitteln
Wie Sie eine Monatsanzahl zu einem Datum addieren
Für zahlreiche Anwendungsgebiete ist es erforderlich, zu einem
vorgegebenen Datum eine bestimmte Zahl von Monaten hinzuzuzählen und das
Enddatum auszugeben.
Dazu benötigen Sie keine komplizierten Formeln, sondern Sie können auf
die wenig bekannte Funktion EDATUM zurückgreifen.
Wenn in einer Tabelle in der Zelle B2 das Startdatum und in Zelle B3 die
Zahl der Monate stehen, tragen Sie in die Zelle, in der das Enddatum
erscheinen soll, die folgende Formel ein:
=EDATUM(B2;B3)
Die folgende Abbildung zeigt das Ergebnis der Berechnung in der Tabelle:

Denken Sie bitte daran, die entsprechende Zelle nach der Eingabe der
Formel mit einem Datumsformat zu vesehen, wenn Excel anstelle eines
Datums eine Zahl anzeigt.
Noch ein wichtiger Hinweis: Wenn Sie die Funktion EDATUM nicht in der
Liste Ihrer Excel-Funktionen finden, gehen Sie folgendermaßen vor:
Rufen Sie im Menü "Extras" den Befehl "Add-Ins" auf. In dem
erscheinenden Dialogfenster aktivieren Sie die Option
"Analyse-Funktionen", wie in der folgenden Abbildung zu sehen:

Nach der Bestätigung mit "OK" steht Ihnen auch die Funktion EDATUM zur
Verfügung.
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Bilder in Tabellen einfügen
Wie Sie das beste Ergebnis beim Einfügen von Grafiken erhalten
Wenn Sie in einer anderen Anwendung eine Grafik in die Zwischenablage
kopiert haben, um Sie in eine Excel-Tabelle einzufügen, erhalten Sie das
qualitativ beste Ergebnis, wenn Sie folgendermaßen vorgehen:
Halten Sie die Taste SHIFT gedrückt und öffnen Sie dann das Menü
"Bearbeiten"
Durch das Drücken der Taste enthält das Bearbeiten-Menü andere Befehle
als gewohnt. Die folgende Abbildung zeigt, wie es aussieht:

In diesem veränderten Menü rufen Sie mit einem Mausklick den Befehl
"Bild einfügen" auf.
Der Inhalt der Zwischenablage erscheint daraufhin als hochwertige Grafik
auf Ihrem Tabellenblatt.
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Inhalte auf Zellen aufteilen
So verteilen Sie Inhalte auf mehrere Spalten
In der täglichen Praxis begegnen Excel-Anwendern immer wieder Tabellen,
in denen mehrere Zellinhalte in einer Zelle erscheinen, die eigentlich
in mehreren Zellen nebeneinander benötigt werden. Die folgende Abbildung
zeigt drei solcher Beispiele:

Die Aufgabe, die Inhalte auf mehrere Zellen zu verteilen, können Sie
über einen einfachen Weg schnell erreichen.
Markieren Sie in der Beispieltabelle den Bereich A2:A4. Dann rufen Sie
im Menü "Daten" den Befehl "Text in Spalten" auf. Daraufhin wird der in
der folgenden Abbildung dargestellte Textkonvertierungs-Assistent
geöffnet:

In dieser Box können Sie als Erstes wählen, ob Sie nach einem bestimmten
Zeichen trennen wollen oder nach einer Anzahl von Zeichen. Im
vorliegenden Beispiel wählen Sie "Getrennt". Nach der Aktivierung der
Option klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter". Es erscheint die
folgende Dialogbox:
In dieser Box wählen Sie das Trennzeichen. Alternativ können Sie bei
Bedarf auch ein eigenes Trennzeichen festlegen. Im vorliegenden Beispiel
aktivieren Sie das Leerzeichen.
Für die beschriebene Aufgabenstellung können Sie diese Dialogbox über
die Schaltfläche "Fertig stellen" schließen. Die Textinhalte erscheinen
dann wie gewünscht auf dem Tabellenblatt. Die folgende Abbildung zeigt,
wie das aussieht:

Wenn Sie im dritten Schritt des Assistenten anstelle von "Fertig
stellen" die Schaltfläche "Weiter" anklicken, stellt Ihnen Excel
verschiedene Optionen zur Verfügung, mit denen Sie die Darstellung der
aufgeteilten Daten beeinflussen können, wie die folgende Abbildung
zeigt:

Weil für das Konvertierungsbeispiel hier keine Veränderungen vorgenommen
werden müssen, können Sie bereits im zweiten Schritt des Assistenten die
Schaltfläche "Fertig stellen" verwenden.
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Startfenster anzeigen
So zeigen Sie beim Öffnen einer Mappe ein Hinweisfenster an
Nach dem Öffnen einer Mappe soll der Anwender auf einen bestimmten
Umstand, eine Änderung oder eine Besonderheit hingewiesen werden?
Erledigen Sie dies ganz professionell über ein Fenster, das der Anwender
anklicken muss! Dann werden Ihre Hinweise garantiert zur Kenntnis
genommen! Ein solches Hinweisfenster richten Sie mit wenigen Schritten
ein:
-
Öffnen
Sie die Arbeitsmappe, in der Sie ein Hinweisfenster einblenden
möchten.
-
Drücken Sie die Tastenkombination ALT F11, um den VBA-Editor zu
starten
-
Wählen
Sie im Editor die Funktion "Modul" aus dem Einfügen-Menü.
-
Geben
Sie die folgenden drei Zeilen ein:
Sub auto_open
a=MsgBox("Mein Hinweis",vbokonly,"Mein Titel")
End Sub
Beachten Sie dabei bitte, dass nach der Eingabe der ersten Zeile die
dritte Zeile automatisch erscheint, Sie diese Zeile also nicht mehr
eingeben müssen. Das Zeichen zwischen "auto" und "open" ist der
Unterstrich, den Sie erhalten, wenn Sie SHIFT und den Bindestrich
zugleich betätigen
Ersetzen Sie die beiden Texte in Anführungszeichen durch Hinweise Ihrer
Wahl. Der erste Text erscheint als Mitteilung im Fenster, der zweite
Text bildet den Titel des Fensters.
Wählen Sie anschließend die Funktion "Schließen und zurück zu Microsoft
Excel" aus dem Datei-Menü und speichern Sie Ihre Arbeitsmappe.
Wenn Sie die Mappe nun öffnen, blendet Excel das von Ihnen definierte
Hinweisfenster ein, wie die folgende Abbildung zeigt:

Beachten Sie bitte, dass das Hinweisfenster nur zur Verfügung steht,
wenn Sie die Makroausführung in der Arbeitsmappe aktivieren und die
Sicherheitsstufe über das Kommando "Extras - Makro - Sicherheit" auf
"Mittel" eingestellt ist.
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Jede xte Zeile addieren
Wie Sie nur bestimmte Zeileninhalte addieren
Sie möchten nur jede xte Zelle einer Tabelle summieren - beispielsweise
jede vierte Zelle im Bereich A1:A1000? Dabei hilft Ihnen eine
Matrixformel.
Um beispielsweise dafür zu sorgen, beginnend mit der Zelle A1 jede
vierte Zelle im Bereich A1 zu addieren, verwenden Sie die folgende
Formel:
=SUMME(WENN(REST(ZEILE(A1:A1000);4)=1;A1:A1000))
Damit die Formel funktioniert, müssen Sie sie über die Tastenkombination
STRG SHIFT ENTER eingeben (mit SHIFT ist die Taste gemeint, die Sie
gedrückt halten müssen, um einen Großbuchstaben zu erreichen, diese
Taste wird auch UMSCHALT genannt). Dann stellt Excel die Formel in
geschweiften Klammern dar. Die folgende Abbildung zeigt den Einsatz der
Formel in der Praxis:

Auch nach einer Änderung der Formel müssen Sie immer die
Tastenkombination STRG SHIFT ENTER verwenden, um die Formel einzugeben.
Wenn Sie die Addition jeder dritten Zelle vornehmen möchten, ändern Sie
die Ziffer 4 in der Formel in den entsprechenden Wert 3.
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Speicherort für Diagramme verändern
So legen Sie nachträglich fest, ob Diagramme als eigenes Blatt angelegt
werden
Beim Erstellen eines Diagramms können Sie entscheiden, ob das Diagramm
auf dem aktuellen Tabellenblatt oder als gesondertes Blatt erzeugt
werden soll.
Wenig bekannt ist die Möglichkeit, diese Entscheidung auch noch zu einem
späteren Zeitpunkt zu treffen. Rufen Sie dazu bei aktivem Diagramm das
Menü "Diagramm" auf. Dort aktiveren Sie den in der folgenden Abbildung
dargestellten Befehl "Speicherort":

Nach dem Aufruf des Befehls erscheint die in der folgenden Abbildung
dargestellte Dialogbox:

In dieser Box stehen Ihnen verschiedene Optionen für die Definition des
Speicherorts für das aktive Diagramm zur Verfügung.
Nach der Aktivierung der Option "Als neues Blatt" können Sie im
Eingabefeld daneben einen Namen festlegen.
Nach dem Aktivieren der Option "Als Objekt in" können Sie über das
Listfeld daneben eines der verfügbaren Tabellenblätter wählen, dem das
Diagramm dann hinzugefügt wird.
Die Auswahl des Speicherorts bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK".
Ihr Diagramm erscheint daraufhin an der gewünschten Position.
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Alle Formeln blitzschnell kennzeichnen
Wie Sie mit zwei Kommandos alle Formeln in Ihrer Tabelle markieren und
formatieren
Fehler in Ihren Excel-Kalkulationen können zu kleinen (und großen)
Katastophen führen. Um die Rechensicherheit ihrer Tabellen
sicherzustellen, empfiehlt sich die ausgiebige Kontrolle aller
Berechnungen und Formeln in einer Tabellen. Aber wie stellen Sie sicher,
dass Sie keine Formel übersehen?
Hier der schnelle Weg, um alle Formeln in einem Tabellenblatt zu
markieren und mit einer Zellfarbe zu kennzeichnen:
-
Rufen
Sie das Kommando "Bearbeiten - Gehe zu" auf.
-
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Inhalte".
-
Wählen
Sie das Optionsfeld "Formeln" aus und klicken Sie alle vier
Unterabteilungen an.
Klicken Sie
auf die Schalfläche "OK". Nun markiert Excel alle Formeln und
Berechnungen in Ihrer Tabelle.
Achten Sie nun darauf, keine Zelle anzuklicken, sondern rufen Sie sofort
die Funktion "Format - Zellen" auf. Wechseln Sie in das Register
"Muster", aktivieren Sie eine Farbe Ihrer Wahl und schließen Sie das
Dialogfenster über "OK".
Anschließend sind alle Formeln in der aktuelle Tabelle mit der
entsprechenden Farbe gekennzeichnet.
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Auftreten einer Uhrzeit zwischen 2 Terminen zählen
So zählen Sie mit einer geheimen Funktion, wie oft ein Termin zwischen
zwei Daten auftritt
Stellen Sie sich eine Tabelle vor, in der Sie zwischen zwei Terminen,
die mit Datum und Uhrzeit angegeben sind, das Vorkommen einer
bestimmten Uhrzeit zählen wollen. Damit können Sie beispielsweise
ermitteln, wie oft ein bestimmter regelmäßiger Termin in diesem Zeitraum
auftritt.
Die Tabelle, in der Sie diese Berechnung durchführen wollen, hat den
folgenden Aufbau:

Für die gewünschte Berechnung benötigen Sie die Funktionen DATEDIF und
REST. Diese kombinieren Sie in einer Formel. Die komplette Formel sieht
folgendermaßen aus:
=DATEDIF(B1+(REST(B1;1)>B3);B2-(REST(B2;1) < B3)+1;"d")
Die folgende Abbildung zeigt das Ergebnis der Berechnung in der
Beispieltabelle:

Die Funktion DATEDIF ist eine nicht dokumentierte Excel-Funktion. Mit
ihr können Sie Differenzen aus Datumsangaben besonders komfortabel
ermitteln.
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Monatsanzahl in Monate und Jahre aufteilen
Wie Sie aus Monaten Jahre und Monate machen
Stellen Sie sich eine Tabelle vor, in der eine bestimmte Anzahl von
Monaten in Jahre und Monate aufgeteilt werden soll. So werden aus 27
Monaten zwei Jahre und drei Monate.
Diese Aufgabe ist nicht mit einer einfachen Formel zu bewerkstelligen.
Eine Wenn-Abfrage in Kombination mit den Funktionen KÜRZEN und REST
macht es aber möglich.
Wenn die in Jahre und Monate aufzuteilende Zahl der Monate in Ihrer
Tabelle in der Zelle A1 steht, kommen Sie mit der folgenden Formel zum
gewünschten Ergebnis:
=WENN(A1>=12;KÜRZEN(A1/12)&"
Jahr"&WENN(KÜRZEN(A1/12)>1;"e";"");"")&WENN(REST(A1;12)>0;WENN(A1>=12;",
";"")&REST(A1;12)&" Monat"&WENN(REST(A1;12)>1;"e";"");"")
Die folgende Abbildung zeigt den Einsatz der Formel in einer
Beispieltabelle:

Wenn Sie eine Anzahl von Tagen, die in der Zelle A1 steht, in Wochen und
Tage aufteilen möchten, verwenden Sie die folgende Formel:
=WENN(A1>=7;KÜRZEN(A1/7)&"
Woche"&WENN(KÜRZEN(A1/7)>1;"n";"");"")&WENN(REST(A1;7);WENN(A1>=7;",
";"")&REST(A1;7)&" Tag"&WENN(REST(A1;7)>1;"e";"");"")
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Pfade einfach und sicher anpassen
Das müssen Sie tun, wenn Sie verknüpfte Mappen verschieben
Stellen Sie sich eine Tabelle vor, in der Sie in einer Formel auf Daten
in einer anderen Datei verweisen. Wenn Sie nun den Pfad dieser Datei
ändern, funktionieren die Verknüpfungen nicht mehr.
Excel fragt dann jedes Mal nach dem richtigen Pfad, den Sie manuell
suchen müssen. Folgendermaßen passen Sie den Pfad an, um diese lästige
Nachfrage zu unterbinden.
Der Pfad der Verknüpfung, der auf die andere Datei verweist, ist in der
Zelle in Excel hinterlegt. Dort können Sie ihn manuell ändern.
Sobald Sie auf die Excel-Zelle klicken, die auf die andere Datei
verweist, erscheint der Pfad oben in der Bearbeitungsleiste auf Ihrem
Bildschirm.
Geben Sie in der Bearbeitungszeile den neuen Pfad ein und speichern Sie
die Datei. Beim nächsten Öffnen wird Excel Sie nicht mehr nach dem Pfad
fragen, sondern den neu eingegebenen Pfad benutzen.
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Adventsonntage berechnen
=DATUM(JAHR(HEUTE());12;24)
Diese Formel liefert immer das Datum des 24.12 im aktuellen Jahr. Dazu
kombiniert die DATUM-Funktion das aktuellen Jahr mit dem Monat 12 und
dem Tag 24. Die Berechnung eines solchen Tages ist einfach, weil der
Heiligabend ein fixer Tag in einem fixen Monat ist und nur die
Jahreszahl variiert.
Aber wie sieht es mit den Advents-Sonntagen aus? Die können auf ganz
unterschiedliche Daten fallen und liegen sogar nicht einmal unbedingt
alle im gleichen Monat. Wenn das aktuelle Jahr in Zelle A1 steht (als
Zahl, also beispielsweise 2007), ermitteln Sie mit den folgenden
Funktionen die Daten der vier Adventssonntage:
1. Advent
=DATUM(A1;12;25)-WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)-21
2. Advent
=DATUM(A1;12;25)-WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)-14
3. Advent
=DATUM(A1;12;25)-WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)-7
4. Advent
=DATUM(A1;12;25)-WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)
Basis der Berechnung ist der 25.12. Über die WOCHENTAG-Funktion
errechnet die Formel, auf welchen Wochentag der 25.12 fällt. Das
Ergebnis wird vom Datum selbst abgezogen. So ergibt sich das Datum des
Sonntags vor dem 25.12, also der vierte Advent. Für die anderen drei
Adventssonntage werden die entsprechenden Wochen abgezogen (also die
Vielfachen von Sieben).
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Nur Monate oder Wochentage zulassen
Wie Sie die Eingaben auf gewünschte Werte beschränken
Mit der Gültigkeitsprüfung stellt Ihnen Excel ein starkes Tool für die
Eingabebeschränkung zur Verfügung. Sie können mit der Gültigkeitsprüfung
auch die Eingabe von Inhalten auf bestimmte Zeiteinheiten beschränken.
Hier zwei Beispiele, die nur die Eingabe von Monaten oder Wochentagen
zulassen.
-
Markieren Sie die Zelle, für die Sie die Eingabe beschränken
wollen.
-
Rufen
Sie im Menü "Daten" den Befehl "Gültigkeit" auf.
-
In der
erscheinenden Dialogbox aktivieren Sie im Listfeld "Zulassen" die
Option "Benutzerdefiniert".
Die folgende Abbildung zeigt, wie das Dialogfenster dann aussieht:

Wenn beispielsweise B1 die Zelle ist, in der nur Wochentage eingegeben
werden sollen, tragen Sie in das Eingabefeld "Formel" die folgende
Formel ein:
=NICHT(ISTFEHLER(VERGLEICH(B1;TEXT(ZEILE($1:$7);"tttt");0)))
Falls Sie eine andere Zelle mit der Gültigkeitprüfung versehen möchten,
müssen Sie die Zelladresse "B1" in der Formel entsprechend ersetzen.
Nach der Bestätigung mit "OK" wird jeder Versuch, etwas anderes als
einen Wochentag in die Zelle einzutragen, mit einer Fehlermeldung
quittiert. Die folgende Abbildung zeigt, wie die Fehlermeldung aussieht:
 
Für den Fall, dass Sie die Eingabemöglichkeiten für die Zelle B2 auf
Monate beschränken wollen, tragen Sie die folgende Formel ein:
=NICHT(ISTFEHLER(VERGLEICH(B2;TEXT(ZEILE(INDIREKT("1:12"))*30;"MMMM");0)))
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Namen durch Zellbezüge ersetzen
So ersetzen Sie Namen in Ihren Formeln durch die passenden Bezüge
Bereichsnamen sind praktisch und machen Ihre Formeln lesbar und
einfacher zu pflegen. Falls Sie aber einen bestimmten Bereichsnamen in
einer Tabelle nicht mehr verwenden möchten, ist es aufwändig, diese
Namen in allen Formeln zu ersetzen. Aber es geht auch einfacher:
Rufen Sie im Menü "Einfügen" den Befehl "Namen" auf
Im verzweigenden Menü aktivieren Sie das Kommando "Namen definieren".
Daraufhin erscheint das in der folgenden Abbildung dargestellte
Dialogfenster.

Markieren Sie den Bereichsnamen, den Sie nicht mehr verwenden möchten.
Dann betätigen Sie die Schaltfläche "Löschen".
Nach der Bestätigung mit der Schaltfläche "OK" steht der Name nicht mehr
zur Verfügung. Excel hat alle Formeln, die den gelöschten Namen
enthielten, derart angepasst, dass nun die entsprechenden Zellbereiche
verwendet werden.
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Auf sichtbare Zellen zugreifen
Wie Sie in einer Formel automatisch nur die sichtbaren Zellen
verarbeiten
Sie möchten in Ihren Formeln automatisch nur den sichtbaren Bereich des
Tabellenblatts verarbeiten? Das geht, denn Sie können die Adresse und
den Inhalt der links oben sichtbaren Zelle ermitteln.
Für die Ermittlung der Adresse der oben links sichtbaren Zelle geben Sie
die folgende Formel in die Zelle ein, in der die Information erscheinen
soll:
=TEIL(INFO("Ursprung");4;9)
In der Ergebniszelle erscheint daraufhin die Adresse der ersten
sichtbaren Zelle links oben. Die folgende Abbildung zeigt das Ergebnis
in einer Beispieltabelle:

Wenn Sie statt der Adresse den Inhalt der Zelle oben links ermitteln
wollen, geben Sie in die Zelle, in der die Information erscheinen soll,
die folgende Formel ein:
=INDIREKT(TEIL(INFO("Ursprung");4;9))
In der Ergebniszelle erscheint daraufhin der Inhalt der oben links
sichtbaren Zelle. Die folgende Abbildung zeigt ein Praxisbeispiel für
den Einsatz der Formel:

Beim Einsatz der beiden Formeln müssen Sie unbedingt beachten, dass nach
einer Änderung des Bildschirmausschnittes mit der Taste F9 eine
Neuberechnung durchgeführt werden muss.
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Dropdown-Menü mit externer Quelle einrichten
Wie Sie Ihren Anwendern blitzschnell vorgefertigte Listen anbieten
Über die Gültigkeitsprüfung können Sie in Ihren Tabellen sehr praktische
Dropdown-Menüs für Zelleingaben einrichten, wie die folgende Abbildung
zeigt:

Dabei ist es allerdings erforderlich, dass sich die Liste der
Drop-Down-Inhalte im gleichen Tabellenblatt befindet. Mit einem kleinen
Trick können Sie diese Einschränkung umgehen und die Liste in einem
anderen Blatt ablegen, in dem sie nicht stört. Arbeiten Sie nach dieser
Methode:
-
Geben
Sie zuerst in einem separaten Blatt Ihrer Tabelle die Liste ein.
-
Markieren Sie diese Liste und rufen im Menü "Einfügen" den Befehl
"Namen" und im verzweigenden Menü den Befehl "Definieren" auf.
-
Tragen
Sie in dem erscheinenden Dialogfenster unter "Namen in der
Arbeitsmappe" die Bezeichnung "GültigeDaten" (ohne
Anführungsstriche) ein.
-
Im
Feld "Bezieht sich auf" wird der zuvor bereits markierte Zellbereich
automatisch eingetragen.
-
Betätigen Sie die Schaltfläche "Hinzufügen", um den Namen
festzulegen.
-
Verlassen Sie das Dialogfenster mit der Schaltfläche "Schließen".
-
Wechseln Sie in das Arbeitsblatt, in dem Sie das Dropdown-Menü
einfügen wollen.
-
Markieren Sie die Zelle, in der es erscheinen soll.
-
Rufen
Sie im Menü "Daten" den Befehl "Gültigkeit" auf.
-
Im
erscheinenden Dialogfenster öffnen Sie das Listfeld "Liste" und
markieren dort die Option "Liste".
-
In das
Eingabefeld "Quelle" geben Sie die Formel =GültigeDaten ein
(Alternative: F3 drücken und Namen auswählen).
Damit übergeben Sie die oben mit diesem Namen versehenen Zellen an die
Gültigkeitsprüfung. Die folgende Abbildung zeigt die Dialogbox zur
Einrichtung der Gültigkeitsprüfung mit den oben beschriebenen
Einstellungen:

Nach der Bestätigung mit der Schaltfläche "OK" steht Ihnen ein
Dropdown-Menü, das seine Daten aus einem anderen Blatt bezieht, in Ihrer
Tabelle zur Verfügung.
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Übereinstimmung zweier
Bereiche blitzschnell testen
So stellen Sie ganz einfach
fest, ob zwei Zellbereiche identisch sind
Angenommen, Sie möchten in Ihrem Arbeitsblatt
zwei Bereiche auf Übereinstimmung überprüfen und in Abhängigkeit vom
Ergebnis der Überprüfung etwas ausgeben. Durch den Einsatz einer
Matrixformel können Sie dieses Ziel einfach und elegant erreichen. Dazu
kombinieren Sie über eine Formel die drei Tabellenfunktionen WENN, UND
und SUMME.
Verwenden Sie die folgende Formel, um die
Bereiche A1:A4 und B1:B4 miteinander zu vergleichen.
=WENN(UND(A1:A4=B1:B4);SUMME(A1:A4);"Ungleich")
Sie müssen diese Formel durch das Drücken der
Tastenkombination <Strg><Shift><Enter> eingeben, damit sie funktioniert.
Wenn jede Zelle des ersten Bereiches denselben
Inhalt wie die entsprechende Zelle des zweiten Bereiches besitzt, wird
die Summe der Zahlen des Bereiches ausgegeben. Besteht keine
Übereinstimmung, liefert die Funktion den Text "Ungleich" als Ergebnis
in der Zelle.
 
In dem Sie den Ausdruck "SUMME(A1:A4)" durch
eine andere Funktion ersetzen, können Sie festlegen, welchen Inhalt die
Formel bei einer Übereinstimmung der beiden Bereich ausgeben soll.
Auch nach jeder Änderung der Formel müssen Sie
die Tastenkombination <Strg><Shift><Enter> einsetzen, damit die Formel
funktioniert.
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Automatische Hochstellung von Zeichen in Excel
Wie Sie
Formeln in Excel ganz einwandfrei darstellen können
Wenn Sie in
einer Excel-Tabelle Daten in Quadratmeter eingeben müssen, können Sie
die Hochzahl nicht automatisch hochstellen. Aber Sie können
hochgestellte Zahlen problemlos mit einem benutzerdefinierten Format
eingeben. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:
Markieren
Sie zunächst die Zellen, in die Sie die Zahlen mit hochgestellten
Zeichen eingeben wollen.
-
Rufen Sie im Menü "Format" den Befehl "Zellen"
auf.
-
In der erscheinenden Dialogbox aktivieren Sie das
Register "Zahlen".
-
Im linken Bereich des Dialogfensters wählen Sie
dann mit einem Mausklick die Kategorie "Benutzerdefiniert" aus.
-
In das Eingabefeld "Typ" geben Sie nun ein: 0
"m²" (also die Ziffer 0, dann ein Freizeichen, dann den Text m² in
Anführungszeichen)
-
Die hochgestellte Zahl "2" erzeugen Sie dabei mit
der Tastenkombination <AltGr><2>.
-
Die Eingabe des neuen benutzerdefinierten
Zahlenformats bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK".
Wenn Sie
nun einer Zelle, die eine Zahl enthält, dieses Format zuweisen,
erscheint in der Zelle die Zahl in der gewünschten Form.
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Mitteilungsfenster ohne Aufwand anzeigen
Wie Sie blitzschnell ein kleines
Dialogfenster anzeigen
Sie möchten in Ihrem
VBA-Programm einen kurze, interaktive Information an den Anwender
unterbringen? Sie müssen nicht unbedingt ein aufwändiges Dialogfenster (UserForm)
erzeugen.
Für kleine Aufgaben können
Sie ein vordefiniertes Miteilungsfenster über die Funktion MsgBox
aufrufen (die Abkürzung steht für "Message Box", also
"Mitteilungsfenster").
Sie rufen das Kommando in der
folgenden Form auf:
Rückgabewert=MsgBox(Fenstertext,
Fenstertyp, Fenstertitel)
Mit dem Parameter
Fenstertext übergeben Sie den Text, den Sie im Fenster anzeigen
möchten, also beispielsweise den Text "Dieser Text erscheint in einem
Mitteilungsfenster". Tragen Sie den Text in Anführungszeichen ein.
Der Parameter Fenstertyp
teilt Excel mit, wie das Fenster aussehen soll. Dazu stehen Ihnen
vordefinierte Konstanten zur verfügung. Die wichtigsten Konstanten sind:
vbOKOnly: Zeigt nur
eine Schaltfläche "OK" an
vbOKCancel: Zeigt die
Schaltflächen "OK" und "Abbrechen" an.
vbRetryIgnoreCancel:
Zeigt die Schaltflächen "Wiederholen", "Ignorieren" und "Abbrechen" an.
Mit dem Parameter
Fenstertitel übergeben Sie einen Text, der in der Kopfzeile des
Fenster angezeigt wirrd. Setzen Sie diesen Wert auch in
Anführungszeichen. Ein Beispiel ist der Ausdruck "Das ist der
Fenstertitel".
Die folgende Programzeile
demonstriert den Einsatz der Funktion MsgBox an einem Beispiel:
Sub FensterAnzeigen
a=MsgBox("Dieser Text erscheint im Mitteilungsfenster",vbokcancel,"Das
ist der Fenstertitel")
End Sub
Führt Excel das Kommando aus,
erhalten Sie das Fenster aus der folgenden Abbildung:

Welche Schaltfläche der
Anwender zum Schließen des Fenster verwendet, können Sie über die
Variable Rückgabewert abfragen, im Fall des Programmbeispiels
also über die Variable "a". Mögliche Rückgabewerte sind vbOk,
vbCancel, vbRetry, vbIgnore für die jeweiligen
Schaltflächen.
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In Excel Summe aller n-ten Zellen
addieren
Nicht jede Zelle addieren
Stellen Sie sich eine
Excel-Tabelle vor, in der Sie beispielsweise bei der Summenbildung nur
jede dritte Zahl berücksichtigen möchten.
Statt umständlich die
Summenfunktion mit den jeweiligen Zellbezügen zu verwenden, können Sie
diese Aufgabe auch mit einer einzigen Formel lösen. Das erspart Ihnen –
gerade bei umfangreichen Tabellen – enormen Eingabeaufwand.
Wenn Sie den Zellbereich A1
bis A15 zugrunde legen, in dem Sie jede dritte Zahl addieren möchten,
sieht die notwendige Formel folgendermaßen aus:
=SUMME(WENN(REST(ZEILE(A1:A15);3)=0; A1:A15))
Bei dieser Formel handelt es
sich um eine Matrixformel. Deshalb müssen Sie die Eingabe mit der
Tastenkombination <Strg><Shift><Enter> abschließen.
Sie können die Formel für
einen größeren Bereich problemlos erweitern, oder so anpassen, dass
statt der dritten jede beliebigee n-te Zelle addiert wird.
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Mittelwert ohne kleinsten und größten
Wert bestimmen
Lassen Sie bei Mittelwerten die Aureißer
unberücksichtigt
Das Bilden eines Mittelwerts
in einer Excel-Tabelle stellt kein Problem dar, wenn Sie die Funktion
MITTELWERT einsetzen.
Wie ist es aber möglich, den
Mittelwert eines Bereichs zu berechnen, bei dem der größte und der
kleinste Wert unberücksichtigt bleiben? Dabei sollen der Maximal- und
der Minimalwert einmal ignoriert werden, falls Sie mehrfach in der
Datenreihe enthalten sind.
Durch eine Formel, in der
verschiedene Funktionen kombiniert werden, kommen Sie allerdings schnell
zu einer Lösung. Angenommen, Sie möchten den Mittelwert der Zellinhalte
des Bereichs A1 bis A6 auf die oben beschriebene Art und Weise
berechnen, lautet die dafür notwendige Excle-Formel wie folgt:
=WENN(ANZAHL(A1:A6)>2;(SUMME(A1:A6)-
MIN(A1:A6)-MAX(A1:A6))/(ANZAHL(A1:A6)-2);"")
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Achsen in einem Excel-Diagramm
vertauschen
So tauschen Sie die Achsen in einem
Diagramm blitzschnell
Sie möchten in Excel die
Diagrammachsen in einer Grafik nachträglich tauschen? Das ist kein
Problem und Sie müssen Ihre Daten zu diesem Zweck nicht anders anordnen.
Gehen Sie folgendermaßen vor:
- Klicken Sie die
Diagrammfläche mit der rechten Maustaste an.
- Excel blendet ein
Kontextmenü ein.
- Wählen Sie die Funktion
"Datenquelle"

Im erscheinenden
Dialogfenster können Sie im Feld "Reihe in" wählen, wie die Daten
vorliegen. Hier stehen Ihnen die Optionen "Zeilen" oder "Spalten" zur
Verfügung.
Um die beiden Achsen zu
tauschen, klicken Sie diejenige der Optionen an, die zurzeit nicht
gewählt ist. Schon sind die Achsen in Ihrem Diagramm getauscht.
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Leere Zellen in Excel-Diagrammen anzeigen
Warum es sinvoll sein kann, Nullwerte
anzuzeigen
Normalerweise ignoriert Excel
leere Zellen beim Zeichnen von Diagrammen. Das kann aber bei manchen
Diagrammen zu verzerrten Darstellungen führen, die erklärungsbedürftig
sind.
Um die Darstellung anders zu
gestalten, klicken Sie ein Digramm Ihrer Wahl an. Wählen Sie dann die
Funktion "Extras - Optionen" und aktivieren das Register "Diagramm".
Damit können Sie die Optionen für das aktive Diagramm verändern.

Aktivieren Sie anstelle der
Standardeinstellung "werden nicht gezeichnet (übersprungen)" eine der
beiden folgenden Optionen:
- "werden als Nullwert
gezeichnet"
- "werden interpoliert"
Vor allem in Liniendiagrammen
oder anderen Darstellungen, die einen Verlauf darstellen, kann die
zweite Option eine gute Wahl sein. Excel schließt dann Lücken in
Datenreihen durch eine Interpolation (also einen Näherungswert), der
sich aus den benachbarten Daten ergibt.
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AutoEingabe-Einträge gezielt auswählen
So greifen Sie auf Listeneinträge
blitzschnell zu
Wenn Sie Inhalte in eine
Zelle eingeben, bietet Ihnen Excel die möglichen Inhalte aus Zellen
darüber in einer Auswahlliste an. Diese Funktion nennt man
"Autoeingabe-Liste".
Wenig bekannt ist, dass Sie
diese Funktion auch für eine einzelne Zelle manuell aktivieren können,
um besonders komfortabel Inhalte auszuwählen. Dazu setzen Sie die
Tastenkombination ALT PFEILUNTEN ein. Drücken Sie also die ALT-Taste und
gleichzeitig die Taste, mit der Sie die Eingabesteuerung nach unten
bewegen.
Wenn Sie diese
Tastenkombination betätigen, bietet Ihnen Excel die verschiedenen
Inhalte der angrenzenden Zellen zur direkten Auswahl an, wie die
folgende Abbildung demonstriert:

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Auf sichtbare Zellen zugreifen
Wie Sie in einer Formel automatisch nur die sichtbaren Zellen
verarbeiten
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